Rhapsody of Fire

:: Six Feet Under - 13 (CD)

Redaktionswertung: 2.0 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 21. März 2005
Genre: Death Metal
Label: Metal Blade
Info: sfu420.com
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Trackliste...
1. Decomposition Of The Human Race
2. Somewhere In The Darkness
3. Rest In Pieces
4. Wormfood
5. 13
6. Shadow Of The Reaper
7. Deathklaat
8. The Poison Hand
9. This Suicide
10. The Art Of Headhunting
11. Stump

Line Up
Vocals: Chris Barnes
Guitars: Steve Swanson
Bass: Terry Butler
Drums: Greg Gall

Credits
Producer: Chris Barnes
Review...
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So der richtige SFU Bewunderer war ich ja noch nie, muss der mittlerweile schon (fast) Barne’schen Soloprojekt Charakter habenden Band aber zugestehen, dass „Warpath“ (aus dem Jahre 1997) ein ordentlicher Happen, zwar einfältigem, aber sehr guten Melo-Deaths war.

Nur hilft das weder mir, noch der Truppe anno 2005 in irgendeiner Weise weiter, denn das Mühsame an „13“ ist einerseits, dass es sage und schreibe bis zur sechsten Nummer („Shadow of the Reaper“) dauert, bis ein halbwegs guter Song aus den Lautsprechern tönt. Vorher bietet man uninspirierte, zeitweise sturz-langweilige, biedere Langeweiler, die obendrein von der grottenschlechten, viel zu matschigen, nie Druck erzeugenden Produktion – die Mr. Barnes himself verbrach – in die Niederungen der Bedeutungslosigkeit gerissen werden.

Besagtes „Shadow of the Reaper“ ist zwar keinen Deut besser produziert, gefällt aber durch eine angenehme Temposteigerung, ein auffälliges, etwas verspieltes Grundriff und einen echt geilen Midtempoteil. „Deathklaat“ holt mich dann gleich ziemlich brutal auf den Boden der Realität zurück, Midtempo-Riffgewichse ohne jeglichen Esprit. Dass es in der langsameren Gangart doch funktioniert, beweist „The Poison Hand“, welches zwar noch einen Tick zäher daherkommt, aber wenigstens Ansätze von Druck rüberbringt. Wären da nicht die 2 Endgeschosse „The Art of Headhunting“ und „Stump“, die Scheibe wär nicht mal „reviewable“ geworden.

Fazit: Mr. Barnes ist als Produzent eine absolute Niete, sein schon blasphemisch anmutender Ausspruch „Thirteen wird unser Reign In Blood“ ist an Lächerlichkeit wohl kaum noch zu überbieten und die Band hat es nun geschafft drei Nieten en suite zu veröffentlichen. Was für die Zukunft nur einen Schluss zulässt – Deckel zu – und ab in irgendeine Metal-History – R.I.P. SFU!

Wertung: 2.0 von 5.0
Autor: reini (16. März 2005)

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