Das heurige BANG YOUR HEAD – Festival stand im Vorfeld bereits im Schussfeld der Kritik. VENOM und EDGUY schienen vielen als Headliner ungeeignet, GOTTHARD und THIN LIZZY als Co-Headliner waren vielen auch zuwenig zugkräftig und originell. Nichtsdestotrotz hatten die Festivalveranstalter ein ansprechendes Festivalpaket geschnürt, das von Glamrock bis Thrash Metal ein breites Spektrum bediente. Das Wetterglück blieb den Zuschauern hold, die Organisation, Verpflegung und Metalmarket waren wieder amtlich perfekt und so stand einem gemütlichen und überschaubar großen Festival nichts mehr im Wege.
JON OLIVA´S PAIN
Kann einem ein Auftritt gefallen, obwohl der Sänger nicht seinen Tag zu haben schien? Gleich vorweg: Ja, er kann, wenn, - ja wenn! - die Songs aus dem Repertoire der Metalgötter SAVATAGE stammen! Am Donnerstag vor dem eigentlichen Festival war die traditionelle WARM-UP-SHOW in der BYH-Halle angesagt. Nach den vom Zielpublikum abgefeierten Keep-It-True-Könnern MAJESTY, den Happy-Melodic-Fans FREEDOM CALL und den bayrischen Altrockern BONFIRE war die Zeit für eine ernsthafte Power Metal-Messe gekommen. Jon Oliva performte im Rahmen der 25th Anniversary „Hall of the Mountain King“ – Dates am heutigen Tage ausschließlich Songs aus der Schmiede der Metallegende.
Die sanften Anschläge von „Gutter Ballet“ kündeten von dem traumhaften Paradies der SAVATAGE–Songperlen. Beim sich steigernden Songaufbau grassierte die Gänsehaut in der Halle, was für ein unfassbarer Track, was für ein (Stimmungs-)Aufbau, was für eine Opulenz, was für eine Epik! Die ekstatischen Hochgefühle und der Hörgenuß wurden jedoch umgehend von den einsetzenden Vocals gemindert. Jon Oliva schien heute stimmlich nicht ganz auf der Höhe zu sein. Dass nach diesem Bombeneinstieg zwingend gleich „Edge Of Thorns“ nachgeschoben wurde, ist mir unverständlich, denn gerade hier zeigte sich (im Vergleich zu Zak Stevens) das (stimmliche) Manko des heutigen SAVATAGE-Gedächtnis-Sets.
Im Killerprogramm (siehe Setlist, sehr geil: „Sirens“ und „Strange Wings“), dessen Schwergewicht auf der Phase „Hall Of The Mountain King“ bis „Streets“ lag, wechselte Oliva zwischen Mikroständer und dem Piano (wo er aufgrund seiner sitzenden Position kaum zu sehen war), beim starken „Power Of The Night“, half die Dynamik des Songs Jon Oliva über so manches hinweg. Das ausladend lange „Ghost In The Ruins“ widmete er seinem verstorbenen Bruder Criss Oliva sowie seinem ebenfalls verschiedenen JOP-Gitarristen Matt Laporte. Das nach dem wie immer überragenden „Hall Of The Mountain King“ von Oliva allein am Piano performte „Child In Time“ (eine Vorahnung auf das Ableben von Jon Lord?) ging nahtlos in den finalen Schlusspunkt „Believe“ über, bevor der 90minütige Metalhimmel im Zeichen der Magie und des Spirit von SAVATAGE seine Pforten schloß.
Zwar konnte sich der massige Mountain-King mit zunehmender Setdauer seine teils blutleere stimmliche Performance steigern, doch blieb ein schaler Beigeschmack…es hätte so schön sein können, aber eins muss auch klar sein: JON OLIVA´S PAIN ist nicht SAVATAGE, dennoch verneige ich mich vor der ganz großen Metal-Kunst der Tampa-Legende, es war eine Wohltat meine Jugendklassiker mit der Originalstimme zu hören, auch wenn nicht SAVATAGE auf der Bühne stand!
