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Frank Pitters (11. September 2008):

Daß wir genau diese Musikrichtung machen war keinesfalls geplant, es hat sich durch das Songwriting einfach so ergeben...

Seit 2006 treibt die Band Dignity in Österreich ihr Unwesen. Vor kurzem ist ihr starkes Debut Album „Project Destiny“ auf den Markt gekommen und sie haben einen Vertrag mit Napalm Records unterzeichnet. Grund genug, um mit Mastermind Frank Pitters ein Interview durchzuführen…

Interview by Mr. Power
Interview...

Stormbringer: Hallo Frank. Euch gibt es bereits zwei Jahre. Warum habt ihr erst jetzt eure erste Scheibe auf den Markt gebracht?

Frank Pitters: Die Idee eine eigene Band aufzuziehen hatten Roland und ich schon länger, nur der Zeitpunkt war immer schlecht. Im Laufe der zeit haben sich dann aber einige Songs angesammelt und als Roland 2007 dann Edenbridge verlassen hat, war der Zeitpunkt perfekt die Band loszutreten. In unserem Gitarristen Martin und Bassisten John Boy haben wir dann auch relativ schnell die richtigen Leute gefunden, da wir mit beiden schon ewig befreundet sind. Mit der Sängersuche haben wir uns dann auch bewusst Zeit gelassen, da wir den perfekten Frontman für die Songs haben wollten

Stormbringer: Wie lange habt ihr für die Fertigstellung der CD gebraucht? Auf was habt ihr – du warst ja auch der Mann an den Reglern im Tonstudio – bei dieser Produktion besonders geachtet?

Frank Pitters: Uns war es vor allem wichtig alles in einem richtigen Studio zu produzieren, also keine Homerecording Produktion. Das hat natürlich einige Zeit in Anspruch genommen, da wir das Studio keine 3 Monate fix gebucht haben sondern immer nur dann ins Studio rein gegangen sind wenn es gerade nicht ausgelastet war. Das hat sich allerdings auf keinen Fall als Nachteil erwiesen, sondern so konnten wir uns aufgenommene Parts in Ruhe anhören und gegebenenfalls auch neu aufnehmen. Außerdem haben wir uns ja mit der Sängersuche bewusst viel Zeit gelassen. So konnten wir schon im Frühjahr 2007 mit den Recordings starten und hatte relativ wenig Stress mit der Sängersuche, da wir wussten dass wir erst im Winter 2007 mit den Vocals beginnen werden. Alles in allem waren wir ca. 90 Tage im Studio!

Stormbringer: Ihr werdet ja meistens mit skandinavischen Bands verglichen? Stören euch diese Vergleiche? Inwieweit seht ihr eure Songs als eigenständig?

Frank Pitters: Die Vergleiche stören mich nicht, denn Jake ist ja Schwede und hat damit hat man ja zwangsläufig etwas Skandinavisches in den Songs. Außerdem haben wir ja auch in Schweden gemixt und in Finnland gemastert. Insofern haben die Vergleiche etwas für sich.

Stormbringer: Der letzte Track eurer CD ist eine Coverversion, nämlich „Don’t Pay The Ferryman“. Warum habt ihr euch für diesen Song entschieden?

Frank Pitters: Von diesem Songs gab es ja bisher die unterschiedlichstes Reaktionen. Manche fanden ihn total geil wären andere ihn einfach nur überflüssig fanden. Es war ja nicht wirklich geplant den Song auf CD zu nehmen. Roland hatte mal die Idee dass wir den Song so zum Spaß covern. Als Jake dann seine fertigen Vocals draufgepackt hatte, waren wir aber alle total vom Resultat begeistert. So haben wir uns dann entschlossen den Track auf das Album zu nehmen.

Stormbringer: Die Songs sind ja hauptsächlich durch dich und Drummer Roland Navratil entstanden. Was ist eure Motivation bzw. Inspiration genau diese Musikrichtung einzuschlagen?

Frank: Pitters: Das wir genau diese Musikrichtung machen war keinesfalls geplant, es hat sich durch das Songwriting einfach so ergeben. Ich hatte schon im Laufe der Jahre einige Songs geschrieben und mit Roland haben wir sie dann ausgewertet und gegebenenfalls etwas umarrangiert. Und Jake hat ja nicht nur die Texte sondern auch alle Vocallines beigesteuert und die haben den Songs natürlich schon einen eigenen Stempel aufgedrückt.

