CHASEPATH - Verena, Beni, Korbinian & Flo

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"Egal welche musikalischen Stile in unseren Songs variieren, es mündet immer im Rock."

Mit "The Natural" gelingt CHASEPATH ein enorm starkes Debüt. Grund genug, um dem Dreier mit Steuerfrau ein paar Fragen zu stellen.

Veröffentlicht am 16.02.2017

chasepath haben mit "The Natural" einen gehörigen Rock-Kracher veröffentlicht. Grund genug, beim gemischten Vierer nachzufragen, wie, warum und generell. Vielen Dank für die ausführlichen Antworten! Los geht´s:

 

Für alle, die chasepath noch nicht kennen: bitte stellt Eure Band kurz vor und schildert Euren bisherigen Werdegang:

Beni: chasepath in der jetzigen Form gibt es seit Ende 2010. Damals kam Verena zu unserem Trio und die Band vervollständigte sich zu einem Ganzen. Wir Instrumentalisten haben zwar schon zuvor in Schul- und auch Musikschul-Bands gemeinsam Musik gemacht und eigene Projekte verfolgt (THE DISASTERS, SMILE), aber irgendwie wollten wir auch mal raus aus dem Proberaum! Wir suchten also jemanden der singen will und auch kann: Verena. Einige Jahre hartes Proben, ein paar intensive Sound-Findungs-Phasen und mehrere feine Konzerte später war chasepath geboren - Moderner Hard Rock und groovender Funk Rock, verfeinert mit einer Prise Prog Rock! Inzwischen sind wir fest zusammen gewachsen und vor allem viel besser aufeinander eingespielt --> Genau davon könnt ihr euch ein Bild bei unserer Debut-Release-Show „The Natural“ machen. Die 5+1Track-EP erscheint am 10. Februar, die Release-Show im Andino Wien (Support: POPPYCOCK x DKDENZ) findet am 25. Februar statt!

Wo liegen Eure musikalischen Einflüsse?

Beni: Phu, schwer zu sagen. Jeder von uns hört privat doch ein bisschen andere Musik, und auch die persönlichen Charaktere innerhalb chasepaths sind sehr unterschiedlich. Genau das ist es, was unsere Band und unsere Musik so vielfältig macht, und das finden wir gut daran! Ich am Schlagzeug hab mich bestimmt viel von Chad Smith (RED HOT CHILLI PEPPERS) und Mike Portnoy (ehemals DREAM THEATER und aktuell THE WINERY DOGS) beeinflussen lassen.

Verena: Was ich sehr mag und woher mein Einfluss kommt, ist vor allem 70er, 80er und teilweise 90ties-Rock und Old School Rock bzw. vielleicht sogar ein bisschen Glam Rock. Soul-Stimmen faszinieren mich sehr und gehören auch zu meiner gesanglichen Leidenschaft dazu.

Korbinian: Die erste richtige Rock-CD (bin ich schon so alt?) die ich mir gekauft habe, war “Appetite for Destruction” von GUNS´N´ROSES - Slash ist zu recht eine Legende und seine gefühlvolle Spielweise hat mich schon immer beeindruckt. Abgesehen von technischen Virtuosen wie Paul Gilbert habe ich mittlerweile eine Leidenschaft für die Band “Extreme” entwickelt. Die Art in der Nuno Bettencourt Technik mit Melodie kombiniert ist einfach umwerfend.

Flo: Kurz nachdem ich begonnen habe Bass zu spielen, habe ich auch begonnen METALLICA zu hören. Die nächsten paar Jahre war ich in einer für mich stilprägenden Phase kompromissloser Verfechter dieses speziellen Subgenres als einzig mögliche Wahl. Mittlerweile hat sich mein Geschmack mehrmals verändert und reicht nun von Elektro über Reggae bis Jazz. METALLICA höre ich auch noch immer gern.

 

Welches waren die bisherigen Höhepunkte Eurer Karriere?

