AMON AMARTH - Deceiver Of The Gods

:: Soulfly - Enslaved (CD)

Redaktionswertung: 4.5 Points
Userwertung: 4.5 Points
VÖ Datum: 9. März 2012
Genre: Thrash Metal
Label: Roadrunner Records
Info: SoulflyWeb.com
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Laufzeit: 53:41
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Trackliste...
1. Resistance
2. World Scum
3. Intervention
4. Gladiator
5. Legions
6. American Steel
7. Redemption Of Man By God
8. Treachery
9. Plata O Plomo
10. Chains
11. Revengeance

Line Up
Vocals , Guitars: Max Cavalera
Guitars Marc Rizzo
Bass Tony Campos
Drums David Kinkade

Guests
Vocals (2): Travis Ryan ( Cattle Decapitation)
Vocals (7): Dez Fafara (DevilDriver)
Drums (11): Zyon Cavalera
Guitar, Vocals (11): Igor Cavalera
Vocals (11): Richie Cavalera
Review...
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Was sich bei „Conquer“ schon ansatzweise und bei „Omen“ schon deutlich spürbarer abgezeichnet hat, findet in „Enslaved“ seinen unumstrittenen Höhepunkt. SOULFLY, restriktive Max Cavalera, werden immer härter, bösartiger und auch schneller. Davon zeugt auf dem mittlerweile achten Studioalbum von SOULFLY schon der erste reguläre Track namens „World Scum“: eine Ausgeburt von einem Brutal Death Song; und das liegt nicht ausschließlich an den tief gepeilten Grunts von CATTLE DECAPITATION Frontmann Travis Ryan, der sich hier mit dem Maxe richtige gutturale Duelle liefert.

Auch der Rest von „Enslaved“ rumpelt und röchelt in für SOULFLY bislang nicht gekannten Dimensionen. Der „Gladiator“ könnte DIE Liveschlachthymne des hiesigen Jahres werden, „American Steel“, oder „Treachery“ (Hölle aber auch!) steht dem wenig nach und ein „Plata O Plomo“ hat derart viel SEPULTURA (und obendrein ein überaus gelungenes Flamencogitarren Outro!) in den Backen, dass ein Andreas Kisser normalerweise vor Neid erblassen sollte – ein derartig brutales Kleinod hat der eifersüchtelnde SEPULTURA Alleinunterhalter schon seit Dekaden nicht mehr auf die Reihe bekommen.

Auch das von Mr. DEVILDRIVER Dez Fafara mit ein gebrüllte „Redemption Of Man By God“ hält die härtetechnische Fahne in Höhen, die SEPULTURA mit ihrem durchaus guten „Kairos“ nie und nimmer erreichen konnten. Zum Schluss – „Revengeance“ heißt der Track und ist eine Hommage an Maxes verstorbenen Stiefsohn Dana Wells – wieder mit deutlicher, aber diesmal eher in die „Roots“ Richtung tendierender SEPULTURA Schlagseite, fahren SOULFLY einen Song doch tatsächlich ohne Max Cavalera auf. Dafür aber mit Igor, Zyon und Richie, die sich die Vocals, die Drums (Zyon) und auch die Gitarren (Igor!) einverleibt haben – geiles Groove Monster mit ziemlich abgefahrenen Vocals zum Rauskicken.

Eine mögliche Erklärung für diese unabdingbare Härte, welche da so in „Enslaved“ steckt, mag der Umstand sein, dass Max das Konzept des ganzen Albums eigentlich schon als den „Roots“ Nachfolger fertig in der Schublade hatte und seitdem quasi bei sich trug. Aber das ist wahrscheinlich auch nur die halbe Wahrheit, der Cavalera wird einfach mit dem Alter immer härter und bösartiger. Und genau darum ist „Enslaved“ ein derart harter, ja ein richtig fieser Schlag ins Gesicht geworden und auch wenn es manche nicht hören wollen: SOULFLY sind einfach die besseren SEPULTURA.

Wertung: 4.5 von 5.0
Autor: reini (29. Februar 2012)

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