Rock The Nation

:: Masterstroke - Sleep (CD)

Redaktionswertung: 3.0 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 2008
Genre: Melodic Metal, Heavy Metal
Label: Dynamic Arts Records
Info: Masterstroke.info
MASTERSTROKE @ MySpace.com
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Trackliste...
1. Transition
2. Killing Creatures
3. Turn Away
4. Under Our Command
5. Another Failure
6. The Circle
7. Being Me
8. Sleep
9. Silent
10. Final Journey

Line Up
Niko Rauhala - Vocals & Guitar
Janne Juutinen - Drums
Markus Kekoni - Guitar
Jussi Kulomaa - Keyboards
Marko Kolehmainen - Bass
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Die finnische Band MASTERSTROKE wurde 2002 gegründet. Nach diversen Line-Up-Wechseln produzierte man im Jahre 2005 das Debutalbum "Apocalypse". Da das Label JMT Music aber pleite ging, wurde die Scheibe nur in Japan und Russland veröffentlicht. Heute ist es schwer und kostspielig, an "Apocalypse" ranzukommen. Doch die Band lies sich von dieser Misere nicht entmutigen und 2008 erschien das Zweitwerk "Sleep".

MASTERSTROKE decken stilistisch von Melodic Metal, über klassischen Metal, Power Metal bis zum Thrash Metal praktisch alles ab. Die Kompositionen sind melodisch und eingängig, haben aber trotzdem Tiefe und auch genug Komplexität, um nicht in die typisch skandinavische Melodic-Power-Metal-Schublade gesteckt zu werden. Ich nehme mal "Turn Away" als Musterbeispiel. Trotz einer einprägsamen Hookline und einem Refrain, den man schon bald mitgröhlen kann, ist der Song abwechslungsreich arrangiert und vereint unterschiedliche Intensitäten. Dagegen hat "Under Our Command" ein fast thrashiges Konstrukt mit aggressivem Drumming und Gitarrenspiel und wird nur beim Höhepunkt etwas eingängiger. Beim balladesk angehauchten "The Circle" überragen die emotionale und die melodiöse Seite. Der Titeltrack "Sleep" wartet ebenfalls mit sich ändernden Stimmungen auf, jedoch geht trotz eine komplexen Struktur niemals der rote Faden verloren. Mein persönlicher Favorit ist aber die Power-Nummer "Silent", die mich an toughen Heavy Metal á la MYSTIC PROPHECY oder Halfords FIGHT erinnert. Da wird unheimlich viel Energie freigesetzt und trotzdem kommt auch die melodiöse Seite nicht zu kurz.

Von der technischen Seite präsentieren sich die Finnen fehlerfrei. Die Instrumente ergänzen sich prima und der Gesang von Niko Rauhala ist kraftvoll, ausdrucksstark und zugleich auch charakteristisch. Er kann den Kompositionen einen Wiedererkennungswert aufdrücken. Auch die Produktion ist in Ordnung. Woran es mir auf "Sleep" noch etwas fehlt, ist durchgehende Qualität. Es schleichen sich doch manche Filler ein. Und dafür ist das Album meines Erachtens mit 42 Minuten zu kurz. Hier sollte es doch möglich sein, ein Level zu halten. Insbesondere, wenn man die stilistische Abwechslung betrachtet.

"Sleep" ist ein bodenständiges, leicht überdurchschnittliches Metal-Album. Mit etwas ausgefeilterem Songwriting wäre aber mehr dringewesen. Interessant ist das Werk besonders für Leute, deren Interessen Genre-übergreifend sind. Denn hier tun sich MASTERSTROKE durchaus hervor.

Wertung: 3.0 von 5.0
Autor: Django (02. Februar 2009)

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