18.12.2011, Arena - kleine Halle

THRASHFEST CLASSICS 2011 feat. SEPULTURA & EXODUS

Text: FO, Fotos: Stefan Kuback
Veröffentlicht am 23.12.2011
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Über unfassbare 24 Tage zieht die diesjährige Auflage des THRASHFEST durch ganz Europa und gönnt sich dabei keinen einzigen Tag Pause. Ein unglaubliches Mammutprogramm für die Protagonisten SEPULTURA, EXODUS, DESTRUCTION, HEATHEN und MORTAL SIN, die sich gemeinsam mit der Veranstalterriege etwas ganz besonderes für das alljährliche Knüppelfest ausgedacht haben: Nämlich nur Songs von wirklich alten Alben zu spielen. Das bedeutet, SEPULTURA spielen nur Material von den Alben „Beneath The Remains“, „Arise“ und „Chaos A.D.“, EXODUS vertrauen auf „Bonded By Blood“, „Pleasures Of The Flesh“ und „Faboulous Disaster“, DESTRUCTION hauen ihre Hadern von „Sentence Of Death“, „Infernal Overkill“ und „Eternal Devastation“ ins Rund, HEATHEN bieten das Beste von „Breaking The Silence“ und „Victims Of Deception“ feil und die Australier MORTAL SIN pfeffern Songs von „Mayhemic Destruction“ und „Face Of Despair“ in die Menge. Das wahre Weihnachten für jeden Metaller, der bei angenehm spätherbstlichen Temperaturen bereits sechs Tage vor dem großen Fest seine Geschenke durch die Ohren gepfiffen bekommt. Das Schöne dabei: den großen Abschluss gibt’s in der Wiener Arena, womit auch die österreichischen Fans in den Genuss einer, Tourende-üblichen, „Special Extended Show“ kommen.

[ROBERT FRÖWEIN]

Wesentlich besser gefüllt als beim HATEFEST ist die Halle heute beim Opener MORTAL SIN. Und das, obwohl eigentlich Sonntagabend ist. Man könnte fast glauben, die meisten der etwa 400 Anwesenden wären extra so früh gekommen, um sich die australischen Thrash-Veteranen in voller Länge mal Breite zu Gemüte führen zu können. Und so wird's dann auch gewesen sein, denn von den ersten Takten des eröffnenden "Blood, Death, Hatred" weg dreht das Publikum fast vollkommen durch. In der Mitte bildet sich sofort ein schnuckeliger Moshpit, in dem Jung und Alt vereint zu Klassikern wie "Voyage Of The Disturbed", "Lebanon" und dem ausnahmsweise neuen Song "Hatred" im Kreise höppeln. Die beiden Gründungsmitglieder Mat Maurer (trägt passenderweise seine schicke Oldschool-Kutte) und Andy Eftichiou sind zwar schon längst jenseits der Vierzig, aber auf der Bühne geben sie Gas wie zwei eben dem Proberaum entstiegene Metal-Teenies. Verständlich bei der bewegten Bandgeschichte über die letzten 25 Jahre - heute ist der zweite Frühling der Band, und noch nie waren sie so gut! Auch die restlichen drei Mannen zocken sich den Arsch ab, kommen aber nie auf das Energielevel der Herrn Maurer und Eftichiou, wobei ersterer sein lockig Haar nach allen Regeln der Kunst zer-headbangt, und zweiterer permanent am Grinsen ist, sein Publikum anfeuert und am Schluss sogar noch auf die P.A. klettert. Ein rasantes "Mayhemic Destruction" und das grandiose "I Am Immortal" beenden den etwas mehr als halbstündigen Set dann auch schon wieder, und die gesamte Halle wünscht sich wahrscheinlich kollektiv, MORTAL SIN mal als Headliner erleben zu dürfen. Das Zeug dazu haben die sympathischen Aussies, die als Gimmick scheinbar ihr Uralt-Backdrop über der Bühne hängen haben, allemal. Heute konnten sie einen ohnehin grandiosen Abend aber erst mal ebenso grandios eröffnen, und die Tatsache, dass sie sich überhaupt mal bei uns blicken lassen bringt mich wieder mal zu der Annahme, es gäbe scheinbar doch noch einen Gott...

