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:: Madder Mortem - Eight Ways (CD)

Redaktionswertung: 4.5 Points
Userwertung: 4.0 Points
VÖ Datum: 22. Mai 2009
Genre: Dark Metal
Label: Peaceville Records
Info: Madder Mortem.com
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Trackliste...
1. Formaldehyde
2. The Little Things
3. Armour
4. Resolution
5. A Different Kind Of Hell
6. Riddle Wants To Be
7. Where Dream And Day Collide
8. The Flesh, The Blood And The Man
9. Get That Monster Out Of Here
10. Life, Lust & Liberty
11. All I Know
12. The Eighth Wave

Line Up
Vocals: Agnete M. Kirkevaag
Guitars: BP M. Kirkevaag
Guitars: Odd Eivind Ebbesen
Bass: Tormod Moseng
Drums: Mads Solås
Review...
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Agnete M. Kirkevaag ist zum Chamäleon mutiert. Die Norwegerin, bei MADDER MORTEM in Lohn und Brot stehend, packt Dich an den empfindlichen Stellen. Sie malträtiert Deine Gefühle, wühlt in Deinem Innersten herum, nur um Dich nach Sekundenbruchteilen wieder fallen zu lassen; sodann allein gelassen mit reichlich Verwirrung versehen, von den Empfindungen übermannt, einen die Seele berührenden Cocktail spürend, welcher sich „Eight Ways“ nennt und in dieser intensiven, ja sogar nachhaltigen Art und Weise nicht für möglich gehalten wurde…

… denn der direkte Vorgänger „Desiderata“ aus dem Jahr 2006 war zwar im Prinzip OK, aber erst „Eight Ways“ hat dieses vor Ideen nur so strotzende Etwas zu einer nahezu perfekten Einheit zusammengeschweißt. MADDER MORTEM verstehen es über knappe 65 Minuten lang einen immensen Spannungsbogen aufzubauen, Gefühle flattern durch den Raum, an und an darf Madame Kirkevaag wie von der Tarantel gestochen kreischen, quieken, uns auf die Nerven gehen, nur um uns im gleichen Moment wieder zu verzaubern. Genau wie das Land aus dem MADDER MORTEM stammen (Norwegen für die Unwissenden) ist auch die Musik: organisch und erdig. Sie ist schmeichelnd, zeitweise unverschämt frech, dann wieder Tod ernst, sie ist Groovy, melodisch und Open Minded und am wichtigsten „Eight Ways“ ist Musik um des Musik Willens und nichts anderes! Progressiver Avantgardismus, welcher durch eine unendlich weite musikalische Landschaft zu wandern scheint, knochenharte Riffs, emotional aufreibende Passagen, eine Lockerheit, welche geradezu unbändig aus den Speakern drängt, fordernd aber gleichzeitig auch zurückhaltend, mit Nachsicht Erhabenheit zelebrierend, zerbrechlich, aber auch vor Kraft strotzend, ein Wechselspiel von gespenstischer Reife und (manchmal) schierer Angst – in einem Wort zusammengefasst: Beeindruckend!

Viel bleibt nicht mehr zu sagen, außer vielleicht ein wenig was zum Nachdenken: MADDER MORTEM are special …. Do you deserve them?

Wertung: 4.5 von 5.0
Autor: reini (28. Mai 2009)

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