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Review... Geschlagene acht Jahre sind ins Land gezogen seitdem die deutschen Thrasher REPENT mit ihrem „Disciple of Decline“ Album doch eine gewisse Duftmarke hinterlassen konnten. Damals (im November 2004 um genau zu sein) erschien der Rundling bei Autopsy Stench Records, jetzt haben die Mannen um Gitarrist Philip Rath bei High Roller Records unterzeichnet und werfen mit dem 12-Tracker „Vortex Of Violence“ einen wahren Thrash-Hassbatzen ins Rondeau.
Hassbatzen deswegen, weil REPENT in dieser langen Zeit ihr Aggressionslevel doch erheblich steigern konnten. Dort wo „Disciple of Decline“ wild in der Bay-Area umherfischte und dem Sound von u.a. TESTAMENT, ATROPHY oder FORBIDDEN zugetan war, entpuppt sich „Vortex Of Violence“ getreu seinem Namen als wahrer Gewaltstrudel. EXHORDER, DEMOLITION HAMMER und natürlich auch SLAYER heißen anno 2012 die großen Vorbilder der Nürnberger und auch mit deutlich erhöhter Brutalität gefällt das wild um sich thrashende Quintett.
Bester Track auf dem Album? Schwierig, das Qualitätslevel ist ein mehr als ausgewogener und zudem ziemlich hoch angesetzt, aber am ehesten würde ich zu „Human Hell“ tendieren: Getragener, im Midtempo gehaltener, leicht an SLAYER erinnernder Einstieg, eine wahrhafte Explosion folgend gipfelt der Vier-Minuten dauernde Song in einem bitter-bösen Refrain („You’re Trapped in Human Hell“), bevor ein schon in den Doom abdriftender, schaurig-schöner Mittelteil vollends zu überzeugen weiß.
Wer sich gerne mal so richtig die Rübe abmontieren lassen möchte, oder bei wem die alten Vinyls a la „The Law“, „Epidemic of Violence“ oder „Reign In Blood“ schon allerlei Abnutzungserscheinungen aufzuweisen habe, der liegt mit REPENTs „Vortex Of Violence“ goldrichtig.
Wertung: 4.0 von 5.0
Autor: reini (14. Oktober 2012)
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