:: ARS MORIENDI CD Präsentation |
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Veranstaltungsinfos...
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PromiZitate...
"Ein Schöpfer, der ein Wesen wie ein Erdferkel erschaffen hat, kann nur Humor haben!"
Tobias Sammet (Edguy/Avantasia) |
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Live Report
Auf Ihrer landesweiten Präsentationsreise gastierten die steirischen Hopefulls von Ars Moriendi auch im verträumten Örtchen Nitzing bei Tulln um ihre aktuelle CD Journey to Your Agony zu präsentieren. Mit imGepäck hatte man die Landsmänner von Perishing Mankind, sowie die St. Pöltner Trasher von Trashcanned, die auch gleich als Veranstalter fungierten. Mit wohlfeilen fünf Euro im VK war auch preislich alles im Lot, wobei Zuseher technisch doch ein wenig mehr Nasen den Weg nach Nitzing bei Tulln finden hätten können. Schön allerdings, dass sich einige Protagonisten anderer Österreichischer Underground Bands ein Stelldichein gaben, so waren die Smalltalks mit Andy von den Lords of Decadence, oder dem Hannes von Vanitas wie immer sehr, sehr unterhaltend!
Trashcanned hab ich ja schon etliche Male live erleben dürfen, aber gerade der heutige Auftritt war nicht unbedingt einer der besten der St. Pöltner. Zum einen waren es technische Probleme, die die Band irgendwie gerade zu Anfang des Sets aus dem Tritt kommen ließen, dann schlich sich auch noch der ein oder andere kleine Verpieler in den Set ein, aber mit Fortdauer des gut 45-minütigem Programmes bekam Frontsau Tim und seine Herrschaft das Ganze wieder unter Kontrolle. Das mir bis Dato unbekannte Instrumental (wie hieß die Nummer doch gleich noch mal?), sowie der Rausschmeißer – und heimliche Bandhit – Heartbeat versöhnten dann doch noch einigermaßen für die anfänglichen Probleme. Auffallend jedoch, dass das Gitarrendoppel Bernhard Schubert und die zuckersüße Christine „Cisl“ Schmidt immer besser harmonieren, und gerade Cisls abgrundtiefen Backing Vox sorgten für den ein oder anderen kollektiven Kinnladenrunterklapper beim starken Geschlecht im Auditorium.
Zu schlaftrunkener Stunde (ich glaube es war schon knapp Ein Uhr in der Früh oder so) mussten dann Ars Moriendi auf die Bretter die die Welt bedeuten. Eins vorweg: So ausgereift, so professionell, so super eingespielt und so bis ins absolut kleinste Detail perfekt war keine Band an diesem Abend. Da dies ja die Release Party der neuen CD war, spielte man – soweit ich das mitbekommen habe – diese auch gleich von vorne bis hinten durch, was zwar der Stimmung nicht unbedingt zudringlich war, aber der erste Höreindruck des neuen Materials war schon ein ziemlich gewaltiger. Michi Wegleitner (der übrigens laut Trashcanndler B. Schubert wie eine magere Version von Amon Amarth’s Johan Hegg aussieht!) und seine Mannen agierten mit einer schier unglaublichen Präzision, streuten immer wieder abstrakte Intros und Übergänge zwischen den Songs ein und überzeugten zumindest den Rezensenten ohne Wenn und Aber, wenn gleich die Publikums Reaktionen, wahrscheinlich auf Grund der doch schon mehr als fortgeschrittenen Stunde, nicht ganz das Niveau der beiden vorangegangen Bands halten konnte. Ein superber Auftritt war es dennoch und nach mehrmaligen Hören der Journey to Your Agony CD kann man auch hier sagen, Klasse Band, mit einem bärenstarken neuem Album im Gepäck! |
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