| Redaktionswertung: |
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| VÖ Datum: |
4. Mai 2012 |
| Genre: |
Neoclassic Metal |
| Label: |
Ice Warrior Records |
| Laufzeit: |
39:52 Min. |
Trackliste 1.Betrayer (feat. Mats Leven on vocals)
2.Run With The Devil (feat. Carsten “Lizard Schulz” on vocals)
3.Hands Of Time (feat. Todd LaTorre on vocals)
4.Forever Lost (feat. David Defeis on vocals)
5.Idol (feat. Michele Luppi on vocals, Norifumi Shima and Ferdy Doernberg solos)
6.Misanthropy - Instrumental -
7.Heavy Metal God (feat. Carsten “Lizard” Schulz on vocals, David Shankle guitar solo)
8.Hanging Rock - Instrumental -(feat. Ferdy Doernberg keyboard solos)
9.Icewarrior (feat. Zak Stevens on vocals) |
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Line Up Tommy Vitaly (SEVEN GATES) - Guitars
Todd La Torre (CRIMSON GLORY) - Vocals
David DeFeis (VIRGIN STEELE) - Vocals
Zak Stevens (CIRCLE II CIRCLE, ex SAVATAGE) - Vocals
Michele Luppi (THAUROROD, ex VISION DIVINE) - Vocals
Carsten Lizard-Schulz (EVIDENCE ONE, ex DOMAIN) - Vocals
Andrea "Tower" Torricini (ex VISION DIVINE, ex SHADOWS OF STEEL) - Bass
Mats Leven (ADAGIO, ex YNGWIE MALMSTEEN) - Vocals
Norifumi Shima (CONCERTO MOON) - Guitars
David Shankle (DSG, ex MANOWAR) - Guitars
Rhino (ex MANOWAR, ex HOLY HELL) - Drums
Ferdy Doernberg (AXEL RUDI PELL) - Keyboards |
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Review... "Neoclassic Metal" bezeichnet TOMMY VITALLY das, was er mit seinem zweiten Album "Hanging Rock" über Ice Warrior Records / Rock It Up-Records veröffentlicht. Im Endeffekt ist es ein etwas eigenartig produzierter Power Metal mit reichlich Gefiedel vom Chef persönlich.
Und da gibt es nicht wirklich viel zu meckern. Tommy hat sich eine Menge an Gastmusikern (darunter Ex-SAVATAGE-Gott Zak Stevens) ins Studio geholt um das Album einzuspielen und herausgekommen ist ein sehr unterhaltsames Produkt, welches auch außerhalb der Musikergilde seine Fans gewinnen sollte.
Neun Songs, davon zwei Instrumentalstücke (die allerdings aufgrund des sehr melodiösen Gitarrenspiels von Tommy mit zu den Highlights gehören) und von den sieben Stücken sind beinahe alle wirklich starke Power Metal / Metal-Songs. Beinahe deshalb, weil Song Nummer vier mit David Defeis von VIRGIN STEELE als Gastsänger mächtig in die Knie geht. Das Stück ist generell viel zu getragen und David Defeis tut sein übriges dazu, dem Song den Rest zu geben.
Alle anderen Songs, vom schnellen Power Metal-Stück wie dem Opener "Betrayer" bis hin zum getragenen Stampfer "Rund With The Devil", sind wirklich gelungene Metal-Songs die auch den eigenartigen Rhytmusgitarrensound (hört sich an, als ob die Gitarre nicht ganz verzerrt eingespielt wurde) gut vertragen und neben den Solospielereien des Chefs auch den Sängern und ihren Melodien genug Platz lassen.
Die Gitarrensoli werden geschickt in die Songs eingebaut und meist wirklich nur als allein stehende Soli im Song belassen, soll heißen, dass hier nicht Yngwie-like alles niedersoliert wird, sondern tatsächlich auch dem Rest des Songs Raum gelassen wird um sich zu entwickeln.
Übrig bleibt also ein sehr lässiges Power Metal-Album mit sehr vielen starken Songs und einem überragenden Solisten.
Mit dem Album hätte TOMMY VITALLY in den 80ern Millionen verdient, in den großen Zeiten von Malmsteen und dem Shrapnel-Gitarrenwizard-Stall war diese Musik in aller Munde (meine Faves waren da M.A.R.S mit "Project Driver" und RACER X mit ihrem Debüt auf dem der Österreicher Harry Gschösser schlagwerkte).
Allerdings ist TOMMY VITALLY in seiner Herangehensweise deutlich songdienlicher und daher auch für Nicht-Musiker leicht zu konsumieren. Und das ist nicht das schlechteste.
Wertung: 4.0 von 5.0
Autor: Christian Wiederwald (07. Mai 2012)
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