Stormbringer: Wie kommt bei euch das Songwriting zustande und wie arrangiert ihr die Songs? Gibt es bestimmte Bands, die euch inspirieren?

Frank Pitters: Zunächst sammelt jeder seine Ideen und bringt sie in Form einer Vorproduktion auf Band. Bei diesem Album hat das so ausgesehen dann ich schon vorher einige Songs fertig komponiert hatte und sie mit Roland noch arrangiert habe. Einen Song habe ich dann auch zusammen mit unserem Gitarristen Martin geschrieben und zwei Songs zusammen mit Roland. Bei mir laufen also die musikalischen Fäden zusammen, es ist aber keinesfalls so dass ich diktiere was gespielt wird. Jeder hat das Recht sich einzubringen und das macht das Songwriting bei uns auch aus!

Stormbringer: Mit Jake E habt ihr euch einen super Sänger an Land gezogen. Wie seid ihr zu ihm gekommen?

Frank Pitters: Nachdem wir ja relativ schnell eine österreichische Lösung ad acta gelegt hatten, haben wir das Internet nach geeigneten Kandidaten durchforstet. Dabei war uns die Herkunft oder aber auch seine Popularität egal. Wir haben da auch einige „Große“ aus der Szene angeschrieben und haben jede Menge positives Feedback bekommen. Wir haben also diverse Kandidaten nach Wien zu einem Demorecording eingeladen und was soll ich sagen…Jake hat einfach von Anfang an super dazugepasst, denn er war nicht nur als Musiker und Sänger unglaublich gut sondern hat auch menschlich ideal mit uns harmoniert.

Stormbringer: Die Bandmitglieder leben ja teilweise in unterschiedlichen (Bundes-)Ländern. Wie schafft ihr es zu proben?

Frank Pitters: Wir proben nicht wöchentlich sondern machen uns diverse Wochenenden zum Proben aus. Bei uns kann aber jeder sein Instrument sehr gut spielen und jeder kennt auch seine Parts. Da die Songs schon feststehen verbringen wir also relativ wenig Zeit im Proberaum, sondern proben nur vor Konzerten. Jake kommt dann auch 2 Tage vor einem Konzert nach Österreich und spielt eine Probe mit. Das funktioniert eigentlich ganz gut und so läuft man auch nicht Gefahr dass man die Songs totprobt und kann die ganze Energie auf die Bühne transportieren!

Stormbringer: Ihr habt einen Vertrag mit Napalm Records unterzeichnet. Was für Vorteile bringt euch der Vertrag?

Frank Pitters: Napalm war unsere erklärte Wunschfirma von Anfang an. Wir wissen ja schon länger was für eine tolle Aufbauarbeit sie mit Newcommer Bands leisten. Insofern waren wir natürlich überglücklich als wir den Vertrag unterschrieben haben. Sie leisten auch eine super Promotion und haben jederzeit ein offenes Ohr wenn Fragen anstehen. Die Kommunikation mit einem österreichischen Label ist so auch viel leichter.

Stormbringer: Da ihr ja jetzt ein ziemlich geiles Album produziert habt, werdet ihr ja sicherlich bald Live-Konzerte bestreiten wollen. Stehen schon Gigs an oder eventuell gar eine Tour?

Frank Pitters: Zurzeit halten wir gerade Ausschau nach einem geeigneten Package aber es ist noch viel zu früh etwas dazu zu sagen. Dieses Jahr werden wir vor allem Einzelshows spielen und Anfang nächstes Jahr hoffentlich eine kleine Tour. Ihr könnt euch aber auf unserer Homepage www.dignityband.com auf dem Laufenden halten was Konzerte betrifft.

Stormbringer: Gibt es abschließend noch etwas was du euren Fans mitteilen möchtest?

Frank Pitters: Ja Leute, geht in die Läden und checkt unsere CD an. Ihr werdet es nicht bereuen. Schaut auch mal auf unsere Website oder unsere Myspace Seite und hinterlasst eine Nachricht. Wir freuen uns über jeden Fan Kontakt!

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