:: Inimical - Fucked Up Beyond All Recogntion (CD)

Redaktionswertung: 3.5 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: November 2008
Genre: Death Metal
Label: Eigenproduktion
Info: Inimical Homepage
INIMICAL @ MySpace.com
Laufzeit: 19:16
Kaufen: eBay
Trackliste...
1. Hatred Breeds Hatred
2. Emptied Of Life
3. Another War
4. Remnants Of A Black Soul
5. False Prophets
6. Ugly

Line Up
Vocals: Tan Yalin Møhl-Hansen
Guitar: Michael Sjøstrøm
Guitar: Morten Sørensen
Bass: Peter Wolf Frandsen
Drums: Jesper Bonnesen

Credits
Recorded and produced by Inimical at Vandalizm Studio.
Mix and mastering by Michael Sjøstrøm
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Der Albumtitel verrät es ja bereits ganz dezent! Die Dänen von INIMICAL sind nach ihrer 2007er Vier Song EP „Lambs to the Slaughter“ noch angepisster, noch brachialer und noch kompromissloser unterwegs. Möglich, weil sich der Fünfer nach wie vor mit Eigenproduktionen zufrieden geben muss, dass es hier an allen Ecken und Enden ziemlich heftig zur Sache geht. Im Bandgefüge hat sich auch einiges getan – neu dabei Fronter Tan Møhl-Hansen, Zweitgitarrist Michael Sjøstrøm und Drummer Martin Egelund, die allesamt wohl auch ihr Schäuflein zur deutlich härteren Ausrichtung beigetragen haben. Besonders Sänger Møhl-Hansen gurgelt und kreischt sich über nicht ganz 20 Minuten derart einen ab, dass man „Fucked Up Beyond All Recogntion” nun mehr locker als reines Death Metal Produkt ansehen sollte.

Das impliziert aber auch, dass die auf dem Vorgängerwerk noch spürbaren Industrial Einflüsse - leider - der Vergangenheit angehören. „Fucked Up Beyond All Recogntion” drückt daher dementsprechend von Anfang an nach vorne, die auch schon auf „Lambs..” spürbaren Groove Death Anteile wurden ausgebaut, und auch die Produktion ist für einen Eigenvertrieb wieder allererste Sahne! Irgendwie erinnert der neue Output aus Dänemark ganz leicht an ultra böse HATEBREED, auch weil Frontman Møhl-Hansen neben den Growls auch so manche Kreischattacke auffährt.

Wieder einmal dürfen wir voller Inbrunst ein „gelungen“ nach Dänemark shouten. INIMICAL sind im Kreis der unsigned Bands sicher eine der wertvollsten Aktien die da so in unsere Redaktionsräume hineinschneien. Mir wäre zwar der auf „Lambs..“ eingeschlagene, leicht Industrialflair versprühende Weg lieber gewesen, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass „Fucked Up Beyond All Recogntion” ein durch und durch gelungenes Underground Statement geworden ist. Gibt’s übrigens sowohl auf MySpace, als auch auf der Bandpage in kompletter Länge zum Reinhören bzw. Runterladen!

Wertung: 3.5 von 5.0
Autor: reini (13. März 2009)

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