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:: VARG - Blutaar (CD)

Redaktionswertung: 4.0 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 29. Jänner 2009
Genre: Viking Metal
Label: Noiseart Records
Info: VARG
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Laufzeit: 48:23
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Trackliste...
1. Wolfsmond
2. Viel Feind Viel Ehr
3. Invictus
4. Sieg oder Niedergang
5. Blutaar
6. Seele
7. Nebelleben
8. Zeichen der Zeit
9. Wilde Jagd
10. Alter Feind
11. Blutdienst II

Line Up
Philipp "Freki" Seiler - Vocals, Guitar
Zasch "Hati" - Guitar
Timo "Managarm" - Bass, Backing Vocals
Silvester "Fenrier" Grundmann - Drums
Review...
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An all die Meckerer und Besserwisser unter Euch, lest das VARG Interview durch und konzentrieren wir uns hier auf „Blutaar“ und das nun vorliegende zweite Album des deutschen Wolfsrudels. Jedwede Diskussionen über etwaig vorhandene Rechtstendenzen entbehren bei näherer Betrachtung jeglicher Grundlage und damit hat sich’s (für den Verfasser dieser Zeilen) auch schon wieder, das wirkliche, das gefährliche rechte Gesocks, das gehört angeprangert, verfolgt und selbstverständlich in letzter Konsequenz auch strafrechtlich verfolgt, VARG jetzt in diese rechte Ecke zu verfrachten, das wird hier nicht passieren – auch weil „Blutaar“ zu gut, zu räudig ist, weil es an den richtigen Stellen mit den Zähnen wetzt und fletscht, aber auch mit knurrender Fratze ein paar Gefühle zu frohlocken weiß … aber hauptsächlich, weil hier vier jungen Musikern bzw. hauptsächlich Gitarrist und Neo-Sänger Freki ein brauner Mantel umgehängt wird, der in dieser Form einfach völlig deplatziert ist … die Neunmalklugen lesen noch den MySpace Blog der Band und alle Anderen konzentrieren sich ab nun auf die Musik…

Schon der Einstieg mit „Viel Feind Viel Ehr“ zeigt uns die Richtung auf, VARG das klingt in etwa so wie wenn die BÖHSEN ONKELZ und MANOWAR ein Side Project gegründet hätten, dieses sich auf seine Blackmetallischen Wurzeln beruft und fortan beschließt ein wenig die Pagan Szene unsicher zu machen! Der Schwarzmetall Anstrich ruht zum großen Teil auf den fies heraus gekeiften Vocals von Philipp "Freki" Seiler, während gerade die Gitarrenpassagen doch gängiges Paganfutter bieten. Dazu gesellen sich hypereingängige Refrains, epische Gitarrensoli und mit „Nebelleben“ ein akustisches Zwischenstück, welches den Hörer auf das letzte Drittel der Scheibe vorbereitet.

Da finden wir mit „Alter Feind“ eine textliche Abrechnung und Komplettdistanzierung mit rechtem Gedankengut und mit der Version II des Blutdienstes findet die fiktive und auf „Wolfszeit“ begonnene Geschichte rund um einen Mann, der seine ganze Familie verlor und sich nun auf den Weg macht, den Mörder zu finden und zu richten, seine Fortsetzung.

VARG emotionslos zu betrachten ist heute nicht wirklich möglich, zu viel ist mittlerweile von zu vielen in irgendeiner Weise interpretiert worden, stützt man sich auf die Fakten, ist „Blutaar“ ein wirklich sehr geiles Album geworden, die Hoffnung des Rezensenten richtet sich hiermit auch an die Vier Mannen aus Bayern, dass sie geistig so gefestigt sind, sich ihrer Verantwortung bewusst zu werden, denn die Coburger könnten die Rettung des festgefahrenen Trinkhornlagers darstellen…

Wertung: 4.0 von 5.0
Autor: reini (29. Jänner 2010)

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into_the_void
15 Beiträge
30.01.2010 (16:43 Uhr):

onkelz UND manowar! ...ein alptraum wird realität

Überblick...
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VARG - Guten Tag (CD, 2012)
VARG - Wolfskult (CD, 2011)
VARG - Blutaar (CD, 2009)
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