Excrementory Grindfuckers

:: Loreweaver - Imperviae Auditiones (CD)

Redaktionswertung: 3.0 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 8. Juli 2011
Genre: Prog Metal
Label: SG Records
Info: Loreweaver
Loreweaver bei Myspace
Laufzeit: 57:36
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Trackliste...
1. Bogus (7:50)
2. Dead Man Walking (6:27)
3. De Rerum Natura (7:42)
4. Follow The Weaver (7:42)
5. Ride The Owl (4:25)
6. Avoid Feelings (6:40)
7. That Night (7:04)
8. UltraWorld (9:46)

Line Up
Vocals: Barbara Rubin
Guitars: Francesco Salvadeo
Bass: Giordano CHUZ Mattiuzzo
Keyboards: Lorenzo Marcenaro
Drums: Andrea Mazza
Review...
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Italien ist nicht nur bekannt dafür, dass Ratingagenturen die Kreditwürdigkeit herabstufen, sondern schon länger auch für seine virtuosen Musiker. Nun rückt mit LOREWEAVER eine weitere Band ins Rampenlicht und veröffentlicht nach mittlerweile mehrjährigem Bestehen das Debütwerk "Imperviae Auditiones". Passend zu den instrumentalen Fähigkeiten hat sie sich progressiven Metal an die Fahnen geheftet. Womit wir auch schon beim Nachteil angelangt sind. Der Vergleich mit DREAM THEATER ist zwar mehr als abgelutscht, trifft aber (leider) dennoch den Nagel auf den Kopf. Zu ähnlich, zu klischeehaft sind die Songs aufgebaut.

"Bogus" leitet das Album äußerst vielversprechend ein. Typische, moderne Prog Metal Kost mit großen Melodien und einem hörenswerten Spannungsbogen. Einen absoluten Pluspunkt stellt dabei Barbara Rubin, die Frau am Mikro, dar. Leider flacht das Niveau danach rasch ab. "Dead Man Walking" wiederholt sich ein wenig zu sehr, während "De Rerum Natura" und "Follow The Weaver" sich, trotz guter Ideen, in den Arrangements verlaufen. Das Instrumental "Ride The Owl" ist - mit unter fünf Minuten Spielzeit der kürzeste Track - angenehm kurzweilig. Ganz im Gegensatz zur Quotenballade "That Night", die sich problemlos als Soundtrack für Dirty Dancing oder für Kuschelrock 37 eignen würde. Der Zieleinlauf "Ultraworld" hinterlässt dafür wieder einen absolut positiven Eindruck.

An Potential mangelt es LOREWEAVER definitiv nicht. In Erinnerung bleiben mir vom ersten Tonträger eine hervorragende Sängerin, einige gute Ideen, aber auch ein grottiges Cover und eine zu vorhersehbare Version Prog Metal. DREAM THEATERs "A Dramatic Turn Of Events" muss als direkter Vergleich herhalten und zeigt dabei ganz klar auf, wo der Hammer hängt.

Wertung: 3.0 von 5.0
Autor: Stoffi (08. Oktober 2011)

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