Rock The Nation

:: Gaia Epicus - Victory (CD)

Redaktionswertung: 2.5 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 2007
Genre: Power Metal
Label: Epicus Records
Info: Gaia-Epicus.com
GAIA EPICUS @ MySpace.com
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Trackliste...
1. New Life
2. Iron Curtain
3. The Sign
4. Revenge Is Sweet
5. In Memory
6. Awaken The Monster
7. Rise Of The Empire
8. When Darkness Falls
9. Fortress Of Solitude
10. Through The Fire
11. Victory

Line Up
Vocals, Guitars: Thomas Christian Hansen
Guitars: Joakim Kjelstad
Bass: Hans Åge Holmen
Drums: Ole A. Myrholt
Review...
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GAIA EPICUS melden sich mit ihrem dritten und wahrscheinlich auch besten Album namens „Victory“ zurück. Auch wenn hier absolut nichts Neues geboten wird und die Texte sehr simpel beziehungsweise klischeehaft wirken, verbreitet diese CD doch einen gewissen Charme.

Mit „New Life“ wird auf einen starken Opener gesetzt. „The Sign“ und „Rise of the Empire“ entpuppen sich als nette Ohrwürmer, bei „Revenge is Sweet“ wird fett gegroovt. Die Norweger zeigen bei „In Memory“ und „Awaken the Monster“ erstmals ihre ruhige, epische Seite. „Fortress of Solitude“ ist meiner Meinung nach die beste Nummer und eignet sich sehr gut zum Autofahren – hart, treibend und eingehende Melodien. Bei „Iron Curtain“ und „Through the Fire“ wird mit Flamenco-Gitarren und Ska-Rhythmik experimentiert, was sich aber ausgezeichnet in die Songs einfügt. Der letzte Song „Victory“ trieft förmlich vor lauter Klischees und ist schlichtweg langweilig, trotz fetziger Doublebase- Akrobatik. Gitarrist, Sänger und Kopf der Band Thomas Christian Hansen macht seine Sache gut am Mikro, erinnert wahrlich an Ralf Scheepers. Generell würde ich GAIA EPICUS als stark PRIMAL FEAR und STRATOVARIUS beeinflusst bezeichnen. Nur die Gitarrensoli hinken nach, wirken steril und entziehen den meisten Songs die Energie – technisch zwar sauber, aber gefühllos gespielt. Weiters entdeckt man beim genaueren Zuhören noch einige Ungenauigkeiten bezüglich der Rhythmusgitarren (zum Beispiel bei Track 6 und 7), die aber nicht wirklich ins Gewicht fallen.

Fazit: Wer schon seit längerem auf ein Lebenszeichen von PRIMAL FEAR wartet, kann’s ja in der Zwischenzeit mit GAIA EPICUS probieren. Nicht berauschend, aber trotzdem nett für Zwischendurch.

Wertung: 2.5 von 5.0
Autor: Mr. Power (15. März 2007)

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