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:: Serenity - Death & Legacy (CD)

Redaktionswertung: 4.5 Points
Userwertung: 4.5 Points
VÖ Datum: 25. Februar 2011
Genre: Power Metal, Melodic Metal
Label: Napalm Records
Info: Serenity
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Trackliste...
01. Set Sail To (Intro) 0:29
02. New Horizons 6:49
03. The Chevalier 5:32
04. Far From Home 4:48
05. Heavenly Mission 5:24
06. Prayer (Interlude) 1:22
07. State Of Siege 6:48
08. Changing Fate 5:42
09. When Canvas Starts To Burn 4:48
10. Serenade Of Flames 4:55
11. Youngest Of Widows 4:08
12. Below Eastern Skies (Interlude) 1:35
13. Beyond Desert Sands 4:54
14. To India's Shore 4:34
15. Lament (Interlude) 0:40
16. My Legacy 4:45

Line Up
Lead Vocals - Georg Neuhauser
Lead & Rhythm Guitars - Thomas Buchberger
Keyboards, Vocals - Mario Hirzinger
Bass - Fabio D’Amore
Drums - Andreas Schipflinger
2 Reviews...
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„Death & Legacy“ das neue Album von SERENITY ist ein perfekt durchstrukturiertes Konzeptalbum, bei dem das Thema historische Persönlichkeiten verarbeitet wird. Hier werden berühmten Charaktere wie CHRISTOPH COLUMBUS, SIR FRANCIS DRAKE, ELISABETH I und viele mehr in einem eindrucksvollen symphonischen Metal Korsett wieder zu musikalischem Leben erweckt.

Gleich der Opener „New Horizons" startet mit einer KAMELOT artigen Attacke ,wo sich der Refrain tief ins Gehirn einnistet. „The Chevalier“ ist ein sehr stimmungsvoller und mit einem sehr spannenden Wechselspiel ausgestatteter Song, der sich beim Refrain zu einem richtigen erstklassigen, mit sehr viel Hitpotential ausgestatteten Song entwickelt. Die Krönung des Songs ist das herzzerreißendes Gesangsduell auf aller höchstem Niveau zwischen Georg und Ailyn von SIRENIA. „Changing Fate „ ist eine edel strukturierte Halbballade die sich im Laufe des Songs so richtig steigert. Ein exzellentes Microduell zwischen Georg und der bezaubernden Amanda Somerville. "Changing Fate" packt dich von der ersten Sekunde an und lässt dich die Gemütsverfassung von Königin Elisabeth I so richtig spüren. Mein Lieblingssong ist „Beyond Desert Sands“ ein mitreißender, atmosphärischer Song bei dem noch mal so richtig Gas gegeben wird.

„To India’s Shores „ ist der poppigste und melancholischste Song der Scheibe und hier kommt ein wenig die experimentelle Phase der Jungs zum Vorschein - klingt am Beginn ein wenig nach HIM, aber das im positiven Sinn. Einzelne Songs heraus zu picken ist einfach sehr schwer, denn alle passen sehr gut ins lyrische und musikalische Konzept und es bedarf schon einiger Durchläufe um dieses sehr ausgereifte, vielseitige und geschichtsträchtige Werk zu verstehen.

SERENITY verstehen es meisterhaft die Emotionen und Gedanken dieser Personen, mit passenden musikalischen Mitteln zum Ausdruck zu bringen. Keine CD bei der nach dem ersten Genuss die Feinheiten herauszuhören sind. “Death & Legacy“ ist ein überwältigendes und schillerndes Symphonic Metal Album, das einen farbenprächtigen Streifzug durch die Epochen darstellt und einfach nur als grandios zu bezeichnen ist.

Wertung: 4.5 von 5.0
Autor: manfred (11. Februar 2011)


"Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt" - so sprach einst Freiheitskämpfer Mahatma Gandhi; und die Geschichte soll es auch sein, die uns heute beschäftigt. Ob sie uns allerdings in diesem Fall etwas lehren kann, und was jeder für sich selbst aus dieser Geschichtsstunde mitnimmt - nun, das bleibt jedem selbst überlassen.

