AMON AMARTH - Deceiver Of The Gods

:: Gallows - Grey Britain (CD)

Redaktionswertung: 4.0 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 2. Mai 2009
Genre: Hardcore
Label: Warner Music
Info: gallows.co.uk
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Trackliste...
1. The Riverbank
2. London Is The Reason
3. Leeches
4. Black Eyes
5. I Dread The Night
6. Death Voices
7. The Vulture (Acts I & II)
8. The Riverbed
9. The Great Forgiver
10. Graves
11. Queensberry Rules
12. Misery
13. Crucifucks

Line Up
Vocals- Frank Carter
Guitar- Stephen Carter
Guitar- Laurent Barnard
Bass - Stuart Gili-Ross
Drums - Lee Barratt
Review...
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So kann man sich täuschen. GALLOWS wurden schon mit Release ihres Debüt Albums „Orchestra Of Wolves“ (2006) von den britischen Medien in fast ekelerregender Art und Weise mit reichlich Speichellecken hofiert. In weiterer Folge unterschrieben sie, nachdem ihnen in Amerika BAD RELIGION’s Brett Gurewitz auf Epitaph Records unter die Arme griff, beim Branchenriesen Warner Music und – Überraschung – die Partie ist trotzdem saucool und obendrein bärenstark!

Irgendwie eine rotzige Mixtur aus Hardcore und Street Punk, Kerrang! hat die Band sicher nicht zu Unrecht als die neuen BLACK FLAG bezeichnet und „Grey Britian“ der zweite Rundumschlag der Watford’ler unterstreicht diese These eindrucksvoll. Die Rotzbubenstimme von Frank Carter, zumeist hochmelodische Songs, eine Fuck Off Einstellung, welche in einer schonungslosen Abrechnung mit dem britischen Establishment gipfelt, all das zeichnet diese englischen Bastarde aus. Aber auch die gut platzierten Intros und Outros, welche nicht selten an blutrünstige Horrorstreifen erinnern runden dieses gelungene Teil ab.

Ob jetzt mit reichlich Mega Shouts im Hintergrund der Proll Faktor hochgehalten wird („I Dread The Night“), oder sturztrocken im Moshpit herumgewildert wird („The Riverbed“), die Jungs finden nahezu immer das richtige Rezept und mit dem zweiteiligen „The Vulture (Acts I & II)“, welches instrumental, nachdenklich beginnt, sich dramatisch aufbaut, nur um dann in einen Melo-Punk/HC Kracher zu enden, haben die Engländer so was wie ihr Husarenstück verfasst.

Medien Hype hin oder her, Major Deal ja oder nein, bei GALLOWS ziehen diese Argumente zu keiner Sekunde, die Briten sind nicht nur musikalisch eine Bereicherung, sondern verstehen es auch mit ihren kritischen, auf den Punkt kommenden Lyrics sich vom Rest der Kiddie Fanaten abzusetzen. Gefällt!

Wertung: 4.0 von 5.0
Autor: reini (12. Mai 2009)

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