Rhapsody of Fire

:: Desiccated - Blastology (EP)

Redaktionswertung: 4.5 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: August 2009
Genre: Death Metal
Label: Eigenproduktion
Info:
Desiccated bei Myspace
Laufzeit: 12:57
Kaufen: DESICCATED @ MySpace
Trackliste...
1. I Can’t Wait To Masturbate
2. Last Man Standing
3. Witness The Abomination
4. Brainwanker

Line Up
Vocals: Thorsten Eder
Vocals: Raphael Schwab
Guitar: Rainer Widman
Guitar: Christopher Feiertag
Drums: Thomas Urbanek
Bass: Markus Chmelar

Credits
Recorded by DESICCATED.
Mixed and Mastered at Fast Forward Studios, Vienna.
Review...
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Ganze zwei Jahre machen die Jungspunde von DESICCATED mittlerweile Österreichs Underground Brutal Death- und Grindcore-Szene unsicher, und das mit durchschlagendem überregionalen Erfolg, unter anderem auf dem diesjährigen Summer Nights Festival. Jetzt gibt’s die Burschen zum ersten Mal auch zum zu Hause genießen – und das unter dem Namen „Blastology“ für ausnehmend günstige 5 €.

Überraschend ist der Erfolg des Sextetts um Bandmaskottchen Frank dabei nicht im geringsten – hervorgegangen aus dem St. Pöltner Death Metal-Projekt CHEIRON haben die Sechs allesamt schon einiges an Banderfahrung beisammen, allen voran Schlagwerker Tom Urbanek, der ganz nebenbei noch bei DEVASTATING ENEMY, DAYS OF LOSS sowie LOX-P die Knüppel schwingt. „Blastology“ hat es nicht nur dank der Beteiligung Urbaneks in sich; die Scheibe weiß nämlich auf ganzer Linie zu überzeugen: neben den Kreisch- und Grunz-Duetten, die sich Thorsten „Thor“ Eder und Raphael Schwab liefern, leisten auch die beiden Gitarreros Rainer Widman und Christopher Feiertag solide Arbeit, die auf einem starken Fundament von Basser Markus Chmelar ruht. Die vier Tracks auf „Blastology“ klingen natürlich, authentisch, nie konstruiert und zeigen sofort das große Potenzial auf, das in dem niederösterreichischen Sextett schlummert. Einzig der Sound ist stellenweise etwas dünn geraten, was angesichts der Tatsache, dass es sich bei „Blastology“ um eine DESICCATED-Eigenproduktion handelt, aber im Grunde schon wieder lobenswert ist: da hat man schon Labelbands mit wesentlich schlechterem Sound gehört.

Mit einem Wort „Blastology“ ist das beeindruckende erste Tonträgerlebenszeichen einer Band, die noch viel vor sich hat. Keiner, der sich auch nur ansatzweise für Brutal Death- und/oder Grindcore bzw. Gore Death erwärmen kann, darf sich diese Scheibe entgehen lassen. Live darf man die Burschen übrigens demnächst am von Kollege Reini mitorganisierten STP-Metalweekend bewundern – also nichts wie hin!

Wertung: 4.5 von 5.0
Autor: Pr0m3th3us (30. August 2009)

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