Setlist:
Gutter Ballet
Edge Of Thorns
Sirens
Power Of The Night
Tonight He Grins Again
Walk Upon The Water
Ghost In The Ruins
24 Hours Ago
Beyond The Doors Of The Dark
Legions
Strange Wings
The Price You Pay
White Witch
Devastation
Prelude To Madness
Hall Of The Mountain King
Believe
Simon Cruz (CRASHDIET)
CRASHDIET
Der erste offizielle Festivaltag wurde von den Deutschen FORENSICK eröffnet, danach durfte das aufstrebende Retro-Trio VANDERBUYST auf der großen Festivalbühne aufspielen. Dass das Festival für fast jeden Musikgeschmack etwas bietet, bewiesen CRASHDIET, die neben SISTER die Glam-/Sleaze-Fahne hochhielten. Frisuren (Sänger Simon Cruz´s Iro) und Schminke saßen schon am späteren Morgen, somit stand der nun folgenden Party nichts entgegen. Vom scheinheiligen SIMON & GARFUNKEL–Intro „Sound Of Silence“ intoniert crashte der Schweden-Vierer unvermittelt ins Festivalgeschehen. Ein richtig amtlicher Sound blieb den Youngsters aus Skandinavien leider versagt, dennoch ließ sich das Ozonlochschädigungskommando nicht nehmen, den adäquat gekleideten Fans im Publikum einen Hit nach dem anderen entgegenzusmashen. Aus vollen Kehlen wurden Knaller wie “Down With The Dust” oder „Rebel“ abgefeiert, bei „Queen Obscene/69 Shots“ gab es sowieso kein Halten mehr.
CRASHDIET machten Dampf, präsentierten mit „Anarchy“ einen neuen Song und hinterließen mit ihrer amtlich hingerotzten Rockshow mächtig Eindruck in Richtung der seligen Glam/Sleaze-Tage, wenngleich der Auftritt nicht an den Triumphzug von HARDCORE SUPERSTAR letztes Jahr heranreichte. Der so richtig schön fertige Frontmann Simon Cruz nützte den Laufsteg ausgiebig und krönte den Gig noch mit einem gewagten Stagedive direkt vom Laufsteg ins Publikum. Sowas kann allerdings (sprichwörtlich) auch ins Auge gehen…
Setlist:
Native Nature
Down With The Dust
So Alive
Queen Obscene/69 Shots
Rebel
Riot In Everyone
Anarchy
In The Raw
Breakin' The Chainz
Generation Wild
ARMORED SAINT
Auf die gepanzerten Heiligen hatte ich mich im Vorfeld schon sehr gefreut. Die vorher gastierenden, einflussreichen Altväter DIAMOND HEAD und die frischen Melodic Rocker FIREWIND bedienten jeweils ihr Zielpublikum. Was aber nun folgen sollte, toppte meine Erwartungen. Aus dem vollen erstklassigen Backkatalog schöpfend, feuerten ARMORED SAINT gleich das fetzcoole „Loose Cannon“ vom starken „La Raza“-Ablum ab. Danach ging es Schlag auf Schlag, das Quintett zeigte sich in Bestform, Basser Joey Vera (vor kurzem noch für ARCH /MATHEOS live unterwegs) steigerte sich vollends in sein Bassspiel und das Set (Backingvocals) rein, der optisch etwas aus dem würdigen schwarzen Rahmen der restlichen Band fallende John Bush fegte über die Bühne, mimte den Entertainer und ließ die Gesangsmuskeln spielen, die heraustretenden Adern auf seinem Kahlkopf visualisierten seine gesangliche Topleistung. Einzig der Gitarrensound war doch sehr zurückgeschraubt, hier hätte die gutgelaunte Gitarrenfraktion ein kernigeren und lauteren Sound verdient gehabt. Das Wetter passte sich dem musikalischen Hochgenuß (wie immer überragend: „Nervous Man“, „Chemical Euphoria“ und „Reign Of Fire“; sehr geil: „After Me, The Flood“) an und so konnten alle um die Wette strahlen. ARMORED SAINT absolvierten einen Auftritt, der als „guter“ in die Annalen der BYH-Historie eingehen wird, die Band immer noch in Topform zeigt und zum ersten Abräumer des Festivals krönte.
