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:: Sacrum - Days Of Quarantine (CD)

Redaktionswertung: 3.0 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 2009
Genre: Prog / Power Metal
Label: Eigenproduktion
Info: sacrumsite.com
SACRUM @ MySpace.com
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Trackliste...
1. Survive
2. Pressure
3. Dazing Silence
4. The Unknown
5. Eternity
6. Quarantine
7. Keeping me Alive
8. Recalling
9. Dancing Stars
10. Forbidden
11. Midnight Sun
12. The Last Trace
13. Animal (Bonus Track)

Line Up
Martin Guerrero Guitar
Talo Silveyra - Vocals
Diego Cipolla - Bass
Agustín Acosta - Drums
Review...
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Darf man über eine Stunde Musik auf ein Album packen, wenn man lediglich Ideen für zirka 2/3 des Ganzen zur Verfügung hat? Darf man sich als Progressive Metal Band bezeichnen, wenn man zwar bei Zeiten ein wenig verspielt agiert, meist aber stink normalen Power Metal runterzockt? Beide Fragen müssen natürlich mit einem kategorischen Nein beantwortet werden, wobei ich dem argentinischen Quartett jetzt ein wenig unrecht tun würde, dieses Review gleich mit einem zünftigen Verriss einzuleiten – gar so schlecht ist das zweite vollwertige Release der Südamerikaner dann nicht geworden…

Der Erstling hieß übrigens „Cognition“, erschien 2008 via Just For Kicks und heimste so manch wirklich annehmbare Kritik ein – da sich beim Zweitling auch (wieder) keine veröffentlichungswillige Company finden konnte, versuchen es SACRUM diesmal über den Eigenvertrieb und beackerten halb Europa mit ihrer neuesten Kreation. Die ist dann auch ganz okay ausgefallen, leidet bei Zeiten aber doch an der zu lethargischen Vortragsweise ihrer Protagonisten. „The Unknown“, ein ruhiger, sehr vom Bass dominierter Track wirkt spätestens bei der Hälfte der gut sechs Minuten einschläfernd, nahezu selbiges trifft auch auf „Eternity“ zu, nur mit dem Unterschied, dass dieser Track gleich von Beginn an wenig zu überzeugen weiß. Dabei hat der Rundling mit „Survive“ und „Pressure“ relativ saft- und kraftvoll begonnen, mit zunehmender Dauer hat man aber des Öfteren das Gefühl, den Argentiniern wären teilweise die Ideen ausgegangen, besonders spürbar im ruhigen Teil von „Dancing Stars“, oder im regulär Albumbeendenden „The Last Trace“.

Da es sich bei „Days Of Quarantine” um eine Eigenproduktion handelt und wir zudem noch mit der Südamerika-Exoten-Karte wedeln können, dürfen sich SACRUM mit einer wackeligen drei zufrieden geben, aber trotz all dem spürbaren Potential, welches die Band ohne Zweifel besitzt, wäre da viel mehr drinnen gewesen.

Wertung: 3.0 von 5.0
Autor: reini (12. August 2009)

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