:: General Surgery - Corpus In Extremis: Analysing Necrocriticism (CD)

Redaktionswertung: 4.0 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 13. März 2009
Genre: Grind Core
Label: Listenable Records
Info: General Surgery Homepage
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Laufzeit: 36:13
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Trackliste...
1. Necronomics
2. Decedent Scarification Aesthetics
3. Restrained Remains
4. Final Excarnation
5. Necrocriticism
6. Exotoxic Septicity
7. Adnexal Mass
8. Virulent Corpus Dispersement
9. Ichor
10. Idle Teratoma Core
11. Perfunctory Fleshless Precipitate
12. Plexus Necrosis
13. Unwitting Donor/Cadaver Exchange
14. Mortsafe Rupture
15. Deadhouse

Line Up
Vocals: Erik Sahlström
Guitars: Joacim Carlsson
Guitars: Johan Wallin
Bass: Andreas Eriksson
Drums: Andreas Mitroulis
Review...
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Die Hobbypathologen bitten nach fast dreijährigem Intensivstudium diversester Seziertechniken erneut zum Unterricht. Und das neueste Werk der fünf Schweden ist bösartig, bisweilen ziemlich gestört und rein nüchtern betrachtet ein Werk für Psychopathen und solche die es noch werden wollen. GENERAL SURGERY sind nach wie vor die Meister, ja um nicht zu sagen die Götter des Gore und Grind, nehmen die ganze Geschichte (vor allem textlich!) mit ihrem bitterbösen, ja geradezu perfiden Humor auf die Schaufel und wälzen sich diesmal durch fünfzehn neuen Kapitel in ihrem Ausbildungsbuch „Pathology, but only left handed“!!

Neben den von der Band sattsam bekannten und auch auf dem neuen Output wieder in atemberaubender Geschwindigkeit zelebrierten Metzelhymnen a la „Exotoxic Septicity“, dem 36 Sekunden Massaker „Adnexal Mass“, dem nicht minder längerem Opener „Necronomics“, oder wie sie alle heißen mögen, finden sich auf dem neuen Metzel-Gore Meisterwerk auch ein paar eher groovigere, ja schon richtig opulent ausgefallene Tracks. „Restrained Remains” ein flotter Death Groover mit reichlich ENTOMBED in den aufgeschlitzten Körperteilen, „Virulent Corpus Dispersement“ ernährt sich über fünf (!!) Minuten lang von diversesten, fein säuberlich aufgestapelten Eingeweiden, welche im Pathologieunterricht aus den verrottenden Kadavern entfernt wurden. Und auch das abschließende „Deadhouse“ geht nicht mit derart von der Band ja schon gewohnter Wahnsinns-Geschwindigkeit an seine Sezierattacken, da schimmert sogar ein wenig MOTÖRHEAD im Death Gewand durch, so als ob unser aller Lemmy irgendwie all seiner Innereien bei lebendigem Leibe beraubt wurde!

GENERAL SURGERY bleiben auch mit „Corpus In Extremis: Analysing Necrocriticism” die Gods of Gore and Grind, wer auf Krachattacken mit dem nötigen Augenzwinkern samt reichlich Class am bludbesudelten Sezierbesteck steht, der und nur der (!!!) sollte diese wahnsinnigen Schweden unbedingt antesten!

Wertung: 4.0 von 5.0
Autor: reini (10. März 2009)

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