Setlist:
Loose Cannon
March Of The Saint
Nervous Man
After Me, The Flood
Chemical Euphoria
Last Train Home
Left Hook From Right Field
Reign Of Fire
Can U Deliver
Madhouse
John Bush (ARMORED SAINT)
POWERWOLF
Auf die Deutschen kann man sich verlassen wie auf ein Schweizer Uhrwerk. Alle Trademarks, die man von der Band auf CD (kernige Hymnen, amüsante Texte) und Live (Bühnenaction, Kostüme, Theatralik etc.) gewöhnt ist, setzten die Grauen auch am heutigen Nachmittag im gleißenden Sonnenlicht ein. Geboten wurden Hits Galore, ein wie immer bestens gelaunter Attila, der mit seinen Ansagen für Auflockerung und Erheiterung sorgte (Stichwort Morgenlatte), röhrte und trällerte theatralisch ins Mikro, die Axtfraktion rockte amtlich ab und bangte, Organist Falk nützte die ausladend große Bühne für fahnenschwingende Ausflüge, Nebelschwaden zogen effektvoll über die Bühne, die mit allerlei religiös angehauchtem Schmonzes dekoriert war. Kurzum: Alles so, wie man es sich erwarten durfte.
Der heutige, grundsolide Gig der Hobbyrumänen wäre wahrscheinlich in der Halle noch wirkungsvoller rübergekommen, dennoch konnten POWERWOLF die Massen für sich gewinnen. Die Spielzeit war leider viel zu kurz, einige Hits mussten auf der Strecke bleiben, aber die Fans durften die PW-Messe dennoch ordentlich zelebrieren. Gleichwohl der Band sehr viel Häme entgegenschlägt bin auch ich abseits meiner persönlichen Vorliebe für beide Bands der Meinung, dass POWERWOLF wie SABATON ob ihres hochprofessionellen Agierens live und auf CD auf voller Linie überzeugen und vor allem das sehr hohe integrative Potenzial über das die Bands verfügen, welches neue Fans an den Metalsound bindet, für die Szene und deren Fortbestehen nicht unterschätzt werden darf.
Setlist:
We Drink Your Blood
Raise Your Fist Evangelist
All We Need Is Blood
Werewolves Of Armenia
In Blood We Trust
Resurrection By Erection
Saturday Satan
Kiss Of The Cobra King
Lupus Dei
ARCH ENEMY
Mit KAMELOT konnten sich die verwöhnten Rockohren noch einmal eine wohlverdiente Schönvariante des Metal gönnen, bevor Tempo und Brachialitätsstufe auf der Festivalbühne doch merklich angehoben wurden. ARCH ENEMY waren vor allem auch für mich eine willkommene, weil härtere Abwechslung im Festivalablauf. Hunderte Fans jubelten dem geschmackvoll gekleideten Quintett entgegen, das mit „Yesterday Is Dead And Gone“ gleich eindrucksvoll die Marschrichtung vorgab.
