THE ABSENCE

:: Gallows End - Nemesis Divine (CD)

Redaktionswertung: 4.0 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 25. Juni 2010
Genre: Heavy Metal
Label: Farvahar Records
Info: Bandwebsite
GALLOWS END @ MySpace.com
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Trackliste...
1. Nemesis Divine (Trial of the Gods)
2. Soul Collector
3. Kingdom Of The Damned
4. No Return
5. The Curse
6. Set The World In Flames
7. Not Your Own
8. Different Eyes
9. The End
10. The Unborn Flag
11. Storm Of Fate
12. Riders Of The North

Line Up
Thord Klarström - Vocals, Guitar
Niklas Nord - Bass & Backing Vocals
Peter Samuelsson - Guitar & Backing Vocals
Mikael Karlsson - Drums
Review...
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Die Geschichte von GALLOWS END beginnt als Ein-Mann-Projekt von Sänger und Gitarrist Thord Klarström im Jahre 2007. Er nahm eine drei-Track-Demo auf, die einige positive Labelressonanzen nach sich zog. Durch diesen Erfolg angespornt beschloss Klarström, das Projekt zu einer richtigen Band weiterzuentwickeln. Im Sommer 2008 hatte er ein komplettes Line-Up zusammen und konnte mit dem in Ohio ansässigen Label Farvahar Records einen Deal schließen. Und so geht dieser Tage "Nemesis Divine", das Debut der schwedischen Nachwuchstruppe, an den Start.

GALLOWS ENDs Stil basiert auf Old-School-Metal, und Heroen wie IRON MAIDEN, ACCEPT oder JUDAS PRIEST haben im Sound zweifellos ihre Spuren hinterlassen. Angereichert wird die Musik der Schweden aber mit neuzeitlich skandinavischen Power-Metal-Einflüssen. Diese Mixtur geht auch klasse ins Ohr und hat einige positive Aspekte. Das vom 80er-Metal inspirierte Riffing ist vielseitig und die straighten Konstrukte dieser Ära werden mit der Energie des Power Metal verbunden. Die gut erarbeiteten Höhepunkte beziehen ihre Ideen dagegen aus beiden Sparten. Der Gesang des Bandleaders könnte manchmal noch etwas mehr Ausdruckskraft vertragen. Er ist zwar sehr bemüht, doch wenn er ordentlich Lungenpower zeigen muss, erscheint mancher Ton leicht schief. Die mehrstimmigen Passagen oder Refrains klingen aber cool.

Das Songwriting ist durchweg gelungen. Es gibt bei den zwölf Tracks zwar ein, zwei Filler, aber keinen auch nur ansatzweise schwachen Song. Das hymnische "Kingdom Of The Damned", das abwechslungsreiche "No Return", das beeindruckende Riffmonster "The Curse", die Power-Attacke "Storm Of Fate" und den vielschichtigen Rausschmeißer "Riders Of The North" sehe ich als meine persönlichen Favoriten an. Auf der technischen Seite muss ich ganz klar das vielseitige Gitarrenspiel hervorheben, das viele Songs veredelt. Insgesamt lassen die Neueinsteiger mit "Nemesis Divine" ein gutes Album auf die Heavy-Metal-Gemeinde los und lassen für die Zukunft noch vieles erwarten.

Wertung: 4.0 von 5.0
Autor: Django (30. Juni 2010)

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