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:: CALDERAH


Christian „Orso“ Kaiser (21. Juni 2012):

Ich könnte natürlich auch über Tod und Schmerz schreiben, aber das kann wirklich keiner mehr hören, da braucht man nur die Zeitung lesen oder den Fernseher einschalten.

Mit "The Five Elements" erschien unlängst ein äußerst interessantes Debüt der österreichischen Band CALDERAH. Grund genug für ein Interview...

Interview by Christian Wiederwald
Interview...

Mit dem Niederösterreichisch/Wienerischen Trio CALDERAH erscheint eine viel versprechende junge Band am Himmel der österreichischen Musikszene. Musikalisch im eher modernen Metal-Bereich angesiedelt, beschreiten sie vor allem lyrisch ungewöhnliche Wege. Bassist/Sänger Christian „Orso“ Kaiser plauderte mit mir über die Band, das Universum und den ganzen Rest, die CD „The Five Elements“ nämlich.


Mit welcher Musik bist du aufgewachsen?

Meine erste Lieblingsband waren AC/DC. Die erste große musikalische Liebe waren dann aber NIRVANA. Das war die Musik in der Zeit, in der ich aufgewachsen bin - der Grunge Rock. Die etwas härtere Musik ist dann erst etwas später dazu gekommen. Ich bin allerdings kein typischer Metaller.

Ihr bezeichnet eure Musik als „Space Metal Rock“. Was ist darunter zu verstehen?

Dabei handelt es sich ganz einfach um ein selbst kreiertes Genre. Damit kann ich für mich die Musik die wir machen, am besten interpretieren.


All Pics CALDERAH

Euer textliches Konzept ist etwas, das man im Rock/Metal-Bereich kaum mehr findet. Ihr habt eine sehr positive, friedliche Message. Wie ist es dazu gekommen?

Bei der „Five Elements“ geht es eben um die fünf Elemente Erde, Wasser, Feuer, Luft und den Geist. Die Lyrics dahinter drehen sich um Entwicklungsgeschichten persönlicher Natur. Ich könnte natürlich auch über Tod und Schmerz schreiben, aber das kann wirklich keiner mehr hören, da braucht man nur die Zeitung lesen oder den Fernseher einschalten.
Uns geht es eben nicht mehr um Hass und Tod, dementsprechend verändern sich unsere Sichtweisen und Lyrics.
Ich würde lieber in Liebe und Frieden mit allen Menschen gemeinsam leben. Das ist für mich die Energie dahinter, hinter den Texten und der Musik, um die Regeln und Grenzen zu sprengen.

Bist du allein für die Texte verantwortlich oder geschieht das als Band?

Es ist eine gemeinsame Sache der Band. Auf der „Five Elements“ ist schon sehr viel von mir, aber auch von unserem Gitarristen.

Welchen Bezug hast du/habt ihr zur keltischen Mythologie? Der Name der Band stammt ja aus diesem Kulturkreis.

Der Name entstammt einer persönlichen Geschichte unseres Gitarristen.
Er suchte mit seiner Schwester nach keltischen Tätowierungen und traf dabei zufällig auf die keltische Bedeutung des Kessels, mit der er diese Energie der Band in Verbindung brachte. Also suchte er nach der englischen Übersetzung des Kessels.
Somit war der Grundstein für CALDERAH gelegt.

Kannst du mir etwas über die Aufnahmen zur EP sagen?

Wir haben die EP im Grave Yard Studio in Amstetten aufgenommen, auf das ich durch einen Freund aufmerksam geworden bin. An einem Wochenende wurde „The Five Elements“ aufgenommen. Wir haben alles aus uns rausgeholt, was zu diesem Zeitpunkt machbar war.
Wir wollten, dass es roh und lebendig klingt und das ist uns und dem Team im Studio auch gelungen. Auch mit dem Mastering sind wir sehr zufrieden. Natürlich gibt es im Nachhinein immer Sachen die man anders machen könnte.

Wer war für die Gestaltung des Booklets verantwortlich?

Die Idee und künstlerische Vision für das Booklet stammt auch von uns.
Für die grafische Umsetzung engagierten wir einen Grafiker der unsere Ideen visualisierte.

Wie geht’s weiter mit CALDERAH? Hab ihr schon weitere Auftritte geplant?

Zur Zeit ist noch gar nichts geplant, wir sind allerdings offen für alles.



Und genau das möchte ich allen potenziellen Veranstaltern, die eine moderne Metalband mit einem etwas anderen Konzept suchen wärmstens empfehlen.
Anfragen an die Band unter calderah@gmx.at oder über die Facebook-Seite der Band.
Hier gibt es auch die Debüt-CD der Band, „The Five Elements“ zu erstehen.
Wer abseits der ausgetretenen Pfade Musik sucht und den österreichischen Underground genauer betrachten möchte, der kommt um CALDERAH nicht herum!

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