04-03-2016, Livestage, Innsbruck

Alpine Steel Festival Vol II - Day 1

Veröffentlicht am 10.03.2016

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Lieber Leser, wir möchten uns als erstes herzlichst bedanken, dass du dich für Stormbringer entschieden hast – das eindeutig unterirdischste und niveauloseste Metal-Mag des gesamten Weltnetzes (Höhö! Da ist unser Dr. Axel Stoll wieder, die Aldebaraner mögen ihn selig haben!) – und heute mit uns in die minderwertigen und sowieso nicht erwähnenswerten Abgründe der österreichischen Metalszene abtauchst, die sowieso keine Melodien schreiben kann und zweitens in ihrer kulturellen Wichtigkeit gleich bedeutend ist, wie das primäre Geschlechtsorgan von Papa Emeritus III. und seinen glühenden Anhängern – oder heißt der Vogel doch Benedikt, wir wissen es nicht so genau, muss wohl an unserer vermeintlichen Unkenntnis alter Kirchenmusik liegen… κύριε ἐλέησον mit der pseudointellektuellen Elite, den kleingeistigen Kritikern, die von außen auf eine Szene treten, die sie nicht im Geringsten verstanden haben, den Muttersöhnchen, die nach Heavy-Metal suchen, der in die Hochkultur passt, nur um Mama nicht zu beleidigen, den Außenstehenden, die sich unwürdig behandelt fühlen, da sich die primitiven, nach Bier stinkenden und geistig unterentwickelten Metalfans nicht mit ihnen abgeben und sich ihrer Musik trotz Neandertaler-Ausbrüchen aus Death-Porngrind und sonstigen Absurditäten hingeben und den Spaß an der Sache und das Lebens- und Gemeinschaftsgefühl dieser Subkultur, die für uns alle mehr ist als nur eine bloße Ansammlung von Noten und darüber gestreuten Liedtexten ist.

In dieser Beziehung sind sich sogar meine Person als Semi-Musikexperte und unser ausgewiesener externer Musikexperte mehr als nur einig – wer von dieser Szene nichts versteht, sollte sich tunlichst raushalten, er darf gerne seine Kritiken schreiben, seine Gedanken teilen, sollte sich aber mit einem abschließenden Urteil über den Zustand und die Mentalität unserer Spezies zurückhalten – ich referiere auch nicht über Quantenfeldtheorie! Ich bewege mich nur in meinem Spezialgebiet: dem Approximieren von unförmigen Objekten und physikalischen Phänomenen mit Hilfe von Tabellenwerken (Ja, Ingenieurswitze sind nicht lustig – ihr dürft trotzdem lachen, von mir aus auch über meine kulturell unterentwickelte Person!). Dass Heavy-Metal in Österreich nicht tot, mausetot oder gar vom Erdboden ausradiert ist, das beweisen uns dieses Wochenende unsere kultistischen Brüder (Church of Cthulhu Austria – konvertiert ihr ungläubigen Seelen oder werdet als Letzte gefressen und erlebt 3000 Jahre Tentakelterror und grünen Schleim) von "Alpine Steel", die mit ihrer zweiten Auflage des „Alpine Steel Festivals“ zur Heerschau der metallischen Speerspitze (die ja so wenig beachtenswert ist!) lädt und uns innerhalb von zwei Tagen 13 mit Herzblut ausgestattete (aber trotzdem nicht weiter beachtenswerte) Rot-Weiß-Rot beflaggte Acts präsentieren, die klarstellen werden: Heavy-Metal ist in Österreich sicher viel – aber bestimmt nicht tot! Der Underground ist lebendiger als jemals und der Hochofen brennt und brodelt dank der Kreativität der heimischen Szene!


ALPINE STEEL - Worship The Cult! Fhtagn!