Denn heute liegt bei uns das neueste Machwerk der Tiroler Symphonic Metal-Institution von SERENITY auf dem Plattenteller, und will natürlich genauer unter die Lupe genommen werden: "Death & Legacy" heißt der Drittling, und hat sich ganz den Geschichten jener Persönlichkeiten verschrieben, die selbst Geschichte geschrieben haben. Sir Francis Drake darf hier etwa gleich den Anfang massen, wenn er mit der eröffnenden Bombastgranate "New Horizons" zu neuen Horizonten aufbricht; Liebes- und Lebenskünstler Giacomo Casanova wird in der ersten Singleauskopplung "The Chevalier" unter prominenter Beteiligung von SIRENIA-Frontengelchen Ailyn porträtiert, und "The Youngest Of Widows" erzählt von den letzten Stunden der Maria Stuart I. von Schottland.

Dies sind aber nur einige der historischen Namen, die auf "Death & Legacy" von SERENITY auch musikalisch ein Denkmal gesetzt bekommen; ebenso interessant wie jene der Altvorderen ist allerdings auch die zeitgenössische Prominenz, die sich auf dem neuen Silberling der Tiroler tummelt: So veredeln neben der bereits erwähnten Aylin auch noch Charlotte Wessels von DELAIN (im Song "Serenade Of Flames", der sich mit mittelalterlichen Hexenprozessen beschäftigt), sowie die großartige Amanda Somerville (AVANTASIA, KISKE/SOMERVILLE u.a.), die mit ihrem Goldkehlchen eine weitere Nummer ziert, die sich dem Schicksal von Sir Francis Drake und König Elizabeth I. widmet, nämlich "Changing Fate". Und es sind auch gerade diese Nummern unter weiblicher Beteiligung, die mit Sicherheit die Highlights des aktuellen Albums von SERENITY darstellen. Abgerundet wird das Gesamtbild noch durch zahlreiche Interludien und in verschiedenen Sprachen gesprochenen Textpassagen, die das ohnehin schon unheimlich dichte Album noch ein wenig atmosphärischer gestalten.

Dabei geben sich SERENITY in ihren Arrangements anno 2011 noch bombastischer und ausgefeilter als jemals zuvor, setzen aber insbesondere mit den ruhigeren, melancholischeren Nummern, zu denen mit Sicherheit jene unter Gastbeteiligung gehören, genügend frische Akzente, um erneut ein abwechslungsreiches Symphonic Metal-Album vorzulegen, das hierzulande Seinesgleichen sucht. Im Gegensatz zum Vorgänger "Fallen Sanctuary" geht man vielleicht sogar noch einen Tick bombastischer und orchestraler zu Werke, allerdings fügen sich die opulenten Orchesterpassagen diesmal auch noch besser in das Gesamtbild der einzelnen Songs ein; und egal ob man das düstere "Serenade Of Flames", das orientalisch angehauchte "Beyond Desert Sands" oder das heftige "When Canvas Starts To Burn" hört - stets ergeben Song und Arrangement ein sehr homogenes Ganzes, das nie beliebig oder erzwungen erscheint, und beredtes Zeugnis über die gereiften Songwriting-Fähigkeiten der Band ablegt. Erfreulich auch, dass diesmal Gitarrist Thomas Buchberger noch mehr mit seinen Solo-Fertigkeiten brillieren kann als bisher, und auch Fronter Georg Neuhauser liefert seine wohl bis dato stärkste Gesangsleistung ab. Zu kritisieren gibt's auch diesmal wirklich herzlich wenig im Hause SERENITY, allenfalls könnte argumentiert werden, dass die Arrangements teilweise schon zu bombastisch und sperrig ausgefallen sind, und so den Hörer anfangs fast etwas überfordern, und dass hin und wieder das Tyrolean English in der Aussprache für den einen oder anderen Schmunzler sorgt; aber das ist freilich Kritik auf allerhöchstem Niveau, die die eigentliche Qualität des Albums eher noch unterstreicht denn unterminiert.

Ob nun SERENITY mit "Death & Legacy" ebenso in die Geschichte (zumindest des Metal) eingehen werden wie es dereinst die lyrischen Vorbilder dieses Albums taten, das wird nur die Zeit selbst zeigen können - zu wünschen wäre es den Jungs aus Tirol allemal. Und auch wenn das neue Album auf Grund der teilweise doch sehr anspruchsvollen und sperrigen Songstrukturen und der schieren Bombast-Keule, die hier beinahe konstant geschwungen wird, sicher mehrere Durchläufe benötigt, um sich letztlich im Gehörgang festzukrallen, so haben SERENITY mit ihrem bislang wohl ambitioniertesten Werk ihr (vorläufiges) Opus Magnum vorgelegt, mit dem es ihnen definitiv möglich sein sollte, auch international für noch mehr Aufsehen zu sorgen, als sie das schon bisher taten.

