PURE LEGEND RECORDS

:: Hypocrisy - Virus (CD)

Redaktionswertung: 4.0 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 19. September 2005
Genre: Death Metal
Label: Nuclear Blast
Info: The Official Hypocrisy Website
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Trackliste...
1. Intro
2. Warpath
3. Scrutinized
4. Fearless
5. Craving For Another Killing
6. Let The Knife Do The Talking
7. A Thousand Lies
8. Incised Before I´ve Ceased
9. Blooddrenched
10. Compulsive Psychosis
11. Living To Die

Line Up
Vocals, Guitars: Peter Tägtgren
Guitars: Andreas Holma
Bass: Mikael Hedlund
Drums: Horgh
Review...
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Der Mr. Workaholic des Schwermetalls a.k.a. Peter Tägtgren lässt den mittlerweile zehnten Studio Longplayer seiner Band auf die Menschheit los. Nun früher, ja früher hat der gute Mann samt seiner Begleitcombo richtige Kultalben abgeliefert, the Hypotrain kam aber mit dem kontroversiellem „Catch 22“ doch gehörig ins Stocken. „The Arrival“ aus dem Vorjahr konnte zwar wieder einiges an Boden gut machen, aber auch da vermisste man doch schmerzliche die richtig blastigen Nummern. Nun, ob es am Abgang von Drummer Lars Szöke – und dem daraus resultierenden Rekrutieren von PAIN-Drummer, ex-IMMORTAL Sticksman Horgh – gelegen hat, ist sicher für einen Außenstehenden schwer nachzuvollziehen, Fakt aber ist, dass the „one and only choice" (O-Ton Peter T. zur Drummerwahl) diesem Album schon einen deutlichen Stempel aufdrückt und sogar schon ins Songwriting integriert war.

Ergo muss man feststellen, dass Geschwindigkeitsattacken, wie der de-facto Opener „Warpath“, „Carving for Another Killing“ oder „Blooddrenched“ von den Schweden nämlich schon lange nicht mehr fabriziert wurden! Dass Tägtgren natürlich nicht auf die hymnenhaften Songs verzichten wird und will, lag auf der Hand, so sind es dann „Fearless“, „Let the Knife do the Talking“, aber auch „Compulsive Psychosis“, die die eher melodiöse Seite abdecken. Komplexer dagegen „Incised before I’ve Ceased“ welcher mit klassisch angehauchtem Soli-Parts und einem zu Beginn verzerrt singenden Frontman überrascht, und dass der Abshlußtrack „Living to Die“ auch auf einem PAIN Longplayer eine absolut passable Figur gemacht hätte ist einfach ein Faktum, auch wenn Mr. Augelied das noch so vehement bestreitet.

Nun, abschließend sei festzuhalten, dass „Virus“ sicher keine immense Innovation darstellt, HYPOCRISY sich leider – oder Gott sei Dank – auf der Stelle bewegen, aber das was da Death Metal technisch aus den Boxen strömt, ist noch immer um Klassen besser, als jene Eruptionen, die viele der musikalischen Mitbewerber so zusammen basteln.

Wertung: 4.0 von 5.0
Autor: reini (15. September 2005)

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