Bullet - Storm Of Blades

:: General Chaos - Calamity Circus (CD)

Redaktionswertung: 3.0 Points
Userwertung: 4.0 Points
VÖ Datum: 12. November 2010
Genre: Death´n´Roll
Label: Cyclone Empire
Info: generalchaos.de
General Chaos bei Myspace
Laufzeit: 32:26
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Trackliste...
1. Speech
2. Black Belt
3. Second To None
4. Trailer
5. Screen Berets
6. Kingsize Overdose
7. Calamity Circle
8. Swedeheart
9. Incessantly
10. Powder Monkey
11. Black As Disease

Line Up
Vocals - Ercüment Kasalar
Guitar - Hendrik Bache
Guitar - Florian Müller
Bass - Henrik Schwaninger
Drums - Antek
Review...
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Junges Gemüse sieht anders auch – und hört sich auch anders an – bei GENERAL CHAOS stehen im Grunde genommen sowieso nur alte Bekannte in Reih und Glied versammelt. Da wären zum einen die beiden Gitarristen Hendrik Bache und Florian Müller, die wir von DEW-SCENTED noch in guter Erinnerung haben. Den Schlagzeuger Antek kennt man von SUCH A SURGE bzw. deren Nachfolgeprojekt REVOLVER, dem auch Bassist Henrik Schwaninger angehörte. Und als Sänger haben die generösen Chaotiker Ercüment Kasalar von TEPHRA platziert. Klingen tun die elf Songs des Debütalbums aber – natürlich – nach keiner der genannten ex-Partien der Beteiligten.

Die Vergangenheit der GC - Musiker hat auf „Calamity Circus“ sowohl ihre Wichtigkeit, als auch ihre Gültigkeit verloren, denn GENERAL CHAOS haben sich (fast) mit Haut und Haaren dem sehr death-lastigen Rock’n’Roll verschrieben, scheuen aber auch vor einer dezenten Riffwand nicht zurück. Soll heißen, da tummelt sich des Öfteren PANTERA angehauchtes bzw. sogar modernes in den verdammt kurzen 32 Minuten des „unglücklichen Zirkus“. Da mutet es dann bei näherer ohraler Begutachtung doch eher komisch an, dass sich schon nach Song #5 oder #6 (je nachdem wie sehr einem der eher unnötige „Trailer“ auf den Sack geht!) eine gewisse Sättigung des Gehörganges einschleicht. Das liegt zum einem daran, dass die Groovy Soup zwar bekömmlich im Abgang mundet, die Würze jedoch ein wenig auf der Strecke blieb. Die Generalchaotiker schaffen es auch ob der etwas eintönig dahin nölenden Stimme von TEPHRA-Sänger Ercüment nicht die volle Aufmerksamkeit an sich zu reißen. Natürlich klingt das Vorgetragene homogen, selbstredend sind hier ausschließlich absolute Könner am Werk, keine Frage sind die Songs jetzt weit von Rohrkrepierern entfernt, aber die nötige Abwechslung und der alles entscheidende Punch, diese Attribute gehen mir auf „Calamity Circus“ trotz allen Spaßes, den die Jungs da so gehabt haben dürften und auch trotz des wirklich saugeilen Artworks, ein wenig ab.

Fazit: Die Basis ist gelegt, aber bei einem neuerlichen Versuch wäre ein wenig mehr Feuer zwischen den Arschbacken und eine leicht mutablere Stimme doch wünschenswert und schlussendlich wohl auch erfolgsträchtiger, als das etwas in seinem eigenen Einheitssumpf unterzugehen drohende Songkonstrukt des „Calamity Circus“.

Wertung: 3.0 von 5.0
Autor: reini (05. November 2010)

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