BATTLE BEAST - Battle Beast

:: Dawn of Disease - Legends of Brutality (CD)

Redaktionswertung: 4.0 Points
Userwertung: 4.0 Points
VÖ Datum: 22. April 2011
Genre: Death Metal
Label: Noiseart Records
Info: dawnofdisease.com
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Trackliste...
1. Gasping For Life [Intro]
2. Above The Gods
3. Impervious Mind
4. Legends Of Brutality
5. Soul Harvest
6. When White Turns Red
7. Death Shall Be Mine
8. Justified Retaliation
9. Out Of Breath
10. Sinister Rapture
11. Bitter Fate
12. Silence Prevails [Outro]

Line Up
Thomas Wisniewski - Vocals
Lukas Kerk - Guitars
Oliver Kirchner - Guitars
Michael Wächter - Bass
Mathias Blässe - Drums
Review...
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Den Albumtitel „Legends of Brutality“ kann man gleich als programmatisch für die erste unter Noiseart veröffentlichte CD der Osnabrücker Deather DAWN OF DISEASE nehmen. Hier werden einige „brutale Legenden“ wie BOLT THROWER, AMON AMARTH, THE HAUNTED oder DISMEMBER zu einem stimmigen Ganzen zusammengepackt, was zu einer Art „Best Of“ verschiedener Death Metal Stile führt (ausgenommen neumodisches Core-Zeugs, hiervon wird nur in ganz dezenten Dosen Gebrauch gemacht).

Die tiefen, lange ausgehaltenen Melodielinien von „Above the Gods“ oder „Death Shall Be Mine“ erinnern stark an die besten Zeiten von BOLT THROWER, Erinnerungen an die AMON AMARTH aus „Avenger“-Zeiten werden z.B. bei „Impervious Mind“ wach. Der Death’n’Roll vom Titeltrack garantiert Nackenschmerzen vom Headbangen, während bei „Bitter Fate“ (übrigens eins der Highlights des Albums) die HAUNTED aus den Neunzigern grüßen, als noch schneller, harter Melodic Death Metal die Welt regierte. Auch der absolut tödliche Groove von „Sinister Rapture“ kann überzeugen, während mit „When White Turns Red“ ein von Blastbeats geprägter, feiner „klassischer“ Death Metal auch mal drankommt.

Der Sound entspricht auch absolut den Vorbildern, ein angepisstes Gewitter von Gitarren und Bassdrum entlädt sich auf den Hörer. Aufgenommen wurde die CD übrigens in den Soundlodge Studios, wo in den düsteren Moorlandschaften im Norden Deutschlands schon Kapazunder wie GOD DETHRONED oder SINISTER aufgenommen haben. Vocalist Thomas Wisniewski schafft es auch als einer der wenigen Sänger, die richtige Balance zwischen mächtiger Aggression und dem ganz kleinen wenig Melodik zu finden, sodass der Gesang nicht eintönig wird.

Haben die Deutschen schon mit ihrer EP „Through Bloodstained Eyes“ auf sich aufmerksam gemacht, können sie mit „Legends of Brutality“ noch einen drauflegen. Für Death Metal-Fans, die keine Lust auf Metalcore-Einflüsse haben und denen der Mangel an wirklich neuartigen Ideen nichts ausmacht, ist die Scheibe auf jeden Fall zu empfehlen.

Wertung: 4.0 von 5.0
Autor: Luka (12. April 2011)

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