Rhapsody of Fire

:: Manowar - Battle Hymns MMXI (CD)

Redaktionswertung: ohne Bewertung
Userwertung: 3.8 Points
VÖ Datum: 3. Dezember 2010
Genre: Metal
Label: Magic Circle
Info: Manowar Homepage
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Laufzeit: 48:23
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Trackliste...
1. Death Tone
2. Metal Daze
3. Fast Taker
4. Shell Shock
5. Manowar
6. Dark Avenger
7. William's Tale
8. Battle Hymn
9. Death Tone (live)
10. Fast Taker (live)

Line Up
Vocals: Eric Adams
Guitar: Karl Logan
Bass: Joey DeMaio
Drums: Donnie Hamzik

Guests
Narration (6): Sir Christopher Lee
Review...
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Es gibt Alben die sind für die Ewigkeit geschaffen worden; die erste MANOWAR Veröffentlichung „Battle Hymns“ gehört zweifelsohne dazu. Und nur der Vollständigkeit halber muss hier erwähnt werden, dass selbiges für „Into Glory Ride“, „Hail to England“ und natürlich auch „Sign of the Hammer“ gilt. Nun ja jetzt haben aber Ewigkeitsveröffentlichungen auch ihren ureigene, ihren ganz speziellen Charme, den man nie wieder so authentisch, so einzigartig wird reproduzieren können. Logisch, dass MANOWAR mit einer Neueinspielung ihres Debütalbums aus dem Jahr 1982 wenig bis gar nichts falsch machen konnten, auch weil mittlerweile nach der neuerlichen Rekrutierung von Donnie Hamzik wieder ¾ der damaligen Besetzung aktiv sind; einmal haben sie es dennoch geschafft, aber dazu später mehr.

Auffallend ist natürlich der um Welten bessere, druckvollere Sound als auf dem Original Release, Kunststück satte 28 Jahre nach Erstaufnahme eröffneten sich natürlich gerade im technischen Bereich fast ungeahnte Möglichkeiten. Herrlich auch, dass Eric Adams, im Gegensatz zu manch einem Unkenruf des ex-MANOWAR Gitarristen Ross 'the Boss' Friedman zum Trotz, auch anno 2010 die „Battle Hymns“ Tracks einzusingen vermag als wäre für den Mittfünfziger irgendwie die Zeit Mitte der 80er stehen geblieben. Warum sein über alles Herrschender Bandboss Joey DeMaio allerdings das schon im Original etwas verhaltene „Shell Shock“ derart auf Stadionrockkompatibel ummodeln musste, weiß wohl nicht einmal der bei Gott nicht leibhaftige Odin persönlich… Gut die wahren Klassiker dieses Albums tragen sowieso andere Namen, die Bandhymne und jahrelanger Showopener „Manowar“, das im Original von Orson Welles und in der Neufassung von Sir Christopher Lee besprochene „Dark Avenger“, sowie der Titelsong, welcher auch einen Ausblick auf die kommenden Alben der Band gab. Derart episch, heroisch und genial ging es in weiterer Folge auf „Into Glory Ride“ und „Hail to England“ zu.

Aufgemotzt wurden die 2011er Schlachthymnen durch zwei kultige, vom Sound her aber eher bescheidene Livefassungen von „Death Tone“ und „Fast Taker“. Ersterer wurde am 31.07.82 in der Taylor City Expo Center Arena in Abliene/Texas aufgenommen, zweiterer genau einen Tag später im Reunion in Dallas/Texas. Wie gesagt Kultcharakter haben beide, essentiell hört sich aber anders an.

Fazit: Auch wenn der gemeine MANOWAR Jünger (übrigens MANOWAR gendern nicht!) mich jetzt samt Lederschurz und angsteinflößender Axt verfolgen mag, aber Joey DeMaio & Co. haben ihr bestes Album seit der „Kings of Metal“ aufgenommen und die liegt mittlerweile auch schon satte 22 Jahre zurück. Verwunderlicher ist an dieser Tatsache nur mehr der Umstand, dass es dazu einer Neuaufnahme oller Kamellen benötigte, aber das sollte im Hause MANOWAR sowieso keinen mehr überraschen.

Wertung: ohne Bewertung
Autor: reini (01. Dezember 2010)

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Rimbaud
235 Beiträge
01.12.2010 (09:07 Uhr):

Der (endlich) wuchtige C-String zu Beginn, Logans Tapping-Solo und Adams episch ruhige Stelle im Mittelteil machen den Titeltrack nun endlich zu dem, was er unter der Haube immer war....der Rest ist Rock and Roll as its best, eine Stelle erinnert mich immer an "Zurück in die Zukunft" mit Marty an der Gitarre...

Joey (übrigens für die Hauptrolle in "Machete" im Gespräch) lässt sich heutzutage leider zu lange Zeit, solche Hammeralben rauszuhauen...

Übrigens: Machete don`t text!

Rimbaud
235 Beiträge
01.12.2010 (11:45 Uhr):

upps...E-strings natürlich...

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