[MIKE SEIDINGER]



Setlist MORTAL SIN:

Blood, Death, Hatred Voyage Of The Disturbed Lebanon Hatred I Am Immortal Mayhemic Destrucion

Die Kalifornier HEATHEN haben nicht nur mit ihrem 2010er Album „The Evolution of Chaos“ eine der besten Thrash Veröffentlichungen der letzten Jahre hingelegt, nein Lee Altus und David White wussten auch schon 1987 und 1991 wie gediegenster Bay Area Thrash zu klingen hat. In diesen beiden Jahren erschienen nämlich die nicht minder zwingenden Thrash Lehrstunden „Breaking the Silence“ und „Victims of Deception“. Beide galt es auf der Thrashfest Classics Tour zu zelebrieren, logisch, dass da wenig bis schon mal überhaupt nichts schief gehen konnte. So ist dann auch die dreiviertel Stunde HEATHEN ein wahrer Genuss für den Thrash-Connaisseur: Das bärenstarke 87er Debüt hat in der Setlist hauchdünn die Nase vor dem nicht minder starken „Victims“ Album, Sänger David White ist auch (fast) 25 Jahre nach Ersterscheinen in blendender Verfassung und über die Qualitäten eines Herren Lee Altus braucht man sowieso keine Worte verlieren. Nicht nur, dass der langmähnige, oft griesgrämig dreinschauende Gitarrenhero jeden Abend zwei volle Auftritte absolviert, nein, er überlässt bei HEATHEN auch einen Großteil der Solis seinem Axt-Kollegen – und Kragen Lum nimmt diese Steilvorlage nur allzu gerne auf und soliert sich mit seinem Gitarrenpartner im wahrsten Sinne des Wortes um die Wette. Am Songmaterial gibt es sowieso nichts, aber auch wirklich gar nichts auszusetzen. Viel erwähnenswerter, dass bei „Hypnotized“ plötzlich Tom Hunting (Drums, EXODUS) für ein paar Vocals vorbeischaut und in weiterer Folge auch Rob Dukes (Vocals, EXODUS) beim abschließenden „Death By Hanging“ vorstellig wird; David White während „Opiate Of The Masses“ von der Bühne saust um sogleich seinen Einsatz zu verpassen (was übrigens mit reichlich säuerlicher Miene von Bandboss Altus quittiert wird) und der Wahnsinnssänger in seinem zeitweisen Redeschwall nur von seiner Band mit dem Anspielen der nächsten Nummer unterbrochen werden kann. HEATHEN schaffen mit diesem Konzert das Kunststück, sich nun schon das zweite Mal hintereinander in meine Top-Ten-Livegigs des Jahres zu spielen. Ein größeres Kompliment kann man dieser Ausnahmecombo eigentlich gar nicht mehr machen. Wird Zeit, dass die mal flächendeckend den großen Erfolg einfahren. Verdient hätte es dieser sympathische, zeitweise ziemlich chaotische, aber höchst professionelle Haufen ohne Frage.

[REINI]



Setlist HEATHEN:

Pray For Death Goblin's Blade Open The Grave Hypnotized Opiate Of The Masses Mercy Is No Virtue Death By Hanging