So trifft sich heute eine ganze Abordnung Stormbringer-Wahnsinniger (auch wenn der Kollege Patschhausen behauptet, er sei wirklich ganz normal in der Waffel), um von der Messe zu Ehren des Stahls zu berichten. So reiste unsere Mistress höchsptersönlich aus dem Osten an, um für Zucht und Ordnung im Backstage Bereich zu sorgen, unsere Elisabeth T. Seidlinger schnappte sich Kamera und Mikro und ging den werten Besucher und Musikanten mit seinen penetranten Fragen auf den Sender und klärte nebenbei den „mysteriösen Fall des verlorenen Schuhs auf“ (mehr dazu gibt’s in Kürze auf unserem Bild- und Tonkanal auf Deinetube zu sehen – natürlich in Farbe und bunt!), Mr. H.E.A.T. gab sich auch die Ehre und sorgte für den notwendigen Glamour in der Innsbrucker Livestage und meine Aggro-Terrier-Person wedelte wie verzückt mit dem Schwanz und warf sich ins Getümmel, um Krawall und Atmosphäre den nötigen Porn- und Gore-Anstrich zu verpassen. Auf der Bühne vertrat uns siegreich („Glorious Victorious“) unser Obereinhorn und Hausdrachentöter Siegfried mit seinen Mannen der DRAGONY-Armee und auch sonst wurde man vom perfekt organisierten „Alpine Steel Festival“ in keiner Weise enttäuscht – die Mannen von „Alpine Steel“ rund um Metal-Urgestein und „Church of Cthulhu Austria Großinquisitor“ Bruder Cle, dem „cthulhuiden Seelsorgebeauftragten“ Tschak, dem für zwei Tage zum Kultismus konvertierten (zumindest stand da auf dem Necklace „Master Cultist“) Wächter der Antisphärentore G., unserem Lieblingsami Mark, Securitymaschine Alf und die gesamte restliche Crew (sorry, wenn wir hier nicht jeden erwähnen – you know who you are!) machten die zweite Auflage dieses familiären Festivals (only 199 Tickets – ultraexklusiv und ganz ohne „kulturelle“ Elite!) zu einem vollen Erfolg!

Hier sollte sich jeder wohlfühlen, sowohl die Zuschauer die bestens mit Getränken versorgt wurden, sich beim Metalizer-Stand ihres sauer verdienten Geldes entledigen konnten (wie zum Geier soll ich mir das restliche Monat etwas zum Essen kaufen?), als auch die Bands die einen top organisierten Backstage Bereich mit reichlich „Futter mit Fleisch“ und „Futter ohne Fleisch“ vorfanden (Ich hätte mir doch was einpacken sollen um das restliche Monat nicht zu verhungern – wann lerne ich endlich, dass man Vinyl nicht essen kann?) - so bekocht wird doch nicht mal IRON MAIDEN oder? Zu beklagen gab es also relativ wenig, höchstens das schlechte Wetter und die etwas stickige Luft im Barbereich, aber für ersteres ist ja schließlich niemand verantwortlich zu machen und außerdem sitzen wir ja Indoor und für zweiteren Kritikpunkt reißen wir einfach im nächsten Jahr einmal mehr die Fenster auf. Doch schreiten wir nun zur Tat, den am Freitag starten wir pünktlich um 18:45 Uhr mit Stahl aus der Alpenhauptstadt und läuten zwei Tage pursten Heavy-Metals ein. No Posers allowed und Nu-Metaller kommen sowieso auf den Opferaltar! [- Laichster -]

UNDER JOLLY ROGER: 
„You don´t know where you are? Hahaha! You are in Port Royal!“ – Okay, eigentlich sind wir in Innsbrooklyn… Piraten gab es damals am Inn aber auch, nur halt mit Tiroler-Hut anstatt Korsarenhut und irgendwie klingen ORDEN OGAN immer noch nicht wie die jungen RUNNING WILD (Nein, der Witz wird einfach nicht alt!). UNDER JOLLY ROGER klingen da schon eher wie der vermeintliche Power-Metal-Klon. Zumindest im Riffing, wenn auch streckenweise härter und mit mehr Eiern in den Vocals – rumschreien kann der Randy Andy wahrlich, was wohl auch eine der großen Stärken der nun doch schon seit „ein paar Jährchen“ ihr Unwesen treibenden Innsbrucker ist. Die Schwächen liegen auch auf der Hand - zu voraussehbar das Songwritting, klassische Heavy-Metal-Strukturen ohne große Überraschungen, die kulturelle Elite würde schimpfen bei gar solch „uninspirierter“ Lärmbelästigung und nicht Vorhandensein von allgemeingültigen Strukturen einer zentralen Ausrichtung der musikalischen Essenz der Kompositionen – was für Rüpel ihr doch seid!


