Rhapsody of Fire

:: Trivium - In Waves (CD)

Redaktionswertung: 4.0 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 5. August 2011
Genre: Thrash Metal
Label: Roadrunner Records
Info: Trivium Homepage
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Laufzeit: 51:26
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Trackliste...
1. Capsizing The Sea
2. In Waves
3. Inception Of The End
4. Watch The World Burn
5. Dusk Dismantled
6. Black
7. Built To Fall
8. Caustic Are the Ties That Bind
9. A Skyline's Severance
10. Forsake Not the Dream
11. Chaos Reigns
12. Of All These Yesterdays
13. Leaving This World Behind
Trivia...
Die Special Edition von "In Waves" enthält 5 Bonustracks (A Grey So Dark, Chaos Reigns, Of All These Yesterdays, Leaving This World Behind, Shattering The Skies Above und Slave New World) sowie eine zusätzliche DVD. Die DVD beinhaltet eine 40-minütige Behind-The-Scenes Doku sowie ein exklusives Konzert in einer Lagerhalle in Florida, die früher ein Treffpunkt der Band war, und auf dem neben altbewährten Trivium Hits auch bereits Songs von „In Waves" gespielt wurden.

Line Up
Vocals, Guitar: Matthew Kiichi Heafy
Guitar: Corey Beaulieu
Bass: Paolo Gregoletto
Drums: Nick Augusto

Credits
Produced by Colin Richardson
Review...
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Das fünfte Album von TRIVIUM „In Waves” ist zugleich das am weitesten fortgeschrittene. Matt Heafy, der bei seinen ersten beiden Alben („Ember to Inferno” [2003] und „Ascendency” [2005] noch schwer in den Metalcore versunken war, sich bei „The Crusade“ [2006] ziemlich an METALLICA Riffings angelehnt hatte und bei dem von meinem Kollegen Bender ziemlich schlecht aufgenommenen „Shogun“ [2008] eher das Instrumentale in den Vordergrund gestellt hatte, zieht bei „In Waves“ ziemlich routiniert vom Leder. Irgendwie enthält der 12 Tracker nahezu alles, was TRIVIUM schon in der Vergangenheit gemacht haben, aber andererseits auch wieder nicht. Was klar ist: Alleine die zu Hauf vorkommenden, unterschiedlichsten Riffs sind dermaßen geil geworden, dass „In Waves“ schon jetzt als das Beste TRIVIUM Album ever bezeichnet werden darf.

Noch dazu hat sich Heafy mit dem Titeltrack und dem erneut gen METALLICA schielenden „Watch The World Burn“ zwei superbe Hits fabriziert und auch der Ausklang von „In Waves“ kann sich absolut hören lassen. Die Power-Ballade „Of All These Yesterdays” vereint Gänsehaut und Härte und das als Outro angepriesene, knapp 90 Sekunden dauernde Instrumental „Leaving This World Behind“ geht glatt als psychotische, an den Black Metal angelehnte, Collage durch.

Dort wo TRIVIUM in der Vergangenheit noch einigermaßen geschwächelt haben ist „In Waves“ deutlich routinierter und in fast allen Belangen auch zwingender ausgefallen. Diejenigen, die bis jetzt mit dem doch vorhandenen Hype um diese Band wenig bis gar nichts anfangen haben können, werden TRIVIUM weiterhin ignorieren, aber mit „In Waves“ sollte es Heavy & Co. gelingen mehr als nur eine Teenieschwarm Metalband zu sein, das Material schreit sogar nach einer deutlich erwachseneren Hörerschicht.

Wertung: 4.0 von 5.0
Autor: reini (29. Juli 2011)

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