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:: Boon - The Almighty Love (CD)

Redaktionswertung: 3.5 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 22. Jänner 2010
Genre: Rock
Label: Noisehead Records
Info:
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Trackliste...
1. The Growing Black
2. Right Now
3. Love Raider
4. Days of Fate
5. Dead Mind
6. Engine Machine
7. You Resistance
8. The Old Story
9. Secret Scars
10. Never

Line Up
Vocals, Guitars: Wolfgang Pendl
Guitars, Vocals: Thomas Panzenböck
Bass: Bruno Linher
Drums: Manuel Kaufmann
Review...
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Nach dem Erstling “Beauty Is A Sign Of Weakness”, der 2006 auf Burnside Records erschienen ist, legen die vier Wiener – nun mit Deal bei Noisehead Records bewaffnet – die mordsmäßige Liebe auf den Präsentierteller. Und die Jungs haben sich sprichwörtlich den Arsch aufgerissen, satte Eineinhalb Jahre Songwriting stecken in dieser Platte, weitere acht Monate verbrachte man im Aufnahmestudio, wer jetzt ein bis ins kleinste Detail verklinisiertes Release erwartet wird aber – Gott sei Dank – enttäuscht, „The Almighty Love“ ist nach wie vor laut, rockig und einigermaßen dreckig und konnte im Vorfeld sogar einen Zak Tell (CLAWFINGER) begeistern – Vorschußlorbeeren wohin man schaut, stellt sich natürlich die Frage: Können die Vier detailverliebten Rocker aus Wien diesen auch gerecht werden?

Können sie, auch wenn der Einstieg mit „The Growing Black“ nicht unbedingt als gelungen bewertet werden darf, zu zäh ist dieses zerfahrene Etwas, welches nicht einmal im Refrain mit Nachvollziehbarkeit punkten kann, kein schlechter Track, aber als Erstling gänzlich ungeeignet. „Right Now“ macht da seine Sache schon um einiges besser, die leicht herunter gestimmten Gitarren versprühen zu Beginn ein mondänes Grunge Feeling, bevor der flotte Rocker von null auf hundert seine wahre Pracht entfalten kann. Großer Pluspunkt der Band ist sicher Fronter Wolfgang Pendl, der Kerl kann wie Jon Bon Jovi bezirzen, aber auch den beinharten Drecksköter mimen, was bei Zeiten wirklich herrliche Talfahrten innerhalb der Songs zu Tage fördert und eine Power Ballade wie „Days of Fire“ zu einem waschechten Hit empor stilisiert.

Im Vergleich zum Vorgängeralbum sind die schnöden Nu Metal Anbiederungen mittlerweile vollends in die Tonne gekippt worden, BOON konzentrieren sich darauf herzerfrischt drauflos zurocken und versprühen über weite Strecken durchwegs positive und lebensfrohe Inhalte. Ein Album für die Lebensbejahende Klientel, die Optimisten und Schelme unter Euch, nur depressiv wird auf Dauer auch ganz schön öde, ein Adjektiv welches man im Konnex zu BOON übrigens zu keiner Sekunde verwenden sollte! BOON - verdammt hart, verdammt herzlich! Eine Ansage die man ohne Widerrede so stehen lassen kann...

Wertung: 3.5 von 5.0
Autor: reini (16. Jänner 2010)

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