Während die Heiden aus den USA ihre Thrash-Salven mit viel Rhythmusgefühl garnieren, ist beim nächsten Kapitel des Abends nichts von Mid-Tempo, Groove oder Gelassenheit zu spüren. Die deutsche Thrash-Institution DESTRUCTION schert nicht nur vom Herkunftsort (einzige europäische Teilnehmer des THRASHFEST), sondern auch von der musikalischen Umsetzung gewaltig aus der Bahn. Voll auf die Glocke, und das geschlagene 50 Minuten lang, holzen sich Frontbulle Schmier, der mit Mikadostäbchen als Oberarme ausgestatte Gitarrist Mike Sifringer und der relativ taufrische Drummer Vaaver durch ihre ersten Gehversuche Mitte der seligen 1980er Jahre. Mit „Total Desaster“ und „Satan’s Vengeance“ graben die Baden-Württemberger schon mal ganz tief in der alten Wühlkiste, bevor man den irren „Mad Butcher“ von der Kette lässt und den Saal endgültig zum Kochen bringt. Stilecht und unverrückbar regieren bei DESTRUCTION seit knapp 30 Jahren Nieten und Leder, womit man – in Verbindung mit den schmucken Totenkopf-Mikroständern – auch optisch aus der ansonsten recht legeren Abendgarderobe tanzt. Beachtlich, welche Soundgewalt die honorigen Herren als Dreierpack heraufbeschwören können. Nach dem satanischen Triumvirat „Black Mass / Antichrist / Death Trap“ huldigt Stimmungsmacher Schmier den „Unzerstörbaren“ (sprich: älteren Fans) im Publikum und widmet den doch zahlreich erschienenen Weißhäuptern themengerecht „Invincible Force“. Der Schmäh kommt dabei niemals zu kurz, das traditionelle Deutschland/Österreich Geplänkel zwischen Schmier und dem Auditorium sorgt für so manchen Lacher und man merkt den teutonischen Legenden an, dass sie sehr viel Spaß daran haben, wieder mal die ollen Kamellen auszupacken. Als der schwarzgelockte Sänger/Bassist „United We Stand – Eternal Ban, Together We Are Strong – Eternal Ban“ in die Menge keift, verlieren die enthusiasmierten Anwesenden auch die letzten guten Manieren, die uns Schäfer-Ellmayer via Fernsehen unter die Haut predigt. Ein wahrer Triumphzug, der mit „Curse The Gods“ endet und relativ unerwartet ausgefallen ist, denn DESTRUCTION waren und sind die qualitativ umstrittenste Band von den drei großen Deutschen neben KREATOR und SODOM. The Butcher Strikes Back – hoffentlich bald!

[ROBERT FRÖWEIN]



Setlist DESTRUCTION:

Total Desaster Satan's Vengeance Mad Butcher Black Mass / Antichrist / Death Trap Invincible Force The Ritual / Tormentor Eternal Ban Bestial Invasion Curse The Gods

Die beiden Hauptbands SEPULTURA und EXODUS rotieren bei dieser Tour als Co-Headliner, zum Abschluss muss die Bay-Area-Walze EXODUS den Silbermedaillenposten akzeptieren. Dass sie hier und heute Abend der Headliner der Herzen sind, kristallisiert sich schon nach den beiden Eingangsknallern „The Last Acts Of Defiance“ und „A Lession In Violence“ heraus. Die Arena erstmals vollgefüllt, quadratmetergroße Circle- und Mosh-Pit-Flächen und ringsum fliegende Haare in allen Farben und Längen. EXODUS sind im Thrash – und das wissen die wahren Maniacs schon länger – eigentlich das Um und Auf. Seit mehr als 30 Jahren pulvern Schießbuden-Gott Tom Hunting und Konsorten ein Bombenalbum nach dem anderen in den Orbit und degradieren damit Werke der sogenannten „Big Four“ zu Staubfängern in den Regalen. Welche Wucht uralte Hadern wie „Fabulous Disaster“ oder „Pleasures Of The Flesh“ auch heute noch haben, wird einem spätestens dann bewusst, wenn Gary Holt und Lee Altus (der Irre spielt, HEATHEN sei dank, doch tatsächlich schon seine 48. Show in 24 Tagen…), das vielleicht genialste Gitarrenduo des gesamten Genres, ihre Salven durch die Speaker rattern. Unglaublich, welch gewaltige Bühnenenergie hier an das Publikum weitergegeben wird. Zu einem Großteil liegt das aber auch an Michelin-Männchen und Frontsau Rob Dukes, der seit dem letzten Jahr nicht nur einige Pfunde, sondern auch erheblich an Geprolle zugelegt hat. Was der kleingewachsene Pitbull an Rotz und Spucke auf die Bühne schleudert, könnte bei winterlicher Kälte wohl für eine kleine Eisfigur reichen. Sympathisch ist er allemal, er wenn er sich im typischen Ami-Style eine amerikanische Flagge über die Schulter knallt und bei „Metal Command“ die Leute verschreckt, als er sie zum Mitsingen auf die Bühne bitten will. Nach mehrmaliger Aufforderung lässt sich ein blonder Kuttenträger überreden und röchelt mit Dukes persönlich den Song runter. Letzer Tag auf Tour bedeutet zudem auch meistens, dass für Spaß und Spannung gesorgt ist. Bei „Piranha“ tummeln sich plötzlich die SEPULTURA-Twins Andreas Kisser (git) und Derrick Green (voc) auf der Bühne, um EXODUS tatkräftig zu unterstützen. Die familiäre Stimmung schlägt auch perfekt auf die Fans über, die sich hier zurecht den Teufel aus dem Leben tanzen/bangen/moshen. Zwischendurch erspäht Dukes einen älter aussehenden Fan und quittiert dessen Begeisterung mit einem lakonischen: „Holy Shit, du könntest ja mein Vater sein.“ Mit den Jahrhundertsongs „Bonded By Blood“, „The Toxic Waltz“ und „Strike Of The Beast“ (inkl. Wall Of Death) beenden EXODUS nach einer guten Stunde ihr grandioses Old-School-Set und hinterlassen nichts als verbrannte Erde. Eine Machtdemonstration der zurzeit vielleicht besten Thrashband dieses Erdenrunds. An diesem Abend jedenfalls unpackbar und unüberbietbar gut.