Beni: Also das größte Highlight ist eigentlich, dass wir es geschafft haben, unseren Debut-Release endlich fertig zu machen (lacht). Da steckt schon so viel Zeit und Arbeit drinnen, dass ich zwischenzeitlich Angst hatte ob wir überhaupt jemals fertig werden.

Und sonst waren unsere größten Konzerte im U4, und 2012 auf der 88.6.Bühne am Donauinselfest. Eventuell schaffen wir’s heuer wieder auf die Insel!

Verena: Das ist auf jeden Fall die EP, weil ich mich dabei sehr gut einbringen konnte. Die Burschen hatten ja vor mir schon eigene Songs. Die Songs auf der EP sind jetzt von uns allen Vieren.

Korbinian: Karriere? (lacht) Gibt es das im Musik-Business? Für eine geplante Karriere ist die österreichische Musikwelt wohl viel zu unvorhersehbar. Für mich war daher das Ziel immer die Musik zu machen, die uns am meisten Spaß macht, wohin auch immer uns das führt. Die CD ist dabei sicher einer der größten Meilensteine auf diesem Weg, auf den wir wirklich stolz sind. In den Songs steckt unsere ganze Energie von über zwei Jahren, und es ist einfach alles so geworden, wie wir uns das vorgestellt haben!

Florian: Ich finde eigentlich dass wir gerade voll im Aufstreben sind! CD, Merchandise, Finale der Planet Festival Tour... Wenn ich zurückschaue muss ich feststellen, wir erreichen gerade einen Höhepunkt.

 

Und wo lagen die bisherigen Tiefpunkte?

Beni: Tiefpunkte….hmmmm. Ich würd sagen, das war in dem Moment als wir beschlossen haben, eine CD zu machen - und ein Jahr später haben wir eine Art Bandpause eingelegt. Wenn auch nur nach Außen, die CD und auch die Organisation dahinter ist einfach langsamer geworden. Ich bin nach St. Pölten zum Studieren (wie sagte Josef Hader: dort bricht grad irrsinnig was auf!) , Korbi hat sein Auslandssemester auf ein ganzes Jahr ausgedehnt, und kaum, dass er zurück war, erwartete unsere liebe Verena ein Baby. Tiefpunkte des Projekts chasepath, aber auf jeden Fall positive Erfahrungen im Leben.

Verena: Aaaaaaahhhm, gibt’s Tiefpunkte?! Na vielleicht die elendslangen Diskussionen bis wir auf einen gemeinsamen Nenner kommen.

Korbinian: Tiefpunkte kommen und gehen, aber am schwierigsten ist es für uns immer gewesen, das richtige Maß an Zeit für die Band zu finden. Jeder von uns hat zahlreiche Interessen, und unterschiedliche Phasen, in welchen er viel oder wenig Energie investieren kann. Gerade die Produktion von unserer CD hat uns oft an den Rand von richtiggehenden Krisen geführt. Aber so ist das halt - wenn vier eigenwillige Köpfe all ihre Emotion in etwas stecken, dann kann das für richtig Zoff sorgen, im besten Fall entstehen jedoch Dinge, die sonst nie möglich gewesen wären (richtig, unsere CD z.B.!).

Flo: Was? Wer? Welche Punkte?

Szene Wien, Oktober 2016, © Mike Lhotka

 

Wie entstehen Eure Songs? 

Beni: haha, also mit Texten hab ich nichts am Hut - da kann ich mich glücklich schätzen, dass das gern alle Anderen bei uns machen. Natürlich übernimmt den Großteil die Sängerin. Einen Songwriting-Beauftragten gibt es bei uns aber nicht. Das machen wir an sich alle gemeinsam in der Probe. Wir Musiker wohl hauptsächlich - aber unsere Lieder müssen jedem von uns vieren gefallen, also werden alle Ideen ernst genommen.

