Rhapsody of Fire

:: Warbringer - Walking Into Nightmares (CD)

Redaktionswertung: 4.0 Points
Userwertung: 4.5 Points
VÖ Datum: 22. Mai 2009
Genre: Thrash Metal
Label: Century Media
Info: WARBRINGER Official Site
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Trackliste...
1. Jackal
2. Living In a Whirlwind
3. Severed Reality
4. Scorched Earth
5. Abandoned By Time
6. Pride For Death
7. Nightmare Anatomy
8. Shadow From the Tomb
9. Senseless Life
10. Forgotten Dead

Line Up
Vocals: John Kevill
Guitar: Adam Carroll
Guitar: John Laux
Bass: Ben Bennett
Drums: Nic Ritter

Credits
Produced by: Gary Holt
Mixed by: Zack Ohren
Review...
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Es hat sich schon beim “War Without End” betitelten Debütalbum der Frisco Thrasher abgezeichnet, dass diese Band eine jener Jungspunde sein könnte, die in der allgemeinen Thrash Metal Euphorie auch längerfristig im Gehör bleiben könnten. Nun, knapp 15 Monate nach besagtem Erstlingswerk thrashen die fünf Amis nach wie vor ihren hauptsächlich von EXODUS und SLAYER inspirierten Metal in die auf so ein Old School Brett wartende Meute. Der EXODUS Vergleich, welcher sich am Debüt schon abgezeichnet hatte, wird auch durch das Produzentendasein von niemand geringerem als Gary Holt unterstrichen, der den Saitenhexern Adam Carroll und John Laux sicher die ein oder andere Lehrstunde im Thrashriffing während des Studioaufenthaltes geben konnte.

Eingepackt in dieses Old School Thrash Gewitter wurde auch ein vier Minuten dauerndes Instrumental („Nightmare Anatomy”), welches zwar für ein wenig Auflockerung sorgt, sonst aber eher uninspiriert klingt. Da passen Abgehnummern wie das frappant nach „Toxic Waltz“ klingende „Pride for Death“, oder wie sie alle heißen mögen schon um einiges homogener ins Gesamtbild. WARBRINGER sind immer dann verdammt gut, wenn sie so richtig die Leinen los lassen, unabhängig ob sich das jetzt in Überschallgeschwindigkeit manifestiert („Shadow From The Tomb“), oder aber auch im satten Groove („Senseless Life“) zelebriert wrd.

Zwar übertreiben die Youngsters zumal ihre Huldigung(en) der altbekannten Thrash Heroen (gewisse Teile von „Severed Reality” klingen original 1:1 nach SLAYER!!), aber nichtsdestotrotz werden WARBRINGER, wenn sie diesen Aggressionslevel und die Güte ihrer Kompositionen auf Recht erhalten können, auch in Zukunft ein gehöriges Wort mitreden – um nicht zu sagen mit thrashen….

Wertung: 4.0 von 5.0
Autor: reini (15. Mai 2009)

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