Brachial wuchteten die Jungs um Frontfrau Angela Gossow ihre schweren Hymnen „Dead Eyes See No Future“ und „No Gods No Masters“ ins Auditorium. Die Sängerin fegte wie eine von der Tarantel gestochene Berserkerin über die Bühne, bangte, dirigierte und brüllte alles nieder, nur um im nächsten Moment wieder aufreizend-lasziv über die Bühne zu stolzieren. Für gehörig Bühnenaction war also gesorgt, gleichwohl mir der Habitus der zierlichen Blondine doch manchmal etwas „too much“ ist. Ihr kongenialer Partner an der Gitarre, der rothaarige Songchef Michael Amott und der Rest der Bande holzte mächtig und spaltete so manchen Schädel der zahlreich anwesenden Classic/Melodic-Rock-Fraktion. „Bloodstained Cross“, „We Will Rise“ und „Nemesis“ sind einfach moderne Brachialbrocken und veritable Hits, denen man sich kaum entziehen kann, man darf sich auf die Headliner-Tour im Herbst freuen. Der Sound hätte besser sein können, dennoch bekam der BYH-Zuschauer eine geile und auflockernde Show der Metalarmada im tendenziell klassisch-harmlosen Festivalgesamtkontext geboten.
Angela Gossow & Michael Amott (ARCH ENEMY)
THIN LIZZY
Während sich die Deutschen WIZARD in der Halle die klassische Metalkante gaben wurde auf der Hauptbühne Classic Hardrock-Alarm ausgerufen. Als THE ALMIGHTY-Möger war ich auch besonders über das „Wiedersehen“ mit Frontmann Ricky Warwick erfreut, der mir mit seinem sehr markanten Organ ans Herz gewachsen ist. THIN LIZZY, die viele ja bereits vor kurzem im Vorprogramm von JUDAS PRIEST gesehen hatten, waren überhaupt mit einer Axtarmada von 4 vertreten, wenn Warwick auch in die Saiten griff.
LIZZY können aus dem reichhaltigen Songvermächtnis von Mainman Phil Lynott schöpfen und taten dies auch. Gutgelaunt wurden Klassiker wie „The Boys Are Back In Town“ dargebracht und aus hunderten Kehlen begleitet. In wehmütiger Erinnerung an den leider viel zu früh verschiedenen Lynott lauschte die Tausendschar unvergesslichen Rockklassikern wie „Dancing In The Moonlight“ (das auf mich irgendwie lustlos wirkte und man den einzigartigen Lynott vermisste). Anders ging es bei „Whiskey In The Jar“ ab, da viele der jüngeren Fans diesen Song als METALLICA-Version kannten. Für viele waren THIN LIZZY eines der Highlights des gesamten Festivals, ich freute mich, olle Kamellen wie „Suicide“, „Don´t Believe A Word“ oder „Rosalie“ mal wieder zu hören und zu sehen, dass auch Ricky Warwick wieder in der Rockszene mitmischen kann. Fazit: Würdige Co-Headliner-Show im Zeichen des Classic Rock.
VENOM
Angekündigte Katastrophen finden ja zumeist nicht statt. Zum Glück verhält es sich auch bei den ehrenwerten Black- und Extrem-Metal Vorreitern und Godfathers VENOM so. Von vielen als unwürdiger Festivalheadliner, Rumpelcombo und Altmetall verunglimpft, durfte eigentlich Schlimmstes befürchtet werden. Fronter und Urmitglied Cronos war mit seinen zwei Mitstreitern angetreten, die Würde und das Gedenken an die seligen Achtziger-Jahre im Zeichen von Kultalben wie „Welcome To Hell“ und „Black Metal“ zu bewahren und die pseudosatanische Kunde zu verbreiten.
Um es kurz zu machen...meine Vorahnungen wurden (leider) vollständig erfüllt. Ein professionell agierendes Trio spulte sein rund 100minütiges Programm auf der riesigen Bühne herunter. Höhepunkte: keine. Songauswahl: nur 60 % des Sets aus der eigentlich wichtigen Ära Anfang der Achtziger, sodass der Tenor nur so lauten kann: Solide Leistung des akutell unter dem Banner VENOM agierenden Trios, von Kult und sagenumwobenem Mythos war die Band des heutigen Tages aber weit entfernt! Zwar agierte das Trio vor fetter Marshallwand, jedoch ohne Funkenregen, nur vereinzelte Feuerzüngler waren zu verzeichnen, das Feuerwerk bei „Fallen Angels“ versöhnte zumindest ein wenig. Ich gehe sogar soweit und behaupte, dass sogar der Rumpelfaktor am heutigen Tage viel zu kurz kam und die Chose zu tight runtergeholzt wurde. Auch der Himmel pflegte ein paar Tränen zu weinen, als es zu regnen begann und sich nicht zuletzt deswegen auch die Zuschauerreihen zunehmend lichteten.