Flo: Wie sie entstehen? Ich würde behaupten sie kristallisieren aus der Mischung aus unseren musikalischen Kenntnissen, Geräuschen aus dem Alltag und Gefühlen die man gerade hat. Sind sie mal fest geworden muss man sie nur noch polieren.

Verena: Ich lass mich von den Jams der Jungs verzaubern, und meist entstehen dann Melodie und Text von ganz allein.

Korbinian: Wir (lacht). Das besondere daran ist, dass wir das wirklich komplett gleichberechtigt machen, was zwar länger dauert, aber dazu führt, dass jeder Song unsere ganze Band verkörpert und wir ihn. Mittlerweile werden wir auch schon schneller (lacht).

 

Woher nehmt ihr eure Inspirationen, sowohl musikalisch als auch lyrisch?

Beni: Wir jammen einfach gerne, und nachdem wir Instrumentalisten jetzt schon seit ca. 2004 gemeinsam Musik machen, sind wir dementsprechend aufeinander eingespielt. Wenn ich mir die Jams danach anhöre, bin ich selbst jedenfalls immer sehr euphorisch (lacht).

Verena: Von der Musik die wir privat hören, hätt' ich gesagt. Ob bei der einen Band ein leiwandes Bass-Solo oder bei der anderen eine tolle Rhythmik drin ist, ist für mich wichtig, aber eigentlich geht’s um die Stimmung die ein Song im Ganzen vermittelt.

Korbinian: Phu, darüber kann ich nur Vermutungen anstellen - normalerweise sind wir im Proberaum, es passiert ewig nichts und dann, bumm, plötzlich, kommt eine Idee, und ein neuer Song ist geboren - an dem wir dann ein Jahr lang arbeiten (lacht). Für mich lässt sich Musik nicht aus bekannten Mustern ableiten oder am Reißbrett entwerfen, man muss sich dafür in den richtigen Zustand versetzen. Wann der Geistesblitz einschlägt kann man nie wissen, das Wetter lässt sich ja leider nicht beeinflussen. Aber am Blitzableiter, an dem kann man arbeiten!

Flo: (lacht) Ich glaube der Blitz schlägt immer ein, wenn alle gleichzeitig im richtigen Zustand sind. Und lyrisch… Wir haben mal ein Gedicht von Berthold Brecht vertont.

DIF 88.6-Bühne, Juni 2012, © Erwin Klaus

Wie würdet Ihr Eure Musik jemandem beschreiben, der noch nie von Euch gehört hat?

Beni: Ja das ist halt immer schwierig. Die Definition “Wir probieren viel aus, und am Ende ist es ein Rock-Song” trifft denke ich nicht so schlecht zu. Ein Fan hat auch mal gemeint, irgendwie eine Mischung aus RED HOT CHILLI PEPPERS und GUANO APES  - kommt jetzt wahrscheinlich auf den Song drauf an.

Verena: (seufzt) Egal welche musikalischen Stile in unseren Songs variieren, es mündet immer im Rock.

Korbinian: Was kommt heraus, wenn man die Essenz eines jeden unserer Instrumente zu je 25% miteinander in einen Topf wirft? Groovender Bass, verzerrte Gitarre, prägnante Drums, soulige Stimme - das sind wir.

Flo: Hehe, ziemlich gut getroffen Korbi! Wir kommen mit intensivem Sound im Gepäck!

 

Bitte schildert die Entstehungsgeschichte von „The Natural“?

Beni: Das hör ich als Organisator von den meisten Bandaktivitäten auch gern mal von den anderen (lacht). Legt mal los.

Verena: Auf jeden Fall war das ein sehr langes Projekt. Der erste Höhepunkt war das Recording von Run! Leider kam dann eine kleine Flaute (Umzug, Studium, Schwangerschaft etc.), was uns sehr viel Geduld gekostet hat, aber danach ging´s für chasepath-Verhältnisse relativ schnell.

