:: Isolation - Isolation (CD)

Redaktionswertung: ohne Bewertung
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 20. Jänner 2008
Genre: Black Metal
Label: Eisenwald Tonschmiede
Info: Official Homepage
ISOLATION @ MySpace.com
Laufzeit: 38:47
Kaufen: eBay
Trackliste...
1. Introduction
2. Quiet these colours will fade
3. Hier am Ende der Welt
4. Abschied
5. The Nameless and the Unnamable
6. Nur ein Moment
7. Outroduction

Line Up
J. Schmid - guitars, bass, vocals
A. Röhl - drums

Guests
K.-F, Sagebiel - Bass on Songs 2 & 5, Vocals

Credits
Tracks 3, 4 & 5 recorded by Isolation and J. Nikles in Spring 2007
Mixed and mastered by Arjan Peeks
Tracks 2 & 5 recorded and mixed by J. Ballaschke in October 2006
Remastered by Arjan Peeks in June 2007
Review...
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Was für ein Brocken Musik. Die deutsche Black Metal Formation ISOLATION will es mit ihrem ersten „richtigen“ Album den Hörern auf keinen Fall einfach machen. Ganz gemäß den Angaben ihrer MySpace-Seite nehmen sie Elemente des (Black) Metal und vermischen das mit Downtempo-Deluxe und (was für eine Bezeichnung) melodramatischem Pop-Song. Naja, ganz genau trifft es das zwar nicht, aber zumindest ist diese Platte dunkel, düster, böse und sehr, sehr langsam…teilweise.

Zieht man mal ganz flott Intro und Outro ab, haben wir hier 5 Songs in knapp 36 Minuten, was ja schon einmal kein schlechter Schnitt ist. Dabei fallen noch „Quiet These Colours Will Fade“ und „Abschied“ mit unter 6 Minuten deutlich aus dem Rahmen, die restlichen 3 Songs bewegen sich klar über 8 Minuten. Leider werden diese auch dementsprechend langatmig. Den Sound von ISOLATION kann man irgendwo zwischen SATYRICON und ISIS einordnen. Kein Wunder, dass da gleich mal beim richtigen Opener knappe 5 Minuten auf einem Riff herumgespielt wird. Heraus stechen speziell die ruhigeren Tracks „Hier am Ende der Welt“ und „Abschied“. Da lassen sich die Jungs Zeit, um eine ganz spezielle Stimmung aufzubauen und dann vielleicht nur kurz mit der Metal-Keule drüber zu gehen. Sehr schöne Songs! Allerdings sind die „verzerrten“ Nummern auch nicht schlecht, einzig störend hierbei ist der vermehrte Gesang von J. Schmid. Dieses Gekeife und Gewimmer ist über die ganze Spielzeit einfach nicht auszuhalten. Beim ersten Song denkt man noch, ja, das passt irgendwie und klingt doch eigentlich stimmig, aber spätestens nach 20 Minuten wird das einfach zuviel. Da wäre es gleich besser, nur instrumental zu bleiben, oder so wie bei „Abschied“ den Text wirklich nur als Gedicht vorzutragen, also gesprochen.

Insgesamt keine schlechte, aber sehr gewöhnungsbedürftige Platte, die darüber hinaus nur das Material der letzten zwei EPs „A Prayer fort he World to end“ von 2006 und „Hier am Ende der Welt“ von 2007 zusammenführt. Deshalb bleibt dieses „Best Of“ auch ohne Bewertung. Wer aber Musik wieder mal als wirkliche Arbeit und physische Erfahrung auch zuhause miterleben will, kann hier getrost mal reinhören.

Wertung: ohne Bewertung
Autor: chris (06. Juni 2008)

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