:: WOLFSNÄCHTE TOUR 2012 feat. POWERWOLF |
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Veranstaltungsinfos...
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Zitate...
"Ich denke nie darüber nach, ob das, was wir machen, kitschig oder peinlich sein könnte."
Markus Stock (The Vision Bleak) |
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Live Report
Das Komma Wörgl ist einer der Fixpunkte im Konzertleben Westösterreichs. Größen wie JUDAS PRIEST, W.A.S.P., SAXON oder DIO gastierten schon hier, der Spannungbogen reicht von ANTHRAX bis DEICIDE, von DISMEMBER bis RAGE, all diese Größen gaben sich hier bereits die Klinke in die Hand. Ganz besondere Momente in der Komma-Geschichte waren jene, in denen man eine Band kurz vor dem absoluten Durchstarten noch in relativ überschaubarem Rahmen genießen konnte – VOLBEAT und AMON AMARTH seien hier als Beispiele genannt. Zuletzt hatte man bei SABATON die Ehre, bei den heute hier gastierenden POWERWOLF beschlich einen das ähnliche Gefühl, einem absoluten Highlight im Tiroler Konzertgeschehen beiwohnen zu dürfen. Die Zeichen bei diesem einzigen Österreich-Konzert standen also auf Sturm, schließlich hatte man mit LONEWOLF, MYSTIC PROPHECY und STORMWARRIOR heiße Eisen mit auf Tour und die metallische Vollbedienung fand an einem Samstagabend statt, der traditionell mehr Leute hinter dem Ofen hervorlockt.
STORMWARRIOR (c) Jaqueline Reberschak STORMWARRIOR, die Band mit dem schlechten Bandlogo und den grottigen Albumcovern krachte im Anschluß dermaßen in das Auditorium, dass es eine helle Freude war. Old School Power Metal der Marke frühe HELLOWEEN oder RUNNING WILD streichelte die Seelen der angereisten Altmetalljünger und ließ die wahren Metalhearts glühen. Die Nordlichter brachten Schwung in die Bude wie es für eine Vor-Vorgruppe tatsächlich mehr als unüblich ist, die zahlreichen Fans dankten es den Deutschen und feierten Smasher wie „Ragnarök“, „Metal Legacy“, „Heading Northe“, „Valhalla“ oder das neue „Heathen Warrior“ gebührend ab. Spieltechnisch tadellos und in bester Feierlaune präsentierte das Hanseatenquartett anlässlich ihres überhaupt ersten Österreich-Konzerts ein speediges Kraftmetalpaket nach dem anderen. STORMWARRIOR ist ein fast traumwandlerisches Gespür für das Schreiben von veritablen Metalhymnen zu attestieren, die live auch aufgrund der vocaltechnischen Unterstützung von Basser Yenz entsprechend fett rüberkommen. Vollends gepackt haben mich STORMWARRIOR auf dem letztjährigen Bang Your Head Festival, als das Hamburger Quartett dermaßen unverbraucht, spritzig und beherzt zu Werke ging, dass keine dem Heavy Metal verschriebene Seele unberührt bleiben konnte. Der heutige Supportgig schrie förmlich nach mehr! Wenn die Metal-Endlosschleife so wie der heute gezockte Set aussehen soll, dann abonniere ich umgehend einen Platz in der ersten Reihe….take me to Metal-Valhalla, Baby!
MYSTIC PROPHECY (c) Jaqueline Reberschak MYSTIC PROPHECY hatten nach dieser geilen Aufwärmrunde alle Hände voll zu tun, nicht zwischen dem STORMWARRIOR´schen Powermetalgewitter und dem übermächtigen Headliner zerquetscht zu werden. Mit viel Schwung poste sich der Fünfer durch das mit knackigen Songs durchzogene Powermetal Set, das im Vergleich zu STORMWARRIOR jedoch weniger klassisch angehaucht war. Da dies erst der zweite Gig dieser Konzertreise war, konnte man noch frisch und bissig zu Werke gehen. Nach dem gelungenen Seteinstieg mit „Through The Eyes Of The Devil“ jagte ein Hammersong den nächsten. Besonders in Erinnerung bleiben dabei das markante „Evil Empire“, aber auch die neuen Songs vom Überalbum „Ravenlord“ (wie „Hollow“ und „Endless Fire“) integrierten sich geschmeidig in die Setlist. Frontmann R.D. Liapakis nützte die Bühne weidlich aus und entlockte den Fans sowohl beim getragenen „Wings Of Destiny“ als auch beim Speed-Monster „Die Now“ entsprechende Reaktionen. MYSTIC PROPHECY trafen inmitten dieses sehr gelungenen und homogenen Tourpackages mit ihrem kraftvollen Sound den Nerv vieler Zuschauer, dennoch gönnten sich nicht wenige eine Verschnaufpause an der Komma-Bar.
(c) Jaqueline Reberschak Begleitet von druckvollem Sound und einer entsprechenden Lightshow zelebrierte der Fünfer seine Missa Powerwolfensis. POWERWOLF zündeten ein wahres Feuerwerk an bombastischen, spritzigen Metal-Hits wie „All We Need Is Blood“ oder den Videohit „We Drink Your Blood“. Jeder im Saal wurde ergriffen von der Macht und Klasse des älteren Songmaterials wie „Prayer In The Dark“ sowie von den Jetzt-schon-Bandklassikern vom überragenden „Blood of the Saints“-Album, die allesamt aus vollen Kehlen mitgesungen wurden. Das gut gefüllte KOMMA gab sich inbrünstig der Aura und Show der Deutschen hin, POWERWOLF durften in ein Meer aus geschüttelten Köpfen, in die Höhe gerissene Arme und Teufelshörner blicken.
(c) Jaqueline Reberschak Setlist Powerwolf:
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