Flo: Als wir das Projekt gestartet haben, war das Ganze in Wahrheit noch eine Nummer zu groß für uns, und wir haben uns einfach Zeit gelassen bis wir so weit waren.

Verena: Die Gestaltung des Artworks ist auf jeden Fall auch erwähnenswert: die Ideen zum Artwork von 4 Köpfen ist denkbar schwer auf einen Nenner zu bekommen -  wir haben’s aber schlussendlich gut hingekriegt, die nächste Hürde war dann schon die Vermittlung an die ausführende Künstlerin. Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle an Sarah Gruber, die alle Skizzen geduldig immer und immer wieder angepasst hat.

Korbinian: Unser Album ist quasi die Zusammenfassung unserer 5-Jährigen Bandgeschichte. Die Lieder, die uns am meisten bewegen, mit den Ideen, die uns am meisten bedeuten. Als kleine Band haben wir uns dabei in mühevoller Kleinarbeit alles von Grund auf selbst beibringen müssen. Wo gehen wir ins Studio? Wie nehmen wir auf? Was ist ein Musik-Label? Mittlerweile beherrschen wir Cubase, Photoshop und Indesign wie kein zweiter (lacht).

Danken möchten wir an dieser Stelle Michael „Mike“ Wolff, unserem Produzenten aus dem Melon FM Studio im WUK, und Sarah Gruber, die uns dieses wunderschöne Artwork gezaubert hat!

 

Wie unterscheidet sich dieses Album deiner Meinung nach von Euren bisherigen Arbeiten? Möglicherweise eine etwas eigenartige Frage, da „The Natural“ Euer Erstling ist., aber wie seht Ihr das nunmehr fertige Werk vor dem Hintergrund Eurer bisherigen Laufbahn?

Beni: Der größte Unterschied ist wohl, dass es davor noch keine anderen offiziellen Veröffentlichungen gab! In Wahrheit ist es das Resultat der letzten paar Jahre. Wir sind viel professioneller geworden, haben im Bereich Songwriting einiges dazugelernt, auch wenn es da immer wieder Kritiker gibt. (lacht) Wir sind eigentlich selbst sehr zufrieden mit dem Gesamtwerk.

Verena: Der Unterschied für mich war, dass ich mich bei den Songs auf der EP vollwertig einbringen konnte -  ein paar Songs davor hab ich die Gesangsparts ja nur übernommen. Auch die Stimmung der Songs wirkt auf mich inzwischen reifer.

Korbinian: Das tollste ist, dass wir endlich unsere Ideen so umsetzen konnten, wie wir das wollten. Bei Konzerten ist der Sound nicht immer der Beste, eine Probe ohne Feedback ist die Ausnahme. Endlich können wir allen zeigen, was wir machen, wer wir sind und warum uns unsere Musik so viel Spaß macht!

Flo: Ich habe letztens meine Festplatte durchforstet und unveröffentlichte Aufnahmen aus unserer Anfangszeit gefunden - hat definitiv gerockt aber war ziemlich chaotisch...

Welchen Song vom aktuellen Album mögt ihr am liebsten und warum?

Beni: Noch eine Frage, die man nicht einfach pauschal beantworten kann. Wenn ich mich wirklich für einen entscheiden müsste, wäre es vermutlich „Save Your Life“. Ich habe da einfach den meisten Spaß beim spielen, und zuck halt auch mal gern aus. Ich muss ja immer hinterm Schlagzeug sitzen bleiben, und bei dem Track kann ich auch mal kurz aufstehen (lacht).

Verena: Für mich ist es „Battle of Love“, weil damals die ursprüngliche Version noch akustisch war und wir das gemeinsam ein-ge-chased (interpretiert) haben. Außerdem entstand das Lied aus einer persönlichen Erfahrung heraus.

Korbinian: Auch wenn jeder Song einzigartig ist und seine eigene Seele hat, mit der man behutsam umgehen muss, ist „Sunday Sex“ wohl das Lied, bei welchem wir die beste Balance zwischen unseren Instrumenten gefunden haben. Der Song ist rockig, gefühlvoll und aus gutem Grund der Opener unseres Albums!

