PURE STEEL RECORDS

:: Amorphis - The Beginning of Times (CD)

Redaktionswertung: 4.0 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 27. Mai 2011
Genre: Dark Metal
Label: Nuclear Blast Records
Info: AMORPHIS Homepage
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Laufzeit: 54:43
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Trackliste...
01. Battle For Light
02. Mermaid
03. My Enemy
04. You I Need
05. Song Of The Sage
06. Three Words
07. Reformation
08. Soothsayer
09. On A Stranded Shore
10. Escape
11. Crack In A Stone
12. Beginning Of Time
Trivia...
Der zentrale Charakter der neuen Songs ist Väinämöinen, ein Held der finnischen Mythologie, dessen Geschichten von Texter Pekka Kainulainen erzählt werden.

Line Up
Vocals: Tomi Joutsen
Guitars: Esa Holopainen
Guitars: Tomi Koivusaari
Keyboards: Santeri Kallio
Bass: Niclas Etelävuori
Drums: Jan Rechberger

Credits
Mixed by Mikko Karmila
Artwork: Travis Smith
Review...
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AMORPHIS kommen ja gar nicht mehr aus der Feierlaune raus. Voriges Jahr zelebrierten die finnischen Melancholic Dark Metal/Rock-Ikonen ihr 20-Jahr Jubiläum und jetzt liegt mit dem neuen Album „The Beginning of Times“ schon das zehnte Studiowerk vor. Dass dieses im direkten Vergleich zum 2009er „Skyforger“ Rundling wieder einigermaßen härter ausgefallen ist, könnte auch an den 2010 von Statten gegangenen Neueinspielungen unter dem „Magic & Mayhem - Tales From The Early Years“ Banner liegen. Fakt ist, dass Sänger Tomi Joutsen endlich wieder so richtig Growlen darf und auch die Songwriter Partie ihm diesbezüglich in nahezu jedem Song die passende Grundlage serviert hat.

Textlich nach wie vor knietief im finnischen Nationalepos, dem Kalevala dahin stolzierend, tut dem 10. AMORPHIS Album die wieder gefundene Härte immens gut. Nebst den gewohnten Bandtrademarks wie tief unter die Haut gehenden Emotionalparts und der wohl nur in Finnland zu Tage tretenden Dunkelheit, ist es gerade Tomi Joutsen, der mit seiner an Variabilität kaum zu überbietenden Stimme die markanten Akzente setzt. Sicher, die Death Metal Einflüsse der Frühphase werden AMORPHIS nimmer auspacken, aber nebst den mehr und mehr an Dominanz gewinnenden Keyboards von Santeri Kallio und der zeitweisen latent in den Nordic Folk abdriftenden Songausrichtung, überrascht das Sextett mit diversen Progressiv-Parts und der mehrmalig zu hörenden Gastsängerin, die im Vorfeld partout nicht namentlich genannt wurde.

„The Beginning of Times“ ist in etwa der in Musik gegossene Drei-Wetter-Taft, funktioniert in nahezu jeder Lebenslage: Die Herren aus Helsinki agieren nach wie vor mit tief unter die Haut gehenden Melodien, schaffen es diesmal aber in nahezu jedem Track auch Fans der älteren Werke zu befriedigen. Somit sind die zwölf Songs der regulären Edition (im Digipack Format kommt noch ein Bonussong namens „„Heart's Song“ dazu) sowohl fürs Cruisen im Cabrio geeignet, als auch für die zumeist Depressionsfördernde Herbst/Winter Periode.

Wertung: 4.0 von 5.0
Autor: reini (19. Mai 2011)

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