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:: OUR CEASING VOICE


Sebastian, Reinhard, Chris (14. September 2009):

Jeder darf fühlen, was er möchte, jeder darf sich seine individuellen Bilder im Kopf selber zusammenstellen. Hauptsache beim Hören tut sich etwas.

Die Gedanken sind frei - ebenso wie die Tiroler Hopefuls noch vertragsfrei sind & dennoch so einige gute "Wohnzimmerbands" in einem eigenen Blog unterstützen...

Interview by PMH
Interview...

Our Ceasing Voice – wie kommt man zu solch einem Namen? Und welche Geschichte verbirgt sich hinter der 2006 gegründeten Band? Langeweile ? Bedürfnisse, sich musikalisch auszudrücken oder einfach der „Spaß“ am Musizieren?

Sebastian: Die Musik war schon seit Ewigkeiten mein ständiger Begleiter. Den, trotzdem relativ späten, Willen Gitarre zuspielen habe ich einigen tollen Bands aus den verschiedensten Stilrichtungen zu verdanken. Our Ceasing Voice wurde bereits gegründet, da konnten wir ursprünglichen Mitglieder (Chris kam erst 2008 dazu) noch kaum mit unseren Instrumenten umgehen. Es war ein stilles Verlangen in uns, mit Freunden etwas so Wunderbares zu schaffen, wie es unsere Idole gemacht haben.

Reinhard: Mitten im Herzen Tirols, umzingelt von unzähligen Bands, schlummerte schon lange der Wunsch in uns, etwas neues, anderes als das Allbekannte zu machen. Bei der Verwirklichung dieses Traums galt es jedoch einige Hürden zu meistern. Ein großer Stein viel uns vom Herzen, als wir Chris auf etwas kuriose Weise fanden - das war über eine Internetplattform - und dieser nicht nur zu einem fixen Bestandteil der Band wurde, sondern auch zu einem richtig guten Freund.

Sebastian:Wie man aber dabei zu einem Namen wie unseren kommt, wissen wir selber nicht allzu genau. Jugendliche Unzufriedenheit, Alkohol und ein gewisser „Coolness-Faktor“ werden da wohl eine große Rolle gespielt haben.

Witzigerweise ist ja euer Material mit dem Etikett „Dark Metal“ in unserem Promocorner gelandet und war dadurch erstmal eher uninteressant für mich. Dann aber bin ich zufällig auf http://postrockcommunity.blogspot.com über euren Namen gestolpert … inwiefern besteht da eine Verbindung zwischen Bands und Website?

Sebastian: Den Blog betreiben Chris und Ich in unserer Freizeit, rein aus Spaß an der Sache. Als wahre Musikliebhaber wollten wir unbekannten, jungen Bands eine Plattform geben, auf der sie etwas Kritik bekommen können, da der Weg in Online-Magazine für die meisten Künstler doch ein recht schwieriger ist. Im Gegensatz zu den meisten Blogs rezensieren wir zudem nur Material, das ausdrücklich von der Band zum freien Download freigegeben wurde.

Chris: Der Blog entstand eigentlich aus Frust, dass Wohnzimmerbands nicht gehört werden, bzw. fast keine Möglichkeit haben, sich Gehör zu verschaffen. Da ich mich sehr viel mit solchen Bands beschäftigt habe und immer noch tue, stellte es einen Anreiz dar, eine kleine Plattform für all Diejenigen aufzubauen. Es gibt so viel wahnsinnig gute Musik, die aus purer Leidenschaft dazu entsteht. Und genau die findet man im Untergrund, nicht in den Charts, da ist alles auf finanzielle Ziele ausgerichtet. Inzwischen hat sich wirklich eine kleine Gemeinde entwickelt, zahlreiche Verbindungen zu „gleichgesinnten“ Bands, aber auch zu Hörern, was uns sehr freut.
Vor allem die Freundschaften, die daraus hervorgegangen sind, sind mir persönlich sehr wichtig. Ohne die Community hätte ich Sebastian und Reinhard nie kennen gelernt, nie die Chance gehabt an Our Ceasing Voice teilzunehmen, und keine Unterstützung beim Ausweiten der Community gehabt. Sebastian leitet nicht nur mit mir den Blog, sondern auch das Forum, wo auch noch Micha involviert ist. Man glaubt es kaum, aber es verlangt jede Menge Arbeit und Zeit ab, lohnt sich aber durchaus. Allein das positive Feedback der Bands ist es wert. Unser Forum quillt über an guten Musikern, sodass wir derzeit in der Mache für eine Compilation mit all den integrierten Bands sind.


