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:: Grave Digger - The Last Supper (CD) |
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Trackliste...
1. Passion
2. The Last Supper 3. Desert Rose 4. Grave In The No Man's Land 5. Hell To Pay 6. Soul Saviour 7. Crucified 8. Divided Cross 9. The Night Before 10. Black Widows 11. Hundred Days 12. Always And Eternally |
![]() Line Up
Vocals: Chris Boltendahl
Guitars: Manni Schmidt Bass: Jens Becker Keyboards: Hans Peter ''H.P.'' Katzenburg Drums: Stefan Arnold |
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Full-Length Album No. 12 der unkaputtbaren Teutonen Institution. War es 1995 Mel Gibson´s Kinoklassiker “Braveheart“, der Chris Boltendahl zum Thema von “Tunes Of War“ inspirierte, kam dem neuen Longplayer der nicht unumstrittene Streifen “Die Passion Christi“ zuvor. Selbst wenn das der Sänger nie zugeben würde, trotzdem ... sehr praktisch. Der große Verdacht, GRAVE DIGGER schlagen wieder ein Kapitel der frühen Geschichte für den kompletten Songkatalog - sprich Konzeptalbum - auf, war allgegenwärtig, wurde diesmal aber nur mehr partiell vollzogen und präsentiert auf musikalischer Ebene einmal mehr typische GRAVE DIGGER Kost irgendwo zwischen zügelloser Gleichstrom Strategie und künstlerischer Banalität in Form von langsamen Stampfern (“The Last Supper“), schnörkellosen Midtemponummern (“Grave In The No Man´s Land“) bzw. pfeilschnellen Nackenbrechern (“Desert Rose“ oder “Hell To Pay“) und wurde obendrein - wie gehabt - mit einem fetten und druckvollen Sound ausgestattet. Ich tue mich schwer hier objektiv ein Urteil zu fällen, denn teilweise erzeugen die Altherren ganz besondere Klanggeschenke (z.B. “Crucified“ sorgt für wahre Gänsehautmomente), dann wieder holt einem der gesamte Backkatalog ein, der da zum x-ten mal mehr oder weniger reproduziert wurde und somit irgendwie eine kreative Sackgasse markiert. Die puristische Anhängerschaft kann der Band vermutlich gar nicht genug danken und wird “The Last Supper“ dementsprechend huldigen, während der etwas unbedarfte Banger dem Quartett ein „na ja, typisch GRAVE DIGGER halt“ oder „wer braucht die noch?“, zukommen läßt. Wertung: 3.5 von 5.0 Anno 1983 mit Erscheinen des Debuts „Heavy Metal Breakdown“ haben – zumindest für mich – die Grabschaufler auch schon ihr Karrierehighlight abgeliefert, der Nachfolger „Witchunter“ (1985 erschienen) war auch noch ein schöner Brocken, aber spätestens nach dem peinlichen „Stronger Than Ever“ Ausrutscher (für diesen „Glam-Scheiß“ ließ man sogar das Grave im Namen weg) waren die Teutonen für mich gestorben. Ein dann und wann Reinhören in diverse – meist konzepttechnisch aufgemotzte – Veröffentlichungen der „Neuzeit“ bestärkte mich auch noch in dieser festgefahrenen Meinung. Wertung: 1.5 von 5.0
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