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:: Cattle Decapitation - Karma.Bloody.Karma (CD)

Redaktionswertung: 2.0 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 30. Juni 2006
Genre: Death Metal
Label: Metal Blade
Info: Cattle Decapitation
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Trackliste...
1. Intro
2. Unintelligent Design
3. Success Is... (Hanging By The Neck)
4. One Thousand Times Decapitation
5. The Carcass Derrick
6. Total Gore?
7. Bereavement
8. Suspended In Coprolite
9. Alone At The Landfill
10. Karma.Bloody.Karma
11. The New Dawn
12. Of Human Pride & Flatulence

Line Up
Vocals: Travis Ryan
Guitars: Josh Elmore
Bass: Troy Oftedal
Drums: Michael Laughlin

Credits
Producer: Billy Anderson
Review...
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Hipp hipp Hurra, die Rindviehenthauptung bläst wieder zum Angriff gegen die Vertreter der fleischfressenden Zunft! Soweit ich das mitbekommen habe ist „Karma.Bloody.Karma“ die dritte Full-Length-CD der vier lustigen Herren aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, da ich aber weder „To Serve Man“ noch „Humanure“ kenne, kann ich ob diverser Veränderungen oder Weiterentwicklungen nichts sagen... Fakt ist, daß zumindest mal das Cover weit gemäßigter ausgefallen ist als die sehr leckeren Vorgänger (man schaue nur mal das derbe „Humanure“-Bildchen an!) – ist aber schon mal sehr gut gelungen, die Kuh (nona) als eine Art Shiva-Gottheit mit diversen Schlitzwerkzeugen umringt von etlichen Fleischerhaken, quasi eine Art „Meathook Sodomy“, hehe.

Nun aber ans Eingeweide, ähm, Eingemachte: was mit dem düsteren, 18sekündigen Intro beginnt, entpuppt sich als extrem schwer verdauliche Kost, so als ob man mehrere T-Bone Steaks auf einmal hinuntergeschlungen hätte. „Unintelligent Design“ rauscht an einem vorbei wie ein aufgepimpter ICE, der immer wieder durch wirrste Breaks in Stottern gerät – und hier wird gleich eines klar, was mich an der Scheibe ziemlich nervt: Es bleibt so gut wie nichts in meinen Ohren hängen, es gibt sogut wie keine Melodie, die ich länger als 2 Sekunden im Kopf hatte. Auch nach dem fünften Durchlauf weiß ich nicht was ich von dem Gepolter halten soll... ein Grund für meinen Zwiespalt ist sicher auch der etwas breiige Sound, der einen noch mehr verwirrt, als es die Breaks ohnehin schon tun. Was zudem auffällt ist, dass die Produktion teilweise sogar zwischen den Songs unterschiedlich ist – ich hoffe, der Fehler ist nur auf der Promo-CD vorhanden, denn das zeugt nicht gerade von Professionalität. Mir gefallen Cattle Decapitation immer dann am besten, wenn sie den Fuß vom Gaspedal nehmen und mal ein Riff genüsslich wirken lassen, wie beispielsweise in „Alone At The Landfill“oder „The New Dawn“. Leider sind solche Teile äußerst rar gesät und/oder werden immer wieder zu Tode „gebreakt“.

Schade, denn technisch sind die Herren absolut top. Ich hoffe, dass sie bei der nächsten Scheibe mehr Zeit ins Songwriting investieren und ETWAS eingängiger werden, weil wie gesagt: es bleibt einfach nix hängen... So und jetzt hau ich mir ein paar Rindschnitzl rein, hehe!

Wertung: 2.0 von 5.0
Autor: deimon (29. Juni 2006)

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Gobard
20 Beiträge
16.01.2009 (12:07 Uhr):

ohne gemein sein zu wollen, der reviewer hat glaub ich wenig schimmer von extremen death metal. die rezension ist im grunde inhaltsfrei, wenn er selbst zugibt sich nach 5 durchläufen keine meinung bilden zu können würd ich eine bewertung eher bleiben lassen.

Deimon
2242 Beiträge
18.01.2009 (13:19 Uhr):

Werter Gobard!
Ich habe sehr wohl einen Schimmer von extremem Death Metal - nur wenn Bands vergessen, SONGS zu schreiben und wild drauf los ballern ohne Rücksicht auf Verluste, dann kann ich das nicht honorieren. Bei dieser Scheibe bleibt defacto bis heute NICHTS an mir hängen, insofern würd ich auch nur mehr eineinhalb Zähler abgeben. Langweilig, öde - und zudem teilweise schlecht produziert. Wems gefällt... die neue Schlachtplatte steht ja eh schon in den Startlöchern.
mfg
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