The Band

Die kryptisch betitelte EP gibt’s auf eurer MySpace-Seite ja auch als kostenlosen Download - was waren die Beweggründe, um eure Musik quasi zu „verschenken“? Höherer Bekanntheitsgrad oder keine Lust , sich um neue Autos & Häuser umzusehen? ;) Und – die 50 Stück im CD-Format sind ja weg, gibt’s da irgendwann mal eine zweite Auflage?

Sebastian: Wir verfolgen mit unserer Band keine kommerziellen Ziele, Spaß und Freude waren stets unser wichtigster Ansporn. Nebenbei macht es das digitale Zeitalter jungen Bands leicht ihre Musik in die Welt zu verteilen. Die große Kunst besteht jedoch darin, gehört zu werden. Wir haben durch den freien Download jede Menge Hörer erreicht, die sonst niemals unsere Musik gehört hätten. Ein kurzes Dankeschön, oder Feedback wie die Musik gefällt, reicht uns da durchaus.

Reinhard: Ich glaube ein wesentlicher Beweggrund lag auch darin um einfach mal zu schauen, wie unsere Musik beim Hörer so ankommt. Wenn nun der Name Our Ceasing Voice neben Genregrößen wie Mogwai oder Explosion in the Sky fällt, ehrt uns dies enorm und reicht uns vollkommen als Bestätigung für unsere harte Arbeit. Nur erträumt hätten wir uns dies bei Gründung der Band niemals.

Sebastian: Neuerdings sind wir zudem beim Portal GimmeSound.com zu finden, in dem Bands aus Werbeeinnahmen für jeden Download bezahlt werden – ein interessantes Konzept, das uns in der Zukunft sicherlich begleiten wird.
Zugegeben, hinter den ersten 50 Stück der CDs steckte auch der Wille unsere Unkosten für die Aufnahme der EP zu decken. Primär bieten solche handgemachten Unikate aber den Hörern die Möglichkeit etwas in der Hand zu halten, das sie wertschätzen können, das eine Verbindung zwischen uns und den Fans aufbaut.

Reinhard: Jede CD enthielt eine persönliche Widmung und war erstaunlich viel Arbeit, alles bis auf die CD-Rohlinge war selbst gemacht.

Sebastian: Eine zweite Auflage von 50 Stück haben wir bereits gemacht – in einem völlig anderen Design. Diese ist aber mittlerweile auch wieder ausverkauft, darum ist im Moment eine dritte, endgültige Special-Edition, die mehrere Bonus-Tracks enthalten wird, in der Mache.

Chris: Ich fand die Herausforderung an sich schon sehr spannend: Aus wenig viel zu machen. Und das haben wir eindeutig geschafft. Der Weg war quasi das Ziel. Die Auflagen können sich echt sehen lassen und die Käufer haben ein handgemachtes Kunstwerk zu Hause stehen. Das hört man sich doch gleich mit anderen Ohren an.

Wenn man sich die Musik im Wachzustand zu Gemüte führt, bekommt man mit der Zeit automatisch Tagträume der unentspannteren Art – bei mir lösen Songs wie zB der Opener „The Inevitable Fall“ Fluchtgedanken (Flucht vor dem trivialen Alltag oder den ständig gleichen Gesichtern rund um einem) aus, auch wenn das sicher nicht eure Absicht beim Komponieren war …denk ich mal.

Sebastian: Ich schreibe unsere Songs eigentlich nicht mit der Absicht ein ganz bestimmtes Gefühl zu wecken. Ob die Lieder also Fluchtgedanken, oder Erinnerungen an das letzte Picknick mit der Freundin hervorrufen, spielt für mich persönlich keine Rolle. Jeder darf fühlen, was er möchte, jeder darf sich seine individuellen Bilder im Kopf selber zusammenstellen. Hauptsache beim Hören tut sich etwas.

Chris: Sebastian hat eh schon alles dazu gesagt. Ein gewisses Grundkonzept für die EP war da. Dennoch bin ich mir sicher, dass wir alle im Proberaum an andere Sachen denken, andere Gefühle haben. Genau das macht diese instrumentale Untermalung des Post-Rocks so spannend. Filmmusik für sein eigenes individuelles Kopfkino. Zu viel Text schränkt den Hörer meiner Meinung nach in seiner Kreativität ein. Freiheit ist das was ein Jeder sucht.

Reinhard: Dies ist gerade das Schöne an instrumentaler Musik, sie lässt Platz zum Träumen. In welche Richtung diese Träume gehen, ist unter Anderem abhängig vom Gemütszustand des Hörers und wird dadurch täglich zu einem neuen Soundtrack deines Lebens.


Chris

Aufgenommen wurden die vier Stücke ja von Sebastian himself, wo und wie lange war man da zugange? Gab‘s da auch Hilfe von Außenstehenden oder ist hier alles (bis aufs Mastering) in Eigenregie entstanden?

