| Redaktionswertung: |
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| VÖ Datum: |
Jänner 2010 |
| Genre: |
Folk Rock, Prog Rock |
| Label: |
Eigenproduktion |
Trackliste 1. Prologue
2. The Beginnings
3. Ametyst Pt.1
4. Reverberations
5. The King Of Fools
6. Ametyst Pt.2
7. The Decision Tree |
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Line Up Gesang, Gitarren, Keyboard, Flöten, Maultrommel, Glockenspiel, Percussion: Stefan Müller
Guests Bass: Renko Rickerts
Schlagzeug: Jann Hillrichs |
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Review... Im Jahre 2002 gründete der Musiker Stefan Müller mit einigen Gleichgesinnten die Band ARRET'S ODYSSEY. Als in 2005 die Band aufgrund von Jobs und Studium der Beteiligten auf Eis gelegt wurde, machte Stefan alleine weiter. In ihm schlummerte zahlreiche Ideen, die er mit ARRET'S ODYSSEY nicht ausleben konnte. So entstand sein Solo-Projekt QUIRINUS, mit dem er inzwischen drei Alben veröffentlicht hat. Das neueste Werk, das vor kurzem fertiggestellt wurde, heißt "The Decision Tree" und es erzählt die Geschichte eine jungen Mannes und einer Reise, einer Sache, die in sein Leben tritt und den daraus folgenden Konsequenzen.
Musikalisch treffen hier Progressive Rock und Folk Rock aufeinander. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern, ist "The Decision Tree" zu einem weitaus größeren Teil akustisch gehalten. Dafür finden Instrumente wie Flöten, Rasseln, Glockenspiel und Maultrommen den Weg in die Kompositionen. Hauptintention von Stefan Müller ist hier zweifelsohne die Entwicklung der jeweiligen Atmosphäre. Die Musik klingt mystisch, verträumt, melancholisch wirkt manchmal verspielt, und offenbart doch auch dramatische Spannungsbögen. Es wird viel Wert auf die instrumentellen Arrangements gelegt, und Müller bringt da auch interessante Ideen ans Tageslicht. Man kann die Stimmung eines Songs gut erfassen, vorausgesetzt man bringt auch die Geduld mit, sich richtig auf die Musik zu konzentrieren.
Schwächen gibt es beim Gesang. Zwar hat Stefan Müllers rauchiges Organ irgendwie Charakter, doch fehlt es an Ausdruckskraft und Markanz. Ganz passabel meistert er aber beispielsweise die sehr intensive Gesangspassage bei "Reverberations". Technisch gibt es nichts zu mäkeln, und die Produktion ist angenehm klar. Mit noch ein paar Melodien mehr, an denen sich das Gehör länger festhaken könnte, wäre "The Decision Tree" eine angenehme atmosphärische Sinnesreise. Doch auch so ist es dennoch eine interessante, leicht experimentelle Herausforderung an der Grenze zwischen Folk, Progrock und Akustik.
Wertung: 3.0 von 5.0
Autor: Django (17. März 2010)
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