SCORPION CHILD - Scorpion Child

:: Suicide Silence - No Time To Bleed (CD)

Redaktionswertung: 4.0 Points
Userwertung: 3.5 Points
VÖ Datum: 26. Juni 2009
Genre: Death Metal
Label: Century Media
Info: SUICIDE SILENCE Homepage
Suicide Silence bei Myspace
Laufzeit: 37:51
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Trackliste...
1. Wake Up
2. Lifted
3. Smoke
4. Something Invisible
5. No Time To Bleed
6. Suffer
7. …And Then She Bled
8. Wasted
9. Your Creations
10. Genocide
11. Disengage

Line Up
Mitch Lucker - Vocals
Chris Garza - Guitars
Mark Heylmun - Guitars
Mike Bodkins - Bass
Alex Lopez - Drums

Credits
Produced by: Machine
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Von null auf hundert katapultierten sich die California Boyz von SUICIDE SILENCE mit ihrem Debütalbum “The Cleansing” in die internationalen Deathcore Society – bislang über 70.000 verkaufte Einheiten alleine in den Staaten untermauern dieses Faktum, nun galt es zu beweisen, dass „The Cleansing“ keine Eintagsfliege war. Lange Rede kurzer Sinn: War sie nicht! SUICIDE SILENCE knüpfen mit ihrem neuen Epos genau dort an wo das Vorgängerwerk aufgehört hat. Der von der Band gewohnte ultraderbe Deathcore mit Brutalität und technischer Raffinesse dargeboten ist reifer geworden, ausgefeilter und – bei Zeiten – sogar tiefsinniger.

Der Anfang ist zwar grandios, manifestiert die Weiterentwicklung der Bande aber noch nicht zu 100%! „Wake Up“ eine blutige Hasstirade mit einem aus allen zur Verfügung stehenden Kehlen dahinkeifenden Mitch Lucker. Mehr Akzente, wenngleich lange nicht so eingängig, kann da schon „Lifted“ setzen, etliche Tempiwechsel, minimale Industrialeinsprengsel, kurze Akustikparts, ein melodisches Solo und einen ganzen Batzen von verfremdeten Vocals, hievt den Track gleich mal auf der Abwechslungsskala ganz nach oben. Sicher, die Spötter werden hier wieder mit dem Unwort „Trendmucke“ im Raum umher werfen, aber SUICIDE SILENCE verstehen es auf ihrem zweiten Baby punktiert für Spannungsmomente zu sorgen. Die Grundsubstanz ist jedoch gleich geblieben, ein von zig Breakdowns durchsetztes Brutalostatement mit fiesen bis abartigen Vocals und zum Teil atemberaubender Geschwindigkeit („Smoke“ oder „Genocide“ for instance sind ob ihrer Geschwindigkeit mitunter unpackbar!). Herausragend das pseudo-Instrumental „Wasted“, wo nicht einfach schnöde ohne Vocals dahin geschreddet wird, sondern durch das Hinzunehmen von diversen Spoken Horror (??) Szenarien und dem um mehrere Gänge zurückgeschalteten Aggro Potential richtig geil für gute Laune gesorgt wird.

SUICIDE SILENCE werden auch mit ihrem zweiten Outout nicht aufhören zu Polarieserien. All jene, die mit so richtig fett produzierten Moshpitanreizern was anfangen können, der Band die gewisse Weiterentwicklung nicht übel nehmen (der auf dem Vorgänger doch recht ähnliche Songaufbau ist auf „No Time To Bleed“ deutlich in den Hintergrund gedrängt worden) und von Breakdownorgien nicht genug bekommen können, werden den neuen Output aus Riverside, Kalifornien bis ans Lebensende lieben… dem Rest der Hörerschaft ist ohnedies kaum zu helfen!

Völlig unverständlich ist lediglich, warum wir Europäer ein doch eher nichtssagendes Coverartwork akzeptieren mussten, da kommt die US Variante doch um einiges bedrohlicher daher:



Wertung: 4.0 von 5.0
Autor: reini (23. Juni 2009)

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