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:: Antimatter - Planetary Confinement (CD)

Redaktionswertung: 4.0 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 26. Juli 2005
Genre: Rock
Label: Prophecy Productions
Info: Antimatter Homepage
ANTIMATTER @ MySpace.com
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Trackliste...
1. Planetary Confinement
2. The Weight Of The World
3. Line Of Fire
4. Epitaph
5. Mr. White
6. A Portrait Of The Young Man As An Artist
7. Relapse
8. Legions
9. Eternity Part 24

Line Up
Mick Moss
Duncan Patterson

Guests
Violins Rachel Brewster
Bass: Stephen Hughes
Drums: Chris Phillips
Vocals: Michelle Richfield
Vocals: Hayley Windsor
Sampling: Les Smith
Review...
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„The saddest album of the year“ prangt vom Cover des Albums und man möchte es fast nicht glauben, doch mit diesen einfachen Worten könnte man „Planetary Confinement“ tatsächlich gut beschreiben. Duncan Patterson und Mick Moss haben sich ein letztes Mal zu einem Ausbruch an musikalischen Genialitäten zusammengetan und gehen nach diesem Album eigene Wege. Doch dieses Werk soll noch ein Mahnmal sein, um vor allem Duncan, der schon bei Anathema die traurigsten Balladen zauberte, mit seinen neuen Projekten nicht aus den Augen zu verlieren.

Zahlreiche Gastmusiker und zwei verschiedene Aufnahmestudios sowie strikt getrennte Songs von je Duncan oder Mick lassen das Album zwar nicht mehr so fließend wirken wie den grandiosen Vorgänger „Lights Out“, doch die Schönheit und Finsternis der Musik geht dadurch keineswegs verloren. Die Songs wirken allesamt verträumt, zerbrechlich und nicht zuletzt wie eine Einladung auf eine Reise in die tiefsten Ecken der Seele. Antimatter schreiben ihre eigene Geschichte, fern von Stilbegrenzungen und musikalischen Barrieren. Wer hier laute Musik erwartet ist fehl am Platz, es geht um die fragile Seite der Noten, es geht um das, was uns zum Träumen bringt. Und wenn Mick mit seiner weichen Stimme singt „am I the only one crushed by the weight of the world?“ oder Duncan mit pyschedelischen Keyboards, exotischen Percussioneinlagen und zarter Frauenstimme “Line of fire” komponiert, dann kann man einfach nur entzückt in diese einmaligen Klangwelten entschwinden. Bei „Epitaph“ können schon mal die Tränen fließen und auch das Trouble Cover „Mr. White“ verleiht dem Album einen ganz besonderen Charme. Am Ende werden wir von einer weiteren Lektion der endlosen „Eternity“ Reihe von Duncan verabschiedet und lernen, dass auch seltsame Klangcollagen durchaus Sinn machen. Wunderschön!

Wertung: 4.0 von 5.0
Autor: caroline (12. August 2005)

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