Sebastian: Die EP wurde über den Zeitraum vom Frühjahr 2008 bis Herbst 2008 aufgenommen. Das geschah immer wieder tröpfchenweise – ein Guitar Track hier, eine Bass-Spur dort, bis sich allmählich das Endresultat einstellte. Für die Aufnahmen und den Mix hatten wir keinerlei Hilfe, da war allein ich dafür verantwortlich. Gerne hätten wir ein richtiges Studio besucht, anstatt im Proberaum und meinem Schlafzimmer aufzunehmen, doch leider können wir uns dies nicht leisten. Das Ergebnis kann sich aber dennoch sehen lassen, denke ich.

Reinhard: Doch ich glaube genau das war auch der Ansporn: Ohne Studio, nur bei uns im Keller, wollten wir es unbedingt schaffen, das Maximum an Qualität herauszuholen. Ohne den dafür erforderlichen Eifer und Ehrgeiz und vor allem auch der Leidenschaft, welche mittlerweile zu wesentlichen Eckpfeilern unserer Musik wurden, wäre diese EP nicht zu dem geworden was sie nun ist.

Plattenlabel hat noch keines angebissen – ist das für Euch im Endeffekt auch eher zweitrangig oder doch eine wichtige Angelegenheit? Im Internetzeitalter genügt ja auch ein akzeptabler Vertriebspartner und/oder die eigene Homepage würde man meinen …

Sebastian: Wir würden gerne verstärkt in die Richtung richtiger CDs und Vinyl-Platten gehen. Ohne Plattenlabel ist dies jedoch kaum möglich. Daher wäre es toll, für zukünftige Releases ein Label an unserer Seite zu haben.

Chris: Was uns auch sehr wichtig ist, ist dass wir die Releases weiterhin auch frei zur Verfügung stellen wollen. Aber ich denke, dass diese Grundeinstellung schon einige Labels abschreckt, auch im Undergroundbereich. Anfragen waren zwar schon da, aber wir haben uns noch nicht wirklich mit einem Label identifizieren können.

Sebastian: Vorerst werden wir also weiterhin unsere Sachen auch selber vertreiben, wie bereits aber zuvor erwähnt, ist es gerade durch die Massen von Bands im Internet schwierig, sich Gehör zu verschaffen. Ich glaube, wir konnten uns mit der EP einigermaßen in der Post-Rock-Szene etablieren, sodass einige Leute an unseren Veröffentlichungen interessiert sind weil sie unseren Namen schon mal vorher gelesen hatten.

Das sehr gelungene Cover ist ebenfalls auf dem eigenen Mist gewachsen – mithilfe von Reinhold Rittinger hat man den Brückenschlag von Artwork zu Musik hervorragend gemeistert. Was steckt hinter dem Pic als Aussage bzw. dem Albumtitel ?

Reinhard: Sterne, die aufgehört haben zu funkeln ... - dies war - für mich als Titelfinder - das Bild, das mir als Erstes in den Kopf kam, als ich unsere EP zum ersten Mal hörte. Das Morphium soll Synonym für die Trägheit, Metapher für die Melancholie sein, die jene Sterne zur Ruhe gebracht hatten.

Sebastian: Ohne Texte in unseren Liedern sind Alben- und Songtitel, sowie das Artwork unsere einzige Möglichkeit unsere Aussage zu machen -wir gehen also sehr sorgfältig mit diesen Dingen um.
Reinhold ist ein guter Freund von Chris und seine Bilder aus Kanada gefielen uns damals richtig gut. Dass aber ausgerechnet dieses kleine Mädchen hinter einer Modellstadt für das Gefühl, das wir mit der EP vermitteln wollen, stehen sollte, war eher zufällig als geplant. Jetzt, im Nachhinein, sind es aber die Traurigkeit und Verzweiflung, die das Mädchen für mich ausstrahlt.
Die Tracks ergeben, miteinander zu einem Satz verbunden, die kleine Geschichte der Steadied Stars. Ich möchte nicht allzu viel von der jeweiligen Interpretation der Hörer wegnehmen, für mich dreht es sich auf der EP aber genauso um Koma, Betäubung und Absturz, wie um schöne Dinge, wie Sonnenuntergänge oder Vertrautheit.

Chris: Bei dem Artwork haben wir uns einige Wochen Zeit gelassen, da es uns sehr wichtig war. Die Bilder von Reinhold haben eine gewisse Ausstrahlung, wie ich sie bei keinem anderen Fotografen erlebt hatte. Eine fesselnde Art, die wir mit unserer Musik auch erreichen wollen. Das Mädchen passte einfach am Besten zur Atmosphäre und dem Konzept der EP. Vielleicht singt ja eigentlich sie die Vocals auf „Dazzled Eyes Are Shut.“. Wer weiß.
Reinhold bastelt derzeit auch an dem Cover zu der neuesten EP von Doomina. Das ist auch eines der großen Vorteile der Community. Jeder unterstützt Jeden, unentgeltlich, einfach durch Spaß daran gemeinsam etwas zu schaffen. Jeder hat andere Stärken und teilt dies auch gern.


