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:: Dignity - Project Destiny (CD)

Redaktionswertung: 4.5 Points
Userwertung: 3.5 Points
VÖ Datum: 29. August 2008
Genre: Melodic Hardrock
Label: Napalm Records
Info: Dignity
DIGNITY @ MySpace.com
Laufzeit: 42.07
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Trackliste...
1. Project Destiny
2. Arrogance and rapture
3. Cry in despair
4. Dreams never die
5. Icarus
6. Inner circles sympathy
7. The edge of the blade
8. Inner demons
9. Dont pay the ferryman

Line Up
Jake E - Vocals
Martin Mayr - Guitars
Frank Pitters - Keyboards
John Boy Bastard - Bass
Roland Navratil - Drums
Review...
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Da soll noch einmal einer sagen, dass aus Österreich keine fähigen Bands kommen! Bester Gegenteilsbeweis sind die Newcomer DIGNITY, die mit ihrem Debut die Messlatte extrem hochlegen.

„Project Destiny“ erinnert beim ersten Mal Lauschen an die Musik und Produktion aus dem hohen Norden. Wenn man aber noch weitere Durchläufe riskiert, besticht „Project Destiny“ sehr wohl mit einer starken Brise Eigenständigkeit. Der Opener „Project destiny“ überzeugt gleich mit einem mächtigen Chorarrangement und eingängigen Melodien. Der Sänger Jake E (Dreamland, Dream Evil) war ein echter Glücksgriff für die Band. Mit „Arrogance and rapture“ geht’s dann gleich fett weiter. Besonders gut gefällt mir hier die Verspieltheit von Roland Navratil (ehemaliger EDENBRIDGE Drummer), der auf diesem Album einmal zeigen kann, was er drauf hat. Das Anfangsriff von „Cry in despair“ zeugt von einer gewissen Fruchtbarkeit des Gitarristen Martin Mayr (hört sich verdächtig nach einer „aufgerissenen“ Telecaster Gitarre an!), der hörbar einige Stunden für die CD im stillen Kämmerlein geübt hat. Auch das Solo quietscht schön und macht Lust auf mehr – da werden die Frauen Schlange stehen! Mein Favorit ist allerdings „Dreams never die“, das meiner Meinung nach stark Europe (die frühen Werke) - beeinflusst ist. „Icarus“ ist ein Song für die leichten Stunden. Der Ohrwurmrefrain schmeichelt sich in Ohr … und Hose … keine weiteren Kommentare! Bei „Inner circle sympathy“ und „The edge of the blade“ hat Mastermind und Keyboarder Frank Pitters ganz offensichtlich den Keyboardknopf für „Crazy Sounds“ gefunden – eigen aber geil! „Inner demons“ wird vor allem den Prog-Rockern gefallen. Erinnert mich an eine Mischung aus DREAM THEATER und STRATOVARIUS (nur mit ein bisschen mehr Eiern!). Die Coverversion „Don’t pay the ferryman“ rundet das Scheiberl schön ab. Ebenfalls ein bisschen eigen, aber durchaus gelungen.

Ich find’s klasse, wieder einmal eine echt fähige Band aus Österreich hören zu dürfen. Ich hoffe, der Plattenvertrag bei Napalm Records gibt noch einmal gewaltigen Aufschwung. Die Konkurrenz kann sich echt anschnallen, so wie die fünf Jungmannen auf dem Gas stehen! Auf die ersten Konzerte kann man sich schon freuen!

Wertung: 4.5 von 5.0
Autor: Mr. Power (05. September 2008)

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