Auch wenn ich mich damit in die Reihe der Nörgler einreihe bin ich der Meinung, dass meine alten Kulthelden viel mehr aus diesen vereinzelt gespielten Sets herausholen hätten können oder sich Auftritte bis zu einer amtlichen Reunion verkneifen sollten, auch wenn das letzte Studioalbum „Fallen Angels“ stark ausgefallen ist. Aber gleich 6 von 15 Songs davon zu spielen und auf andere Kultklassiker zu verzichten erscheint bei einem Festival-Headlinerauftritt im Zeichen der Nostalgie deplatziert. Immerhin wurde aber keine Leichenschändung oder Legendendemontage veranstaltet. VENOM das nächste Mal bitte in (zumindest 2/3) Kultbesetzung mit Mantas u./o. Rumpler Abaddon und mit mehr Songs der ersten Alben.
Setlist:
Black Metal
Leave Me In Hell
Hammerhead
Pedal To The Metal
Buried Alive
Damnation Of Souls
Countess Bathory
Hail Satanas
Nemesis
Teacher's Pet
Warhead
Fallen Angels
Don't Burn The Witch
In League With Satan
Witching Hour
Cronos (VENOM)
THE DEVIL´S BLOOD
Nachdem ich die in der Halle gastierenden Epik-Viking–Großmeister MOONSORROW für VENOM opfern musste, kam ich im Anschluß noch in den Genuß des THE DEVIL´S BLOOD–Konzerts. Occult-Rock hieß die Devise, die den geneigten Hörer abseits des grassierenden Hypes unweigerlich in ihren Bann zieht. Frontfrau Farida Lemouchi versprühte über dem Seventies-Space-Rock des Saitenquartetts ihre spezielle Magie, die sich in der Hallenatmosphäre ideal entwickeln konnte. Unterstrichen von der primär in rot gehaltenen Lightshow und den stilvoll drapierten Backdrops ergoß sich die ekstatisch-psychedelische Soundmelange in Songs wie „The Time of No Time“ oder dem lässigen „Christ Or Cocaine“ über die andächtig lauschenden Zuschauer. So wummerten, schrammelten, zauberten und donnerten THE DEVIL´S BLOOD mächtig bis in die Nacht herein. Hype hin oder her: TDB sind einfach eine tolle Band, was sie mit ihrer heutigen fast meditativen Performance wieder eindrucksvoll unter Beweis stellten. Negativ zu Buche schlug der polizeilich aktenkundige Vorfall, bei dem ein TDB-Gitarrist nach der Mittelfingerprovokation seitens eines Bandgegners mitten im Song von der Bühne stapfte, um den Anti-Fan zu vermöbeln und ihm eine Nasenbeinfraktur zuzufügen, nur um danach seelenruhig sein Spiel fortzusetzen. Dies wird sowohl für den Missetäter selbst wie auch für die gesamte Band für negative Publicity sorgen und stellt wohl einen äußerst skurillen negativen Höhepunkt in der Musikgeschichte dar. Der Vollständigkeit halber seien noch ORDEN OGAN genannt, die vor Hardcore-Festivalbesuchern noch weiter in die Nacht hineinrockten.
Unser Dank für die Livepics geht an Michaela Schnell, weitere tolle Festivalfotos von ihr könnt ihr hier sehen: http://www.metal-rock-impressions.com