Flo: Ich finde „Run“ haut am meisten rein. Bei dem Titel hat jeder von uns von Anfang an gewusst worum es uns geht und wie wir´s am besten umsetzen. Während dem Recording hat das Lied sogar noch ein paar Extra-Fills bekommen. Und da haben wir wieder unseren roten Faden: 4 chasepath-Mitglieder - 4 Meinungen.

 

Wie sehen Eure momentanen Live-Aktivitäten aus?

Beni: Also wir haben in den letzten Jahren nicht so viel gespielt, einerseits weil wir mit der EP sehr beschäftigt waren, und andererseits wegen Familien- und Ausbildungs-Situationen. Jetzt legen wir aber wieder voll los und suchen jede Menge Auftritte. Aktuell haben wir uns ins Finale der Planet Festival Tour gespielt - soll heißen wir spielen am 20.Mai im Gasometer mit 9 anderen Bands um den Titel… und das Preisgeld (lacht). Am 7. Apri spielen wir im Aera, der wichtigste Gig in Bälde ist aber natürlich die EP-Releaseshow am 25. Februar im Andino Wien (Support: POPPYCOCK x DKDENZ)!

 

Mit welchen Bands würdet Ihr gerne mal auftreten?

Beni: Also ich halt mich da jetzt an unsere Österreicher, auch wenn das Genre vielleicht nicht perfekt zusammenpasst: KRAUTSCHÄDL & MOTHER´S CAKE! International würd ich wohl THE BREW (Mit denen würden wir super zusammen passen) und WINERY DOGS wählen -  wenn man sich’s so einfach aussuchen könnte, hehe.

Verena: I waaaas ned… Hauptsache spielen. Ich hab keine Vorlieben, fetzen muass!

Korbinian: Mit jeder Band die dieselbe Leidenschaft für Musik mitbringt wie wir! Aber ganz ehrlich: Ein Konzert mit MOTHER´S CAKE würde mich schon wirklich sehr freuen - ich habe selten eine Band erlebt, die nicht Musik macht, sondern Musik lebt.

 

Was waren Eure erfolgreichsten, angenehmsten, besten Gigs bisher?

Beni: Donauinselfest 2012, U4 Wien, und aber auch ein feines Konzert in Wolkersdorf im Schloss-Innenhof. Nicht sehr groß, aber super Bands, super Stimmung und eben familiärer! Allerdings bin ich guter Dinge, dass ich nach 2017 die Liste ein wenig erweitern kann.

Verena: Im U4 der, da hat die Energie einfach gepasst.

Korbinian: Für mich war das ein Festival im Schloss Wolkersdorf - da hat einfach alles gepasst. Ein Foto von dem Auftritt hängt nach wie vor in Großformat bei mir zuhause.

Flo: Mir hat das secret surprise concert auf Verenas 25. Geburtstag am besten gefallen…. Sehr familiär und ausgedehnte Jams :-)

 

Bitte hinterlasse hier noch ein paar abschließende Worte an unsere Leser…

Wie schon Anfangs erwähnt -  wir spielen am 25. Februar unsere Release-Show im Andino Wien. Support wird’s von unseren Freunden  POPPYCOCK x DKDENZ geben -  einer neuartigen Bandfusion auf die wir selber schon sehr gespannt sind. Tickets gibts bei allen Bandmitgliedern, und über unsere Fanpage auf Facebook um 6€ VVK - einfach anschreiben :-) 

Die aktuelle Single gibt es hier:

Außerdem haben wir uns gerade ins Planet-Festival-Tour-Finale gespielt: Gasometer - 20. Mai - schauts vorbei! Wir freuen uns über jeden, der Spaß bei unseren Gigs hat. Support your local scene!!

 

Das war es fürs Erste mit chasepath. Vielen Dank für das Interview!

 

 


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