ELVENKING

:: Divine Temptation - Dracula... For All Life Is The Blood (CD)

Redaktionswertung: 4.0 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 2004
Genre: Prog Metal
Label: Eigenproduktion
Info: Divine Temptation Homepage
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Trackliste...
1. Birth Of The Vampire
2. Ode To The Night (...into the unknown)
3. The Dragon's Trilogy - Pt.I - Into The Dragons Realm
4. The Dragon's Trilogy - Pt.II - Likeness Of A Dead Princess
5. The Dragon's Trilogy - Pt.III/a - Craven Steps
6. The Dragon's Trilogy - Pt.III/b - Raped
7. Escape The Dragon's Fangs
8. Deadly Fusion (Lucy's Death)
9. ...For All Life Is The Blood (Renfield's End)
10. Mina & Dracula
11. The Vampire Hunters
12. The End Of The Vampire

Line Up
Vocals: Barbara Peer
Bass, Vocals: Marco "Snake" Modl
Guitars, Backing Vocals: Stefan Graf
Drums, Percussion: Patrick Schrittwieser

Guests
Vocals: Kurt Arbeiter
Vocals: Heinz Becker
Vocals: Sabine Hager
Vocals: Constanze Köberl
Vocals: Sonja Lengenfelder
Vocals: Wolfgang Schopper
Vocals: Tabea Lepuschitz
Keyboards: Gernot Baumgartner
Review...
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Wenn eine Band mit ihrem Debütalbum gleich ein komplexes Konzeptalbum vorlegt, kann man das ohne weiters als mutig bezeichnen. Die Rede ist von DIVINE TEMPTATION, deren selbstproduziertes Debütalbum "Dracula ...For All Life Is The Blood" nun immerhin bereits seit gut eineinhalb Jahren erhältlich ist.

Ganz im Sinne eines modernen Hörspiels leitet ein Erzähler durch die Geschichte rund um den stets blutdürstenden Grafen Dracula. Der Band gelingt mit ihrer Umsetzung der bekannten Story schienbar spielend, woran viele Bands kläglich scheitern: sie erzeugen eine Art Movie in den Köpfen ihrer Hörer und liefern dafür einen herzerfrischend-progressiven Soundtrack. Hier wird ganz wunderbar gefrickelt - so sehr, dass man Angst haben könnte, die Musiker würden sich in ihren schier undurchschaubaren Wendungen und Windungen permanent in gefährlich lauernden Sackgassen manövrieren. Dank der immer wieder eingestreuten eingängigen und interlligent arrangierten Parts kriegen DIVINE TEMPTATION aber doch immer wieder die Kurve. Es ist, wie es klingt - "Dracula..." ist alles andere als leicht verdauliche Kost. Dennoch hat man nie den Eindruck, hier möchte eine Band auf Biegen und Brechen "prog" sein. Viel mehr schütten die drei Jungs und ihre singende Frontdame (die übrigens meilenweit von allen sich aufdrängenden Klischees entfernt ist) all ihr Herzblut und Können in ihr Debütalbum, was "Dracula..." ungemein viel Seele verleiht.

Gemeinsam mit ihren Landsmännern SERENITY beweisen DIVINE TEMPTATION, dass das schöne Tirol musikalisch intelligenteres, als nur besoffene Antons und seichte Volksträllereien zu bieten hat. Schade, dass diese Band immer noch nahezu vollkommen unbekannt im Untergrund vor sich hin dümpelt, denn mit Leistungen wie dieser sollten DIVINE TEMPTATION längst auf der Überholspur unterwegs sein.

Wertung: 4.0 von 5.0
Autor: adl (01. August 2005)

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