:: METALFEST - DAY 3 |
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Veranstaltungsinfos...
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Zitate...
"Seit Jahren höre ich immer wieder, ich sei gestorben. Dürfte ich bitte abtreten, wenn die Zeit für mich gekommen ist?"
Nikki Sixx (Mötley Crüe) |
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Live Report
Nach dem halbwegs trockenen Konzertverlauf des letzten Tages darf man heute aufatmen. Der Himmel ist blau, die stinkenden Lacken werden im Laufe des Tages noch austrocknen und das Line-Up sieht gut aus. Der einzige Haken ist die Tatsache, dass mit dem heutigen Tage auch das Metalfest 2012 im Mining am Inn vorbei ist. Aber noch ist es nicht so weit.
Fernando Ribeiro - MOONSPELL Die Sonne brennt bereits im Nacken als sich MOONSPELL zu „Axis Mundi“ formieren. Auf drei großflächigen Bannern wird das eindrucksvolle Artwork des neuen Albums „Alpha Noir“ präsentiert und auch musikalisch dreht sich alles um eben dieses. Wuchtig wird „Lickanthrope“ nachgeworfen, bei welchem unweigerlich das Rotkäppchen-Motiv des kürzlich erschienen Videos mitschwingt. Der Fünfer gibt sich sympathisch und Sänger Fernando Ribeiro führt geschwätzig durch die abwechslungsreiche Setlist. Die Musiker sind energiegeladen, wechseln in Lyrics zwischen Portugiesisch und Englisch und auch sonst scheinen die Jungs sehr flexibel. Kurzerhand wird Keyboarder Pedro Paixão zum Gitarristen und Sänger Fernando hilft zu „Fullmoon Madness“ mit voller Wucht am Schlagzeug aus. Unvorstellbar, aber die Portugiesen lassen heute bereits um 4 Uhr nachmittags den Vollmond steigen.
Magnus Pelander - WITCHCRAFT Während auf der Mainstage BLIND GUARDIAN und MEGADETH für einen runden Abschluss sorgen, herrscht auch auf der Second Stage Weltuntergangsstimmung. Bevor TRIPTYKON zweifellos dafür sorgen werden, haben WITCHCRAFT noch ein paar Asse im Ärmel.
TRIPTYKON Ganz vorbei ist es dennoch nicht. TRIPTYKON betreten um 22.20 Uhr das Podest und treten mit der CELTIC FROST-Nummer „Procreation Of The Wicked“ eine Lawine los. Die bedrückend tiefen Bässe, welche unter anderm von der zierlichen Vanja Slajh stammen, kreiern eine eisige Atmosphäre. „Goetia“ klirrt wie kalter Stahl und in ewiglangen Instrumentalparts ruhen klangliche Schätze.
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