Reinhard

Live geht’s im Moment eher spärlich zur Sache – sind denn Auftritte in naher Zukunft bzw. nachdem man die Drummersuche abgehakt hat, geplant oder kommen diese so wie´s sich ergibt? Gibt’s auf der Bühne dann bei euch das volle Programm – oder doch eher die berühmte „shoegazing“ Introvertiertenperformance? ;)

Sebastian: Traurigerweise stand unsere Band noch nie auf einer Bühne - am 30.10.09 sollte sich dies aber im Vorprogramm von PG.Lost und Codes in the Clouds in der Innsbrucker PMK ändern. Unser ehemaliger Drummer Andi hat vor kurzem die Band verlassen, neue Kandidaten für den freigewordenen Posten gibt es aber bereits. Alles in Allem ist es nun eine recht schwierige Situation, wir hoffen jedoch stark den Auftritt im Oktober wahrzunehmen.
Um unsere EP live rüberzubringen bedarf es an einiger Vorbereitung, wir wollen auch eine tolle Show bieten. Eine Introvertiertenperformance wird es also nicht wirklich werden, wir wollen ja schließlich auch die Zuschauer mitreißen, die nicht mit geschlossenen Augen den Melodien lauschen.

Ein paar herum schwebende Vocalfetzen haben sich ebenso auf die EP verirrt – im Gegensatz zu den meisten stummen Kollegen aus der Postrockzunft (Mono, Red Sparowes, Daturah). Werden diese Passagen künftig weiter ausgebaut oder ist das nur als perfide Songbegleitung zu sehen?

Sebastian: Wo der Gesang auf der EP wirklich noch als passend zu „As The Horizon’s On Fire“ galt, wird es auf unserem neuen Material ein wenig mehr Vocals geben. Dass diese dabei aber den Hauptteil eines Songs ausmachen, ist derzeit nicht der Fall. Als (Fast)Instrumentalband muss man darauf bauen können, dass alleine die Kraft der Musik genügend Aussage und Tiefgang hat. Um jedoch diesen Effekt verstärken zu können, behelfen wir uns auch mit Stimmen und Gesang.

Chris: Ich sehe den Gesang, wenn man ihn auf der EP so nennen kann, einfach nur als zusätzliches Instrument. Lyrics sind für mich generell als etwas Sekundäres zu betrachten.

Würde man „Steadied Stars in the Morphium Sky“ als Moviesoundtrack verwenden, welcher bekannte Film könnte da eurer Meinung nach am ehesten passen? Vielleicht Blade Runner?

Sebastian: Blade Runner könnte ich mir gut beim dritten Track vorstellen. Als Gesamtwerk hingegen würde ich eher an ein Drama denken. Requiem for a Dream oder 21 Gramm vielleicht.

Chris: Lost Highway

Reinhard: Ich denke unsere Musik könnte zu vielen Filmen passen. Bestes Beispiel sind doch momentan This Will Destroy You, welche nun sogar für den Hollywood Film "Pelham 123" ein Lied beisteuerten.


Sebastian

Letzte Frage(n) – was sagt euch folgende Zahl: 105171255. Und wie weit sind die Gedankengänge rund um einen vollständigen Longplayer fortgeschritten? Ideen, Fragmente, musikalische Änderungen?

Reinhard: Vielleicht die Nummer eines Strichcodes einer neuen CD?

Sebastian: Diese Zahl sagt mir leider nichts. Um ehrlich zu sein, hat es aber mein Interesse geweckt, daher weiß ich jetzt also dass es sich um unsere Myspace-Friend ID handelt – warum auch immer.

Reinhard: Ich denke, dass es die primäre Aufgabe von uns nun sein wird, unser Songmaterial auf die Bühne zu bringen. Ich freue mich auf die bevorstehenden Liveauftritte, um dadurch neue musikalische Erfahrungen zu sammeln, welche sicherlich den bevorstehenden Longplayer beeinflussen werden.

Sebastian: Ein paar Lieder davon sind bereits geschrieben und eingeprobt, andere warten noch darauf der Feder zu entspringen, manche werden dabei wohl nie in die Welt hinaus kommen. Stilistisch geht’s ein wenig rockiger zu Gange, aus dem einfachen Grund, dass wir – im Gegensatz zur EP – einen Drummer im Schaffensprozess involviert haben.
Dennoch denke ich, dass man unseren eingeschlagenen Weg immer noch erkennen wird, auch wenn wir uns als Band weiterentwickelt haben. Man darf also gespannt sein...

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OUR CEASING VOICE - Steadied Stars in the Morphium Sky (EP, 2009)
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