Excrementory Grindfuckers

:: Nachtgeschrei - Am Rande der Welt (CD)

Redaktionswertung: 3.0 Points
Userwertung: 2.5 Points
VÖ Datum: 20. März 2009
Genre: Mittelalter Metal
Label: Massacre Records
Info: NACHTGESCHREI
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Laufzeit: 46:37
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Trackliste...
1. Fiur
2. Muspilli
3. Herz aus Stein
4. Fernweh
5. Niob
6. Lauf
7. Windfahrt
8. Nur ein kleines Stück vom Himmel
9. Wahrheit
10. Der Totmacher
11. Glut in euren Augen

Line Up
Hotti - Vocals, Akustikgitarre
Joe - Akkordeon, Drehleier
Nik - Dudelsack, Flöte
Oli - Bass
Sane - E-Gitarre, Akustikgitarre
Stefan - Drums
Tilman - E-Gitarre
Review...
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Erst kurze Zeit ist es her, dass die deutschen Jungs von NACHTGESCHREI nach zwei Demos ihr Debüt-Album "Hoffnungsschimmer" auf den mittelalterlichen Schallplatten-Markt warfen. Von den Kritikern teils gut, teils schlechter aufgenommen, ließen sich Hotti und Co. nicht unterkriegen und haben sich sogleich an die Arbeiten zu einem neuen Silberling gesetzt und vòila: "Am Rande der Welt" erblickt das Licht der Welt.

NACHTGESCHREI bieten auf ihrem neuen Album erneut reinen Mittelalter-Metal, der im Fahrwasser von Acts wie IN EXTREMO, SUBWAY TO SALLY und vor allem SALTATIO MORTIS fährt. Die Melodien gehen sofort ins Ohr und die eingängigen und gewitzten Texte kann man nach kurzmaligem Hören gleich mitsingen.

Nach dem, etwas zu langen, Intro "Fiur" geht es mit "Muspilli" gleich gehörig los. Ein Text samt Melodie, den auch die Typen von IN EXTREMO gerne spielen würden. Auch "Fernweh", "Lauf", "Herz aus Stein" oder "Nur ein kleines Stück vom Himmel" sind tanzbare Kracher, die sich sofort in den Beinen des Hörers verankern. Ein, zwei schwächere Track haben sich auch auf die Platte geschlichen, können aber den guten Gesamteindruck nicht wirklich mindern.

Ein Manko, das die CD davon abhält, eine kleine Genre-Perle zu werden, ist leider der etwas zwielichtige Gesang. Hotti singt zwar definitiv besser als noch auf "Hoffnungsschimmer", doch so wirklich überzeugen kann der gute Herr nicht. Zu schräg und teilweise auch schief klingt seine Stimme an manchen Passagen, während er andere Teile wieder meisterhaft bewältigt. Im Endeffekt ist es sehr schade, da der Gesang so manchen Song qualitativ dann doch ein wenig schmälert.

Kompositorisch gehören NACHTGESCHREI aber mit Sicherheit zu den stärkeren Vertretern ihrer Gilde und neben dem genialen Cover der Scheibe, bleibt eigentlich nur noch zu hoffen, dass das ganze Material das nächste Mal gesangstechnisch noch ein wenig hochwertiger daher kommt, damit man endlich über NACHTGESCHREI von einer fixen Größe im Mittelalter-Genre sprechen kann.

Wertung: 3.0 von 5.0
Autor: mat (24. März 2009)

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