UNDER JOLLY ROGER - Fronter Randy Andy

Anderseits sieht man den Mannen an, dass sie sichtlich Spaß bei ihrem Auftritt haben und auch dem Publikum gefällt, was man geboten bekommt – keine anspruchsvollen und ausgefeilten Prog-Masturbationen, einfach straight in die Fresse! Das kann sich als Schuss vor den eigenen Bug entpuppen, doch Heavy-Metal muss nicht immer das Banner der Innovation (auch wenn ich das eigentlich liebe) hochalten, er darf sich auch seiner Wurzeln besinnen und eine einfache Huldigung aus Herzblut für diese Musik darstellen die wir alle Lieben und somit stellen UNDER JOLLY ROGER heute einen äußerst gelungenen Einstieg in den Parademarsch des österreichischen Stahls dar – nicht mehr und nicht weniger, aber das genügt uns um eine Party aus Blut und Eisen zu feiern… Viva La Muerte, Bitches! [- Laichster -]

Setlist: (mit Bike und Titten!)
- Monster
- A Blackout Night
- Run With The Pack
- Insane
- Viva La Muerte
- Skull Island
- My Old Boots
- Satan
- Beware Of Sound

MADOG:
Mit der Kärntner Partie hatten sich meine Wege bislang noch nicht gekreuzt. Dementsprechend unbelastet konnte ich ins Rennen gehen. Fast jedenfalls, wurden mir die vier netten Herrn doch von musikalisch vorbelasteten und MADOG-geeichten Konzertgehern wärmstens anempfohlen. Sie sollten nicht zuviel versprochen haben. In der Schnittmenge zwischen HAMMERFALL, BLIND GUARDIAN und RAGE feuerte der aus erfahrenen Haudegen bestehende Vierer aus allen Rohren und kochte den Stahl auf hoher Temperatur. Erfrischend wie gekonnt knallten fetzige Titel wie das treibende und ins Ohr gehende "Valhalla" oder das famose neue "Glorious" und überzeugten die Anwesenden von den Qualitäten der Villacher, welche nach der kurzfristigen Absage von HIGH VOLTAGE die Ehre unseres südlichsten Bundeslandes retteten. Mit gutem Livesound fanden das Quartett eine feine Balance aus pumpendem Metal, Bewegung auf der Bühne, ansprechenden Melodien, alles garniert mit dem Organ von Sänger Hans Z. der über ein ähnlich geiles Reibeisen wie Peavey von RAGE verfügt und auch live bestens umsetzen konnte. Nicht nur für mich eine der Überraschungs- und Gewinnerbands des heurigen Festivals, auch wenn die Wahl der Coverversion des heutigen Abends schon ein wenig zu wünschen übrig ließ. IRON MAIDEN´s "Run To The Hills" umweht schon ein wenig der Schleier von Nachwuchsband am Schulfest, hier hätten die gestandenen Recken stilechter zulangen können. Ansonsten aber Daumen hoch und zukünftiger Live-Pflichttermin für alle traditionell veranlagten Metaller, die zahlreichen neu vorgestellten Songs lassen auf das anstehende Langholz hoffen! [- Thomas Patsch -]


MADOG - Nordslowenische Metalurgesteine

Nachdem unsere Anthalerero gar eifrig am Tippseln war, gibt es als Draufgabe noch eine zweite Meinung:

