Rock The Nation

:: Soundborne - Hallucinations (CD)

Redaktionswertung: 4.5 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 23. März 2008
Genre: Instrumental / Shred / Fusion, Metal
Label: Reroute Records
Info: Soundborne.com
SOUNDBORNE @ MySpace.com
Laufzeit: 45:06
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Trackliste...
1. The Race
2. Detective
3. Space
4. Unreal
5. Creatures of a fairy tale
6. Weather
7. Echoes
8. Lullaby
9. Le Roi Soleil
10. Case
11. Lava
12. Funky
13. Locomotive

Line Up
Guitars: Stian Dahl
Guitars: Jorn-Arild Gresfrud
Bass: Morten Granheim
Drums: Torkil Riiser
Keyboard: Lasse Finbraten

Guests
Vocals: Karen Marie Omholt
Violin: Nils Thore Rosth
Cello: Ludvig Claeson
Review...
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Man kennt das ja: man hat schon ein Studio gemietet und ist bereit loszulegen und dann kann der Sänger aus gesundheitlichen Gründen nicht kommen. Was tun? Einfach mal schnell ein paar Kollegen aus anderen Bands rekrutieren und mit ihnen ein Instrumental-Album aufnehmen, damit das Studio nicht umsonst gemietet wurde. Dies scheint sich jedenfalls Stian Dahl (PREMACY, VIAL DENIAL u.a.) gedacht zu haben und so gibt es nun das Debüt-Album „Hallucinations“ von SOUNDBORNE.
Und auf ebendiesem zeigen die Mannen aus Norwegen, was sie so drauf haben – und das ist einiges, vor allem was Vielseitigkeit betrifft. Mit Tracks wie „Lava“ oder „Detective“ wird beispielsweise eine eher härtere Gangart angeschlagen, jedoch ohne jemals das Bedürfnis zum Nacken Strapazieren zu erwecken. Es bleibt alles in geregelten Kreisen und ist auf das entspannte Zuhören ausgerichtet.
Bei Nummern wie „Space“ oder „Weather“ hat man dann einfach nur mehr eines im Sinn: Füße hoch und entspannen. Speziell bei „Space“ merkt man auch leichte Jazz-Einflüsse, die aber dankenswerter Weise nicht übermäßig zur Geltung gebracht werden. Und bei der Nummer „Le Roi Soleil“ zeigt Band-Gründer Stian Dahl dann auch noch kurz, dass er mit einer akustischen Gitarre auch klassische Stückchen spielen kann. Violine und Cello verpassen dann dem ein oder anderen Track noch den letzten Schliff. Es ist also für jeden etwas dabei (jedenfalls für jeden, der Instrumental-Alben mag).
Generell könnte man sagen, es ist das perfekte Album, um es im Hintergrund laufen zu lassen, wenn man gerade gemütlich mit Freunden zusammensitzt, oder um nebenbei zu arbeiten, denn es geht angenehm ins Ohr ohne dabei auch nur für die kleinste Sekunde aufdringlich zu sein. Bleibt nur abzuwarten, wie das zweite Album von SOUNDBORNE wird, denn für dieses wird mit dem Sänger Rick Holmen ein neues Bandmitglied vorgestellt. Bleibt nur die Frage offen, ob diese Änderung Früchte tragen wird, oder ob damit das ganze Konzept über den Haufen geworfen wird.

Wertung: 4.5 von 5.0
Autor: rob (06. April 2008)

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