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:: Nightmare - Insurrection (CD)

Redaktionswertung: 3.0 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 11. September 2009
Genre: Heavy Metal
Label: AFM Records
Info: Nightmare Homepage
Nightmare bei Myspace
Laufzeit: 54:20
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Trackliste...
1. Eternal Winter
2. The Gospel Of Judas
3. Insurrection
4. Legions Of The Rising Sun
5. Three Miles Island
6. Mirrors Of Damnation
7. Decameron
8. Target For Revenge
9. Cosa Nostra (part I: The Light)
10. Angels Of Glass

Line Up
Vocals: Jo Amore
Guitar: Franck Milleliri
Guitar: JC Jess
Bass: Yves Campion
Drums: David Amore

Credits
Recorded at Indiscreet Studio Germany
Review...
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Und ich bleib dabei, NIGHTMARE sind ein rein innerfranzösisches Phänomen. Daran wird auch der neueste, diesmal über AFM Records vertriebene Output „Insurrection” nichts ändern. Die personell leicht veränderten Veteranen (Neo Gitarrist JC Jess ersetzte Alex Hilbert) haben wieder - wie auch schon beim Vorgängerwerk „Genectic Disorder“ - einen amtlichen Sound vorzuweisen und diesmal sind auch die Songs um eine Spur knackiger und frischer als noch vor gut zwei Jahren. Und es ist auch auf "Insurrection" jene irgendwo zwischen IRON MAIDEN und old ICED EARTH angesiedelte Melange, die das Album passabel interessant macht, nur haben NIGHTMARE anno 2009 deutlich mehr Wert auf Midtempo Songs gelegt und erreichen manchmal sogar die epische Breite früherer ICED EARTH Großtaten.

Andererseits vergreifen sich Sänger Jo Amore & Co. bei so manch einem Song leidlich deftig. Der Titelsong fängt wie eine der x-beliebig auszuwählenden AXXIS Gräueltaten an (und derer gibt es genug!), nur um dann den Hrn. Amore bei Zeiten keifend ertragen zu müssen. „Legions Of The Rising Sun” gefällt in der wirklich geilen Strophe, gerät aber im Refrain durch diverse Trallala Plattheiten ordentlich ins Straucheln und "Cosa Nostra" ist ein ICED EARTH Clone vor dem Herren, dreist abgekupfert und genauso nibulos wie Jon Schaffer seit "Glorious Burden" Zeiten.

Dem gegenüber parkt mit dem epischen „Three Miles Island“ ein Hammersong schlechthin, welcher über die knappen neun Minuten mit Abwechslungsreichtum und einer sanften MAIDEN Schlagseite zu betören weiß. Der Rest des Silberlings pendelt dann so inmitten der beiden erwähnten Extreme hin und her, richtig zündendes wankt im Gleichschritt mit über weite Strecken eher vernachlässigbar öden Songkonstrukten dahin, am besten kommt da noch das balladesk beginnende „Decameron“ aus den Speakern, wobei auch da der cheesy Refrain schwer daneben liegt.

Das Conclusio wurde schon in der Einleitung abgehandelt, ich möchte aber NIGHTMARE diesmal zumindest zu Gute halten, dass „Insurrection“ genau jene Spur besser als sein Vorgänger geworden ist, die eine Wertung über den Durchschnitt ohne weiters rechtfertigt! Traditionelle Alles Hörer können gut und gerne die Bewertung mindestens um einen ½ wenn nicht gar um einen Punkt nach oben interpretieren…

Wertung: 3.0 von 5.0
Autor: reini (05. September 2009)

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