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:: Triosphere - The Road less travelled (CD)

Redaktionswertung: 4.0 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 28. Mai 2010
Genre: Prog / Power Metal
Label: AFM Records
Info: TheTriosphere.com/
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Trackliste...
01. Ignition (Intro) 1:58
02. Driven 4:36
03. Human Condition 4:33
04. Death Of Jane Doe 4:43
05. Marionette 5:30
06. The Road Less Travelled 5:24
07. The Anger And The Silent Remorse 6:23
08. Watcher 4:46
09. 21 4:47
10. Worlds Apart 6:23
11. The Last Haven (Outro) 2:16

Line Up
Vocals, Bass: Ida Haukland
Guitars: Marcus Silver
Guitars: Tor Ole Byberg
Drums: Ørjan Jørgensen
Review...
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Die Norweger TRIOSPHERE bringen nun, nach ihrem 07´er Full-lenght Debut “Onwards”, ihren zweiten Longplayer, “The Road less travelled” auf den Markt.

Nach dem etwas öden Intro “Ignition”, das einen schon dazu verleiten kann, die CD gleich wieder abzuschalten, legt die Band um Frontmädel und Bassistin Ida Haukland mit “Driven” unerwartet mächtig los. Schöner, knackiger Powermetal ohne den üblichen Süßkram.

“Human Condition” kommt etwas sanfter durch die Lautsprecher, gefällt aber durch seine Dynamik und die schönen Melodien.

Bei “Death of Jane Doe” zeigt sich ein relativ starker STRATOVARIUS-Einschlag, allerdings ohne den Keyboardbombast. Leider fällt der Song im letzten Drittel durch übermäßige Griffbettwichserei gewaltig ab.

Das folgende “Marionette” bringt die Band sehr abwechslungsreich dar. Heftige Passagen wechseln mit sehr ruhigen Klängen. Klarer Anspieltip für das Album. Leider kann man den nun folgenden Titeltrack (der bei vielen Alben ja oft das Highlight darstellt) nur als misslungen betrachten. Sehr einfallsloser Song mit ödem Refrain.

“The Anger and the silent Remorse” wäre ein Highlight der Scheibe. Die Betonung liegt auf Wäre, denn der Song wird durch den cleanen Gesang, den Ida Hauckland hier zu Beginn fabriziert versaut. Wenn Sie dann aber mit der raueren Variante ihrer Stimme loslegt, bekommt man ein feines, abwechslungsreiches Stück Powermetal zu hören.

Die nächste Nummer namens “Watcher” hat das gleiche Problem wie “Death of Jane Doe”. Der an sich geile Song wird wieder durch übermäßiges Gefrickel versaut.

Simpel mit “21” betitelt lässt einen der nun folgende Song wieder mit zwiespältigen Gefühlen zurück. Hier ist es nämlich der Refrain, der alles rausreißt, alles andere ist leider nur Durchschnitt.

Bevor das Album mit dem Outro “The last Haven” endet, schafft es die Band mit “Worlds apart” noch ein Highlight auf das Album zu setzen.

Fazit: TRIOSPHERE haben auf alle Fälle Potential. Sie können gute bis sehr gute Songs schreiben, (auch wenn die Band das noch nicht über eine volle Albumlänge schafft) haben eine wirklich gute Sängerin am Start und auch handwerklich ist alles im grünen Bereich. Nur das Gitarrengefrickel nervt. Sehr positiv fällt auf, das der sonst übliche Zuckerguß, der im europäischen Powermetal ja leider gang und gäbe ist, hier nur sehr dünn gestreut ist.

Wertung: 4.0 von 5.0
Autor: rauberer (24. Mai 2010)

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