Insofern... auf zu neuen Horizonten!

Wertung: 4.5 von 5.0
Autor: Dragonslayer (11. Februar 2011)

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chrispowermetal4ever
86 Beiträge
11.02.2011 (16:45 Uhr):

Ist das nicht ein bissel früh? Das Album erscheint am 15.3., aber okay. Gute Reviews - gutes Album! :)

Dragonslayer
219 Beiträge
11.02.2011 (16:49 Uhr):

Lieber Chris - vorm Kommentieren bitte recherchieren!

Hierzulande erscheint das Album jedenfalls am 25.Februar - sprich genau heute in 2 Wochen. Denke, das passt ganz gut so.

Danke aber jedenfalls für das positive Feedback ;)

chrispowermetal4ever
86 Beiträge
11.02.2011 (17:11 Uhr):

Stimmt ja - ihr seid ja Österreicher. Ich hatte nur diesen Flyer auf der Napalm Seite gesehen, wo 15,3 stand ;-)

count_infinity
16 Beiträge
28.03.2011 (16:45 Uhr):

Den beiden Reviews gibt es im Prinzip wenig hinzuzufügen. "Death & Legacy" ist - aus technischer und kompositorischer Sicht - sicher eines der Highlights der letzten Monate.

Trotzdem kann ich mir gut vorstellen, dass viele Metal-Fans mit dem Dargebotenen nicht allzu viel anfangen können. Häufig schmieren einem Serenity einfach zu viel Pathos aufs Brot. Das ist alles sehr gut komponiert, arrangiert und produziert und die Hitdichte stimmt diesmal auch, wer aber eine Kitsch-Allergie hat, beginnt sich spätestens nach dem zweiten Song zu kratzen.

Georg Neuhauser ist für mich einer der besten Power Metal-Sänger, technisch hervorragend und mit einer einzigartigen Stimmfarbe gesegnet. Dass sein Gesang manchmal unfreiwillig komisch wirkt, liegt meines Erachtens weniger an der englischen Aussprache per se, sondern vielmehr an der häufig übertrieben pathetischen Betonung mancher Silben. Wenn er das auf zukünftigen Releases in den Griff bekommt, kann er sich mit den Großen des Genres messen.

Insgesamt trotz aller Kritik ein tolles Album, das richtig süchtig macht.

4,5 Punkte

Überblick...
Bandinfo & Links...
SERENITY: Profilseite
Reviews...
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SERENITY - Death & Legacy (CD, 2011)
SERENITY - Fallen Sanctuary (CD, 2008)
SERENITY - Words Untold & Dreams Unlived (CD, 2007)
SERENITY - Engraved Within (CD, 2005)
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SERENITY - Georg, Mario & Tom (25.07.2008)
SERENITY - Georg, Mario & Tom (16.04.2007)
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08.02.2013: SERENITY - Track-by-Track Analyse von 'War Of Ages'!
21.01.2013: SERENITY - Präsentieren neue Sängerin!
15.01.2013: SERENITY - enthüllen alle Details zum neuen Album 'War Of Ages'!
19.11.2012: SERENITY - kommen 2013 mit VISION OF ATLANTIS auf Europa Tour!
30.10.2012: SERENITY - Keyboarder Mario Hirzinger steigt aus!
10.10.2012: SERENITY - sagen alle Shows im November & Dezember 2012 ab!
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02.12.2011: SERENITY – „When Canvas Starts To Burn“ Video jetzt in High Quality!
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11.11.2011: SERENITY - kündigen neues Video 'When Canvas Starts To Burn' an
13.03.2011: SERENITY - Sängerin Lisa Middelhauve wird die Tiroler auf ihrer Europa Tour begleiten!
06.03.2011: SERENITY - neuer Song 'When Canvas Starts To Burn' als Stream online!
01.03.2011: SERENITY - auf Tour mit EPICA inkl. Salzburg Konzert!
23.02.2011: SERENITY - auf Tour mit LEAVE'S EYES & MIDNATTSOL!
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24.01.2011: SERENITY - neues Video zum Song 'The Chevalier' feat. Ailyn (Sirenia) online!
24.01.2011: SERENITY - veröffentlichen 2. Track Single 'Serenade Of Flames' am 28. Januar!
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