Tinta Leal

:: Ultimatum - Lex Metalis (CD)

Redaktionswertung: 1.5 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 13. Oktober 2009
Genre: Heavy Metal
Label: Retroactive Records
Info: Ultimatum
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Trackliste...
1. Ton Of Bricks (METALCHURCH)
2. LOCKED IN CHAINS (THE MOSHKETEERS)
3. Steeler (JUDAS PRIEST)
4. Iron Fist (MOTÖRHEAD)
5. Denim & Leather (SAXON)
6. Creeping Death (METALLICA)
7. Wrathchild (IRON MAIDEN)
8. Can't Get Out (VENGEANCE RISING)
9. Gut Wrench (MORTIFICATION)
10. Sin After Sin (TWISTED SISTER)
11. Moto Psycho (MEGADETH)
12. Metal Health (QUIET RIOT)
13. Powersurge (OVERKILL)

Line Up
Robert Gutierrez: guitars
Scott Waters: vocals
Rob Whitlock: bass
Justin Frear: guitars
Alan Tuma: drums
Review...
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Ja, genau das hat die Welt gebraucht?! Die US-amerikanischen Metaller-Kollegen von ULTIMATUM legen auf ihrem fünften Album eine reine Cover-Scheibe vor, ohne einen einzigen selbst komponierten Song abzulegen. Okay, das haben wir schon öfters erlebt, aber meistens doch nur von erfolgreichen und vor allem guten Bands, die den gecoverten Songs eine eigene Duftnote verpasst haben. Bei ULTIMATUM ist das leider nicht wirklich der Fall.

Erstens handelt es sich bei dem Fünfer-Team aus New Mexico um eine reine Heavy- bzw. Thrash Metal-Band. Das wäre ja nicht weiter schlimm, würden ULTIMATUM nicht ausschließlich Heavy- und Thrash-Songs covern. Es klingt wenig aufregend, wenn eine Band eine andere aus demselben Genre covert. Das kann hin und wieder verdammt gut klingen, über die gesamte Spielzeit eines Albums hinweg langweilt das Ganze aber sehr. Etwas mehr Abwechslung in der stilistischen Songsauswahl hätte dem Gesamteindruck sicherlich gut getan. Vor allem, wenn bestimmte Songs (als angeführtes Beispiel IRON MAIDENs "Wrathchild") einfach nur ein Griff ins Klo und absolute Gründe für das Drücken der Skip-Taste sind.

Auch wenn manche Titel gutklassige Coverversionen geworden sind ("Locked In Chains" von THE MOSHKEETERS), überwiegt der zweite Aspekt leider umso mehr. Scott Waters' Stimme ist nämlich alles andere als überzeugend. Die Mischung aus Geschrei und "Gesang" mutiert zu einem heiseren Einheitsbrei, der vielen Songs die ursprüngliche Qualität und Magie nimmt. Instrumentell ist an ULTIMATUM überhaupt nichts auszusetzen. Die Jungs machen ihre Arbeit hervorragend und haben ihre Hausaufgaben gemacht, vom lieben Herrn Waters will ich das nur begrenzt behaupten. Und genau das wirft die Platte um Meilen zurück!

"Lex Metalis" ist ein geradezu sinnloses und überflüssiges Cover-Album geworden, das sich ULTIMATUM lieber hätten sparen sollen. Die Fans (und vor allem ich) hätten wohl neues Material der Amerikaner bevorzugt, denn das Nacheifern von Metal-Größen wie IRON MAIDEN, JUDAS PRIEST, MOTÖRHEAD und SAXON mag zwar schön und gut sein, in dieser Form aber nicht unbedingt brauchbar. Retroactive Records legen mit "Lex Metalis" nach dem FAITH FACTOR-Gedümpel einen weiteren musikalischen Kahlschlag ab, den es einfach nicht gebraucht hätte. Zu Gute halten müssen wir den Jungs, dass sich der ein oder andere Song dann doch nicht so schlecht anhört, aber genügend ist das allemal nicht...

Wertung: 1.5 von 5.0
Autor: mat (02. November 2009)

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