Nachdem HIGH VOLTAGE leider kurzfristig absagen mussten (als angenehmer Nebeneffekt erhielten somit alle Bands dieses Abends ein bißchen Extraspielzeit!), konnte der extra aus Oberösterreich angerückte Schreiberling seine erst kürzlich gewachsenen, noch etwas kurzen Tentakel länger als geplant ausruhen und brauchte den Schreibgriffel erst bei MADOG aufnehmen. Aus Kärnten angereist, brachten die Vier nicht mehr ganz taufrischen, aber keinesfalls zum alten Eisen gehörenden Musiker dem Publikum eine ordentliche schwermetallische Breitseite mit. Heavy rockend, ein wenig an die NWoBHM angelehnt (SAXON, anyone?) gab es gleich ordentlich zu tun für die Nackenmuskeln. Verspielt waren höchstens die Solos, bei denen gekonnt gezockt wurde, ansonsten gab es amtliche schwermetallische Brecher auf die Lauscher, bei denen das Publikum nur zu bereitwillig mitwippte, -klatschte und auch die Mähnen schon mal fliegen ließ. Einzig über das IRON MAIDEN-Cover müssen wir noch einmal reden meine Herren... "Run To The Hills" ist ja eigentlich ein so ziemlich unkaputtbarer Song und zugegeben, an der Vokalleistung eines Bruce Dickinson sind schon genügend Andere gescheitert, aber... der Versuch der adäquaten Intonation war dann vielleicht doch etwas hoch gegriffen. Dennoch konnte man ersehen, dass sowohl Publikum als auch Band sichtlich Spaß auf und abseits der Bühne hatten - darum gab es den Applaus auch vollkommen zu Recht! [- Anthalerero -]

Setlist:
- Raven
- Demons Of Fire
- Steelbreaker
- Fairy Of Darkness
- Sinner
- Valhalla
- Glorious
- Run To The Hills (IRON MAIDEN-Cover)

SILIUS:
Danach fegten unsere Local Heroes SILIUS durch das Haus. Gestählt von den Auftritten auf namhaften Bühnen wie dem NovaRock, MetalDays und Wacken fetzte der Fünfer los. Wenn man die Jungs schon öfter gesehen hatte, konnte man die gewonnene Erfahrung am blinden Verständnis im Zusammenspiel und der Tightness ablesen. Bretthart und mit viel Wucht verpaßten SILIUS dem Publikum eine saftige PowerGroove-Thrash-Watschn, die sich gewaschen hatte. Die Sechssaitige wurde in bester PANTERA-Manier gewürgt, Drummer Ralph schien sein giftgrünes Drumkit in seine Einzelteile zerlegen zu wollen, derart kraftvoll vermöbelte er sein "Baby", während Sänger Mottl bei geilen Titeln wie "Immortalize" oder "Joy & Pain" (vom Demo) alles in Grund und Boden brüllte. Sehr geil auch das dynamische Bühnenacting des sympathischen Quintetts, da wurde breitbeinig mit den Klampfen gepost und geshreddert, dass es nur so rauchte, fette Grooveparts und flinke Gitarrensoli rundeten die packende Performance ab.


SILIUS - Getcha Pull! 

Bei "Invictus" und seinem einprägsamen Chorus wurden Fäuste in die Höhe gereckt und Haare im Takt geschüttelt, während die "Over And Over Again"-Textzeile durchs Auditorium gebrüllt wurde. Allein dieser Song dokumentiert die Qualität der Jungs, fette Grooves und Gitarrenbretter zu produzieren und einen Refrain drüberzulegen, der ins Ohr geht. Zum Drüberstreuen gab´s noch eine amtliche, von Basser Martl eingerotzte MOTÖRHEAD-Coverversion zu hören. Dass die Jungs Geschmack haben, zeigte sich in der Songauswahl, die nicht wie zuletzt oft gehört im schnöden "Ace Of Spades" mündete. Vielmehr wurde Sänger Mottl mit einem fetzigen "Bomber" eine kleine Pause gegönnt. SILIUS legten eine bärenstarke Performance auf die Bretter und empfahlen sich für höhere Weihen. Überzeugen sollte man sich in Bälde können, wenn die neuen Titel unter der Ägide von MYSTIC PROPHECIES´ R.D. Liapakis eingezimmert werden! Zudem kommt der Band noch der Dank der Veranstalter zu, stellten SILIUS doch Schlagzeug und Bühnenausstattung. Ein feiner Zug des sympathischen Fünfers. [- Thomas Patsch -]

Setlist:
- Immortalize
- Sick & Tired
- Joy & Pain
- Invictus
- War Planet II
- Bomber
- War Planet I
- Anger Management
- Mocca Deamon
- Message In A Molotov