[ROBERT FRÖWEIN]



Setlist EXODUS:

The Last Act Of Defiance A Lession In Violence Fabulous Disaster Brain Dead Deranged Pleasures Of The Flesh Exodus Piranha Metal Command And Then There Were None Bonded By Blood The Toxic Waltz Strike Of The Beast

Eine harte Nuss für die brasilianischen Groove-Thrasher SEPULTURA, die ihren Fans auf dieser Tour aber mit Sicherheit die größte Freude machen: Sie spielen nichts nach der 1993er Scheibe „Chaos A.D.“. Gut, die „Roots“ kann getrost als Kultwerk bezeichnet werden, doch sämtliche Platten die in der Post-Max Cavalera Ära publiziert wurden, kann man eigentlich ohne schlechtes Gewissen in den Plattenläden verstauben lassen. Die guten alten Songs bekommen aber schon das Prädikat „wertvoll“, denn wer mit „Beneath The Remains“, „Territory“ und „Dead Embryonic Cells“ in ein Liveset startet, hat definitiv verstanden, wirkungsvollen Thrash Metal aus den Instrumenten zu zaubern. Fraglos ein Reibepunkt bleibt Gesangshüne Derrick Green, der sich unlängst im Sommer in Graz als grandioser Frontmann entpuppte, an diesem Abend aber stimmlich wieder unter „ferner liefen“ agiert. Sympathisch ist der große Kerl mit dem beachtenswerten Deutsch („Wie geht’s euch?“, „Supergeil oder?“) ja, doch sein Vokale verschluckender Stil bringt ihm nach den Glanzleistungen von EXODUS-Dukes oder HEATHEN-White kein Ruhmesblatt ein. Böse Zungen behaupten ja sogar, dass sein „Thrasher“-Shirt notwendig ist, um ihn zum richtigen Genre zuordnen zu können… Whatever. Den faulen Beigeschmack liefert nicht nur der formlose Green, sondern auch die Instrumentalfraktion. Bandchef Andreas Kisser (dem Anlass entsprechend in waschechter Jeans-Kutte auf den Brettern) zieht das Tempo bei „Mass Hypnosis“ oder „Inner Self“ zu stark an, sodass von den ursprünglichen Riffmonstern nicht mehr viel übrig bleibt. Schade um die Nachvollziehbarkeit. Dass sich die Arena zusehends leert, darf aber keinesfalls ausschließlich den eher durchschnittlichen Brasilianern ankreiden, denn immerhin ist es Sonntag und dank der vielen Verschiebungen muss der Eine oder Andere auch noch schnell zur letzten U-Bahn eilen. Auch bei SEPULTURA sind immer wieder Musiker der Vorbands auf der Bühne zu sehen. Trotz der wackeligen Show, gibt’s aber auch eine Menge Highlights zu bestaunen. Zum Einen das grandiose Drumsolo des erst 20-jährigen, aber irrsinnig starken Schlagzeugerneulings Eloy Casagrande, zum anderen das Tribal-artige Percussion-Spiel „Kaiowas“, bei dem neben Derrick Green und HEATHEN-Shouter David White sämtliche Drummer der Vorgruppen mit dabei sind, nur um dann sogar noch das kultige „Escape To The Void“ vom Ur-Album „Schizophrenia“ anzustimmen. Hinter der Schießbude: CRADLE OF FILTH, BRUJERIA, DIMMU BORGIR etc. etc.-Drummer Nicholas Barker (mittlerweile so wuchtig, dass man überhaupt keinen Hals mehr sieht), der den gesamten Tourtross unterstützend begleitete. So verabschieden sich die Jungs nach anstrengenden, aber durchaus gut besuchten Konzerttagen mit „Refuse/Resist“ und „Arise“ in die verdienten Weihnachtsferien.

