| Redaktionswertung: |
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| VÖ Datum: |
26. Februar 2010 |
| Genre: |
Dark Metal |
| Label: |
Massacre Records |
Trackliste 01 - Blood Trails *
02 - Cavalcade
03 - The Path That Lies Behind Me
04 - Silence
05 - Quantity of Sadness
06 - Post Mortem
07 - The Vulture's Feast
08 - A Callous Mind
09 - Reincarnation
10 - Angry Again (MEGADETH Cover)
Also on Digipak:
11 - Farewell (SENTENCED Tribute) |
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Line Up Vocals - Kari Vähäkuopus
Guitars - Riku Hopeakoski
Vocals, Guitars - Ari Nissilä
Bass - Toni Kansanoja
Drums - Mikko Nevanlahti
Guests Vocals (1): Ville Laihiala / POISONBLACKCredits Recorded and Mixed by Kari Vähäkuopus at Mastervox Studios in Oulu/Finland
Produced by Catamenia Artwork: REKH |
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Review... Auch Full Length Nummer Neun wird das grandiose “Location: COLD“ Album aus dem Jahr 2006 nicht toppen können. Vor allem nicht, weil die Finnen diesmal ihre Griesgrämigkeit, ihre finnische Unterkühltheit, ihre durch und durch depressive Stimmungskapriolen außen vor gelassen haben. Stattdessen dominiert auf „Cavalcade“ über weite Strecken eine ausgelassen lockere, zumeist locker flockig vorgetragene, eher in die positive Welt tendierende Grundstimmung, die nicht selten mit Einflüssen von AMORPHIS, SENTENCED, aber auch POISONBLACK liebäugelt.
POISONBLACK ist gleich ein passendes Stichwort, deren Fronter Ville Laihiala hat im eröffnenden „Blood Trails“ gleich seine Spuren hinterlassen, von der Tendenz her hätte er das aber auch bei „Post Mortem“ oder „Silence“ oder „Reincarnation“ oder „The Vulture's Feast“ (AMORPHIS pur übrigens!) machen können. Wie man sieht besteht mindestens die Hälfte des neuen CATAMENIA Outputs aus hochmelodischen, leicht nachvollziehbaren Stimmungssongs, die (melodischen) Black Metal Roots der Band werden zwar nicht komplett mit Nichtachtung gestraft, ein „Quantity of Sadness“ aber auch ein „A Callous Mind“ (nach verhaltenem Beginn) zum Beispiel donnern mit weiß geschminktem, grimmigen Gesichte durch die Boxen, diese Ausflüchte sind aber eher die Ausnahme denn die Regel. Abgerundet wird „Cavalcade“ durch das „Angry Again“ Cover von MEGADETH, welches doch als reichlich durchwachsen bezeichnet werden darf, hier wäre die lediglich als Bonustrack gereichte „Farewell“ Interpretation der unsterblichen SENTENCED wohl die bessere Wahl gewesen.
„Cavalcade“ ist keineswegs schlecht geworden, leidet aber wie schon der direkte Vorgänger „VIII - The Time Unchained“ an diversen Qualitäts- und Ausrichtungsschwankungen, auch fällt auf, dass CATAMENIA mehr und mehr den melodischen Klargesang in ihren Sound integrieren, welcher den Finnen doch eine Spur von Allerwertstrademark aufbürdet. Gut, aber auch auf Grund der grandiosen Vergangenheit der Band nicht gut genug um bedingungslos hochgejubelt zu werden!
Wertung: 3.5 von 5.0
Autor: reini (23. Februar 2010)
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