SERGEANT STEEL:
Zu später Stunde wurde es, nach dem Brett das SILIUS vorgelegt hatten, noch ordentlich bunt in der Livestage. Oberösterreichische Power von SERGEANT STEEL stand nun auf dem Plan - leider wurde es dabei vor der Bühne auch etwas leerer, da sich die für die lokalen Krawallheroen Anwesenden naturgemäß eher weniger für deutlich sanfteren, fast poppigen Glam Rock begeistern konnten. Fronter Phil brachte es auf den Punkt: "Auch wenn wir nicht gerade die härteste Band des Festivals sind, wollen wir doch gemeinsam Spaß haben!". Ein riesengroßer Spaß wurde es dann auch, was nicht nur am hochprofessionellen Auftreten des Sechsers lag, sondern auch am farbenfrohen Bühnenoutfit - Kajal, ultrakurzes Fransenjäckchen, silberne Spandexhosen... hilfe, da bleibt kein Auge trocken! Dazu noch ein gerüttelt Maß an exaltiertem Stageacting und ein großes Paket an schmissigen Songs, gewürzt mit ein paar Coverversionen - da passt der Lack!


SERGEANT STEEL - STEEL PANTHER Oida! 

Der Aggroterrier Laichster bezeichnete die Truppe als "österreichische Variante von STEEL PANTHER", ehe er sich sichtlich verstört zurückzog - bei Licht gesehen hatte er damit nicht einmal so unrecht, mit diesem Vergleich. An manchen Punkten der Show fühlte man sich tatsächlich ein wenig an angesprochene, bisweilen pornoröse Rocker erinnert - nun, wenn "Hammer Of Love" auf CD schon mit einem Intro aus Porno-Gestöhne aufwarten kann und alleine der Liedtitel "Mama Horny" schon für sich spricht... SERGEANT STEEL waren im wahrsten Sinne des Wortes "Young & Hungry" und mit schmissigen Titeln wie dem staaaark an VAN HALEN erinnernden "Silver Spoon" konnten sie sich bei so manchem Besucher des Abends ins Öhrchen wurmen. Für den zusätzlichen Kick an Partystimmung sorgten die eingestreuten Coverversionen - beim unvermeidlichen "Breakin' The Law" erklommen Veranstalter Bruder Cle sowie LIQUID STEEL-Fronter Fabio die Bühne und grölten den sattsam bekannten Refrain gemeinsam mit der Band ins Mikro. Mit GUNS N' ROSES' "Sweet Child O' Mine" und dem abschließenden Zugabenblock aus "Jailhouse Rock" (THIN LIZZY) und "Lick It Up" (KISS) konnte man auch kaum etwas falsch machen - ein Trugschluss ist es allerdings, SERGEANT STEEL deswegen auf ein reines Dasein als Coverband zu reduzieren, denn auch das reichlich dargebotene eigene Material (davon natürlich vieles vom aktuellen Album "Riders Of The Worm") hatte sowohl genügend Pfeffer im Arsch, als auch ausreichend Ohrwurmpotenzial, um sich ausreichend im Gehörgang festzusetzen. Ein würdiger Headliner - auch wenn es das Krawallpublikum anders sehen wird. Denen, die SERGEANT STEEL abfeierten, wird das aber so ziemlich wurscht sein. [- Anthalerero -]

Setlist:

(Auch wenn unser Herausgeber vermutlich angesichts unzensierter Geschlechtsteile im Viereck hüpft, das DÜRFEN wir euch einfach nicht vorenthalten...)

So geht der erste Tag unserer Heerschau zu Ende, während uns DJ Persekutor (Bussi, Bussi von der dunklen Seite des Mondes Herr Kollege!) die Ohren ausputzt und wir verziehen uns langsam Richtung Ruhestätte und entspannen unsere Cthulhu-Tentakel, auf dass wir morgen weiterschreiten mit der Opferung von Nu-Metallern, untermalt von Stahl mit dem „AMA – Gütesiegel“… Bis morgen, wenn es am zweiten Tag des „Alpine Steel Festivals“ wieder heißt: Only Austrian Steel! Iä! Iä! Cthulhu! Fhtagn! [- Laichster -]

(Den Bericht von Tag zwei könnt ihr ab morgen, 11.03.2016 hier lesen!)


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