[ROBERT FRÖWEIN]



Setlist SEPULTURA:

Intro Beneath The Remains Territory Dead Embryonic Cells Desperate Cry Mass Hypnosis We Who Are Not As Others Altered State Infected Voice Drum Solo Eloy Casagrande Subtraction Inner Self Kaiowas Escape To The Void Refuse/Resist Arise Wer jetzt denkt, dass der Abend damit zu Ende war, hat sich aber geschnitten. Die Jungs können die allerletzte Tourstation schließlich nicht ohne Spezialeinlagen beenden und so stürmt der topfitte und bestens aufgelegte Gary Holt schon wenige Sekunden nach dem SEPULTURA-Abgang auf die Bühne, um den IRON MAIDEN-Smasher „Wrathchild“ anzustimmen, bei dem sein EXODUS-Drummer Tom Hunting den Gesang (!!) übernimmt. Holt stimmt dann innerhalb kürzester Zeit auch die SLAYER-Hits „South Of Heaven“ und „Raining Blood“ an, man merkt, dass er die Songs bei der SLAYER-Frühjahrstour als Hannemann-Ersatz in Fleisch und Blut übergegangen sind. JUDAS PRIESTs „Living After Midnight“ und AC/DCs „T.N.T.“ folgen, stets mit Holt und Kisser an der Gitarre, mit White, Dukes und Maurer am Mikro – Schlagzeuger und Bassisten wechseln sich munter ab. Dem Treiben fern bleiben nur die müden SEPULTURA-Mucker (außer Kisser eben) und die DESTRUCTION-Belegschaft, warum auch immer. Wirklich kurios wird’s als Pummelchen Rob Dukes sich den Sechssaiter umschnallt und METALLICAs „Seek And Destroy“ in unterirdischer Qualität anstimmt, dann aber von Partner Holt und Konsorten rechtzeitig unterstützt wird. Eine halbe Stunde improvisieren die ganz Großen der Thrash-Branche und bringen den harten, übrig gebliebenen Kern des Wiener Publikums zu berechtigen Begeisterungsstürmen. Jeder Anwesende war hier bei etwas Einzigartigem, Legendärem, Genialem dabei. Um 1 Uhr morgens entlässt Rob Dukes die schweißgebadete und Genick-ruinierte Masse mit einem lakonischen „It’s Late. Go Home Guys.“ Danke Rob. Und euch allen eine gute Heimreise, vielen Dank für diesen Megaauftritt und bis zum nächsten Mal. Oder um es mit den Worten von DR. LIVINGDEAD zu sagen: „I Need Thrash – Not You!“

[ROBERT FRÖWEIN]


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