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:: Iron Maiden - A Matter of Life and Death (CD)

Redaktionswertung: 4.0 Points
Userwertung: 2.9 Points
VÖ Datum: 25. August 2006
Genre: Metal
Label: EMI Music
Info: IronMaiden.com
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Trackliste...
1. Different world
2. These colours don't run
3. Brighter than a thousand suns
4. The pilgrim
5. The longest day
6. Out of the shadows
7. The reincarnation of Benjamin Breeg
8. For the greater good of God
9. Lord of light
10. The legacy

Line Up
Vocals: Bruce Dickinson
Guitars: Dave Murray
Guitars: Adrian Smith
Guitars: Janick Gers
Bass: Steve Harris
Drums: Nicko McBrian

Credits
Producer: Kevin Shirley
Review...
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Die weltweit kursierende Maiden Hysterie kann ich so zwar nicht nachvollziehen, gestehe der durchaus als Institution zu bezeichnenden Band jedoch ohne Abstriche zu, dass gerade die Alben der early Phase so was von genial und definitiv Metal History sind! Waren die Ergüsse vor und mit BLAZE BAYLEY dann zwar nicht mehr wirklich das Gelbe vom Ei, begeisterte mich gerade das Comeback Album mit BRUCE DICKINSON schon fast wieder wie Meilensteine der Sorte „Number of the Beast“, „Pieces in Mind“, „Powerslave“ oder „Somewhere in Time“. „Dance of Death“ aus dem Jahr 2003 markierte dann doch eher wieder einen gewaltigen Rückschritt, so war die Gesamte Metalwelt (ja auch ich, wenn gleich weniger hysterisch!) natürlich auf den neuen Output der Eisernen Jungfrauen mehr als gespannt.

Grob würde ich sagen, „A Matter of Life and Death“ liegt irgendwo in der Mitte zwischen BNW und DOD, obschon das Pendel doch eher gegen das Bessere „Brave New World“ ausschlägt. Festzuhalten ist aber auch, dass ich nach wie vor die vorab veröffentlichte, von mir aufs heftigste kritisierte, Single „The Reincarnation Of Benjamin Breeg“ noch immer zu keinem Übersong gewachsen ist, sich im Langzeittest aber das Prädikat OK anheften darf. Auch die beiden vorab via Internet zur Verfügung gestellten Stücke „Different World“ (ein eher eingängiger flotter Maiden stylisher Song mit flockigem Refrain) und das schwer progressiv abwechslungsreiche Opus „Brighter Than A Thousand Suns“ zwar allesamt weit entfernt von einem schlechten Song sind, die Asse haben sich aber Harris & Co. für die Erstveröffentlichung aufgehoben.

Die da wären: das mit düsterem, ja schon schwarz ummantelten Beginn daherkommende „The Longest Day“, die beiden Monumentalepen (jenseits der neun Minuten angesiedelt) „For the greater good of God“ (allein der balladeske Beginn ist ja endgeil!) und das abschließende „The Legacy“ (mit endlos Intro versehen, schwer in die Epik abtriftend und pausenlos für Überraschungen gut), sowie das eher eingängig gehaltene, zeitweise balladeske „Out of the Shadows“, das allein schon ob seiner Einfachheit und Nachvollziehbarkeit bei all dieser zu Hauf vorkommenden Progressivität als Highlight eingestuft werden muss.

Nach den vorab zur Verfügung gestellten Songs waren meine Erwartungen ja nicht sonderlich hoch, umso überraschter bin ich, dass AMOLAD sich gerade im Langzeittest zu einem wirklich beeindruckenden Album gemausert hat. Also Leute bringt eine Spur Geduld mit, heftet Euch die Kopfhörer um, und staunt wie vorzüglich es Maiden diesmal geschafft haben, die drei Gitarristen teilweise sogar nebeneinander in Szene zu setzen, und für die Sangesleistung von Mr. Bruce „Gott“ Dickinson wird ein real denkender Mensch sowieso nie und nimmer adäquate Beschreibungen finden.

Wertung: 4.0 von 5.0
Autor: reini (28. August 2006)

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Heavy-Metal-Peppi
22 Beiträge
16.07.2007 (15:12 Uhr):

Einmal anhören und schon landet die Scheibe in der hintersten Zimmerecke. Die ewigen Wiederholungen gehen mir auf den Sack, nicht jedes Lied muss man in die Länge ziehen, und das man bei dem höchst ergreifendem "The Legacy" in der Mitte auf einmal ein durchschnittliches "Ich bin Heavy-Metal-Peppi" (nicht gegen meine Namen) Riff bringen muss habe ich nie verstanden. SO macht man Lieder kaputt. Und live spielen die Jungs das Album in voller Länge, Mannn ist das langweilig. Brave New World, ja, Dance of death, jein, und Matters auf gar keinen Fall.

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