Rhapsody of Fire

:: Deride - The Void (CD)

Redaktionswertung: 3.5 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 27. April 2012
Genre: Modern Metal, Metal
Label: Massacre Records
Info:
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Trackliste...
1. Deathshake
2. I Rage
3. Dead To Me
4. Bloodred Black
5. Only One
6. Fallen
7. All Must Be Revealed
8. Soul Depart
9. Devil In Me
10. Lesson Learned

Line Up
Per Helge Lande - Vocals
Ole Walaunet - Guitar
Tony Vetaas – Bass
Kjetil Greve - Drums
Review...
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Dass Bergen „The Home Of The Brave” ist, weiß der geneigte Skandinavien–Metalfan nicht erst seit IMMORTAL. Die mittlerweile zum Quartett aufgestockten DERIDE treiben sich bereits seit Mitte der Neunziger in der norwegischen Szene herum und können neben einer EP die beiden Langrillen "Scars Of Time" und "First Round Knockout" auf der Habenseite verbuchen.

Die beiden Gründerväter der Band, Ole Walaunet (g., GRIMFIST) und Kjetil Greve (d., AUDREY HORNE) hat es nach einer längeren Pause („First Round Knockout“ erschien 2002) wieder in den Fingern gejuckt, das Ergebnis "The Void" schnaubt uns entgegen wie ein wütender Stier. Dieses Tier kann sinnbildlich für das Album gesehen werden. Muskelbepackt und hochdynamisch jagt der Bulle rund 36 Minuten durch die Arena. In bester Aggro-Manier rühren DERIDE mächtig in der Modern Thrash Metal Suppe um und lassen die Gitarrenhälse glühen. Fette Breakdowns und rhythmisch sägende Gitarrenriffs veredeln die mitreißenden Grooveparts (fast) in bester LAMB OF GOD, MNEMIC, PANTERA, AS I LAY DYING, THE HAUNTED, CHIMAIRA, etc.–Manier. Der Haken an der Sache ist leider der, dass DERIDE nicht immer an die Ausnahmeklasse vorher Genannter herankommen.

Uptemporocker wie der Albumopener oder „I Rage“ drücken einem die enorme Power der neuen Metalschule ebenso ins Gesicht, wie breitbeinig dastehende Groovemonster á la „Only One“, "Bloodred & Black" oder „Soul Depart“. Etwas aus dem Rahmen fällt der für Auflockerung sorgende New Noise Rocker „Fallen“, für wenig Akzente vermag hingegen das doch ein wenig eintönige Geschrei von Sänger Per Helge Lande zu sorgen. Fazit: Obwohl der Bulle doch ein wenig im weiten Rund der Arena im Kreise rennt, darf den moderne Härte entfachenden DERIDE und ihrem neuen Output dennoch das Gütesiegel verliehen werden.

Wertung: 3.5 von 5.0
Autor: Thomas Patsch (23. April 2012)

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